Adipositas als Risikofaktor

Vor allem bei Armen

(17.08.2026) Wer wenig hat, trägt beim Übergewicht oft die größere Last. Eine Studie mit Daten von fast 55 Millionen Menschen in England zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen sozialer Lage und Adipositas. Zwischen Ende 2019 und Frühjahr 2025 stieg der Anteil der Erwachsenen mit einem BMI von mindestens 30 von 26,3 auf 30,3 Prozent. Mehr als vier Millionen Menschen erhielten in diesem Zeitraum erstmals die Diagnose.

Besonders stark betroffen sind sozial benachteiligte Gruppen. Im ärmsten Fünftel der Bevölkerung lag die Adipositas-Häufigkeit um 35 Prozent höher als im wohlhabendsten Fünftel. Auch regional zeigten sich große Unterschiede: Je nach englischer Region reichte der Anteil von 8,5 bis 48,1 Prozent.

Junge Erwachsene besonders betroffen

Auffällig ist zudem der Anstieg bei jüngeren Menschen. Bei den 20- bis 29-Jährigen nahm die Häufigkeit um 16 Prozent zu, bei den 30- bis 39-Jährigen sogar um 19 Prozent.

An der Untersuchung waren auch Forschende der Medizinischen Universität Innsbruck beteiligt. Die Ergebnisse machen deutlich, dass Adipositas nicht nur eine Frage des individuellen Lebensstils ist. Einkommen, Wohnort und andere soziale Bedingungen spielen eine wichtige Rolle. Es werden deshalb Präventionsmaßnahmen, die soziale Unterschiede stärker berücksichtigen gefordert.

(APA/VP)

Falsche Medizin für Senioren

Heimleitung freigestellt

Bootsunfall vor Cannes

24-Jähriger vermisst

Touristenansturm in Dolomiten

Social Media ist schuld

Boeing hebt in München spät ab

Knapp an Katastrophe vorbei

GAK trennt sich von Feldhofer

Nach 0:8-Debakel in Wien

Wassermangel am Berg

Erste Hütten müssen schließen

Ö: Trockenste 12 Monate ever

Trauriger Rekord

Abnehmspritzen: Nestlé reagiert

Produkte gegen Nebenwirkungen