Ronaldo droht Spielsperre
Harte Strafe nach Abgang?
(08.10.2026) Vergangene Woche hat Fußballstar Cristiano Ronaldo nach einer Auseinandersetzung mit Nationalcoach Jorge Jesus frühzeitig das Teamlager verlassen. Nun drohen dem Portugiesen bis zu sechs Monate Sperre und eine hohe Geldstrafe. Der Superstar von Al-Nassr hat Dienstagabend dann sein Schweigen gebrochen und sich zu dem Vorfall mit dem Nationaltrainer geäußert. In einem Statement hat er sich bei der Mannschaft entschuldigt und scharf gegen den Trainer geschossen. Für den 41-jährigen Fußballstar kommt ein Ende bei der Nationalelf offenbar jedoch nicht infrage. Ronaldo hat angekündigt, dass er weiterhin für Portugal zur Verfügung steht, wenn er körperlich fit ist und eine mögliche Strafe abgesessen hat.
In der Disziplinanordnung des portugiesischen Fußballverbands FPF ist erkenntlich, wie streng die Sanktionen wirklich sein können. Das Sportblatt A Bola zitiert, dass wer einer Nominierung ohne einen triftigen Grund fernbleibt, dem droht eine Zwangspause von bis zu sechs Monaten. Dazu können Spieler auch große Geldstrafen kassieren, heißt es im Regelwerk. "Ein Spieler, der ordnungsgemäß einberufen wurde und ohne Begründung das Training, ein Spiel oder eine Aktivität der Nationalmannschaften versäumt oder nicht erscheint, wird mit einer Sperre von einem bis sechs Monaten und zusätzlich, falls es sich um einen Profispieler handelt, mit einer Geldstrafe zwischen 500 und 1.000 Euro bestraft." Bislang ist noch offen, ob und wann die Sanktion gegen den 41-jährigen Portugiesen ausgesprochen wird. Ob der Stürmer bei den Nations-League-Spielen gegen Dänemark am 14. und Wales am 17. November auflaufen wird, ist bislang unklar.
(ep)