Pfingsten 2026
Die Stau-hot-Spots
(22.05.2026) Mit dem Start des Pfingstwochenendes beginnt in Österreich eine der verkehrsreichsten Reisezeiten des Frühjahrs. Bereits ab Samstagvormittag rechnen ÖAMTC, ASFINAG und Polizei mit massivem Reiseverkehr, kilometerlangen Staus und starken Verzögerungen auf Autobahnen, Schnellstraßen und rund um beliebte Ausflugsziele.
Besonders betroffen sind Transitstrecken Richtung Süden, klassische Urlaubsrouten nach Italien und Kroatien sowie Straßen in Tourismusregionen und rund um Seen. Viele Menschen nutzen das verlängerte Wochenende außerdem für Kurzurlaube, Familienbesuche oder Tagesausflüge.
Die stärkste Reisewelle wird von Samstag bis einschließlich Pfingstmontag erwartet.
Diese Autobahnen werden besonders betroffen sein
Vor allem auf den großen Nord-Süd-Verbindungen ist mit erheblichem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Besonders staugefährdete Strecken in Österreich
- A10 Tauern Autobahn
- A13 Brenner Autobahn
- A2 Süd Autobahn
- A1 West Autobahn
- A9 Pyhrn Autobahn
- S16 Arlberg Schnellstraße
- Fernpass-Route in Tirol
- Wiener Südost Tangente (A23)
- Grenzübergänge Richtung Deutschland, Italien und Slowenien
Auch in Ballungsräumen wie Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck kann es durch Ausflugsverkehr zu Verzögerungen kommen.
Brenner, Tauern und Fernpass besonders kritisch
Als klassische Problemzonen gelten erneut die Brennerroute und die Tauern Autobahn. Vor allem beim Grenzverkehr nach Italien und Deutschland rechnen Experten mit langen Wartezeiten.
Warum es dort besonders eng wird
- Urlauberverkehr Richtung Adria
- Baustellen und Tunnelbereiche
- Blockabfertigungen im Lkw-Verkehr
- Rückreiseverkehr am Montag
- Tagesausflügler bei Schönwetter
Auch die Fernpass-Route in Tirol dürfte erneut zum Nadelöhr werden. Besonders bei sonnigem Wetter zieht es viele Menschen in die Berge oder Richtung Süden.
Rückreiseverkehr am Pfingstmontag erwartet
Neben der Anreise am Samstag und Sonntag wird vor allem der Pfingstmontag zur Belastungsprobe für Autofahrer.
Ab Mittag rechnen Verkehrsexperten mit:
- langen Rückstaus vor Ballungsräumen
- stockendem Verkehr auf Süd- und Westautobahn
- Verzögerungen vor Baustellen
- erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um Seen und Ausflugsregionen
Besonders kritisch dürfte die Situation am späten Nachmittag und Abend werden.
Stau-Gefahr auch rund um Seen und Ausflugsziele
Nicht nur Autobahnen sind betroffen. Auch viele beliebte Freizeitregionen dürften an ihre Grenzen kommen.
Erwartete Hotspots am Pfingstwochenende
- Wörthersee
- Neusiedler See
- Salzkammergut
- Wachau
- Wolfgangsee
- Attersee
- Tiroler Alpenregionen
- Wiener Naherholungsgebiete
Parkplätze könnten vielerorts rasch ausgelastet sein.
Tipps für Autofahrer gegen Stress und lange Wartezeiten
Verkehrsexperten empfehlen Reisenden, ihre Fahrten möglichst gut zu planen und Stoßzeiten zu vermeiden.
Die wichtigsten Tipps für das Pfingstwochenende
- Früh morgens oder spät abends losfahren
- Verkehrsmeldungen laufend prüfen
- Ausreichend Wasser und Snacks mitnehmen
- Tankstopps rechtzeitig planen
- Rettungsgasse konsequent bilden
- Genügend Pausen einlegen
- Navigationssysteme aktuell halten
- Alternative Routen vorbereiten
Gerade bei hohen Temperaturen kann langes Stehen im Stau für Familien mit Kindern schnell belastend werden.
Auch Motorradfahrer und Camper unterwegs
Zusätzlich sorgt das lange Wochenende traditionell für viel Motorrad- und Campingverkehr. Besonders auf Alpenstraßen und in touristischen Regionen ist daher mit dichtem Verkehr zu rechnen.
Die Polizei kündigte bereits verstärkte Kontrollen auf beliebten Motorradstrecken an. Schwerpunktaktionen soll es außerdem bei Geschwindigkeit, Alkohol und Abstand geben.
Wetter könnte Verkehr zusätzlich beeinflussen
Sollte das Wetter sonnig bleiben, rechnen Experten mit noch mehr Tagesausflüglern. Bei Gewittern oder Starkregen könnte sich die Situation zusätzlich verschärfen – etwa durch Unfälle oder kurzfristige Tempolimits.
Autofahrer sollten daher besonders aufmerksam unterwegs sein und mehr Zeit für ihre Fahrten einplanen.
(fd/kronehit/verkehrsredaktion)