Neue Impfung macht Hoffnung
gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs
(27.07.2026) Eine neue Studie macht Menschen mit einem hohen Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs Hoffnung. Forschende testen derzeit eine Impfung gegen das sogenannte Pankreaskarzinom. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend.
Eine der heimtückischen Krebserkrankungen
Alleine in Österreich erkranken jedes Jahr fast 2.000 Menschen an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Rund 1.900 Betroffene sterben daran. Das liegt vor allem daran, dass die Krankheit oft erst sehr spät erkannt wird. Die Beschwerden sind anfangs meist unspezifisch. Deshalb ist die Krebsart besonders tückisch.
Hoffnung für Menschen mit hohem Risiko
Die Impfung ist bei Menschen getestet worden, die ein besonders hohes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs haben. 18 von 20 Teilnehmer:innen haben eine gezielte Immunantwort entiwckelt. Innerhalb eines Jahres erkrankt keiner an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bei einigen bilden sich sogar auffällige Zysten in der Bauchspeicheldrüse zurück.
Früherkennung bleibt wichtig
Trotz der guten Ergebnisse betonen Expert:innen, dass eine frühe Erkennung der Krankheit sehr wichtig bleibt. Deshalb sollen Menschen mit einem hohen Risiko künftig früher untersucht werden. Fachleute glauben, dass eine vorbeugende Impfung in den nächsten fünf bis zehn Jahren Teil der Krebsvorsorge werden könnte.
(APA/VP)