Narzissmus-Vorwurf gegen Ex

Manganiello kontert

(14.10.2026) Sofia Vergara hat ihrem Ex-Mann Joe Manganiello gegenüber Narzissmusvorwürfe gemacht, jetzt hat er sich zum ersten Mal dazu geäußert. Der Schauspieler ist bei "CBS Mornings" zu Gast gewesen. Der Anlass waren eigentlich seine Memoiren "Bloodlines". Gayle King, die Moderatorin der Show, hat bei der Gelegenheit aber auch seine Meinung zur Instagram-Story von Ex Sofia Vergara erfragt. Zuletzt hat sie einen Beitrag von ihrem Sohn geteilt, in dem ein "guter Mann" mit einem "narzisstischen Mann" verglichen worden ist. Davon hat sich der 49-jährige Schauspieler aber nicht von der Rolle bringen lassen und hat erklärt: „Nun, ich denke, jeder, der das gesagt hat, sollte zuerst das Buch lesen und verstehen, worum es darin wirklich geht, denn darum geht es nicht. Es geht um das Leid, das ich durchgemacht habe.“ In seiner Geschichte geht es insbesondere um zwei Dinge: das "Überleben" und die "Hoffnung".

In "Bloodlines" hat er eine Autoimmunerkrankung thematisiert, die ihn fast das Leben gekostet hat, und berichtet im Anschluss, wie er sich seelisch und körperlich zurückgekämpft hat. 2015 sind die ersten Symptome aufgetreten, kurz nach seiner Hochzeit mit Sofia Vergara. Er schreibt auch, dass im Zuge seiner Krankheit die Beziehung zu Vergara "jegliche Emotionalität verloren hat". Außerdem erwähnt der Schauspieler, dass sie ihm Umarmungen verweigert hat und sich über seinen Chihuahua lustig gemacht hat. Gegenüber People erklärt der 49-Jährige: „Ich sage in dem Buch die Wahrheit, selbst wenn sie extrem schmerzhaft ist. Es ist [auch] vielschichtig und nichts, das sich in einen kurzen O-Ton pressen lässt. Dieses Buch wurde geschrieben, weil ich möchte, dass die Menschen wissen, wer ich bin, und ich musste sehr lange verbergen, wer ich war.“

Der Instagram-Beitrag von Sofia und ihrem Sohn Manolo Gonzalez Vergara hat schon vor der Veröffentlichung der Memoiren für Gesprächsstoff gesorgt. Sinngemäß ist es in dem Beitrag darum gegangen, dass es unmöglich ist, einem Narzissten etwas recht zu machen, egal wie viel man gibt. Am Ende wird man zum Bösewicht erklärt. Bestätigt ist es jedoch nicht, dass der Beitrag auf ihren Ex-Mann abzielt, mit dem sie sieben Jahre lang verheiratet war. Die Schauspielerin hat später erklärt, dass unterschiedliche Kinderwünsche zu einer Trennung geführt haben. Ihr Ex-Partner wollte Kinder, sie wollte aber keine "alte Mutter" mehr sein. Damals hat er dieser Darstellung bereits widersprochen. In seinem Buch ist er darauf eingegangen, dass wegen seiner Erkrankung die Planung einer Familie nicht mehr weiterverfolgt worden ist.

(ep)

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