Angriff in Schule

Lehrerin tot Kinder verletzt

(29.09.2026) Bei einer schweren Attacke an einer Schule in der Slowakei ist am Dienstag eine 61 Jahre alte Lehrerin ums Leben gekommen. Ein Schüler soll in Staškov im Bezirk Čadca mit einem scharfen Gegenstand mehrere Menschen angegriffen haben. Neben der getöteten Frau wurden ein Kind und eine weitere Lehrerin verletzt. Das Kind befindet sich nach Angaben der Behörden in kritischem Zustand.

Schüler soll Lehrerinnen und Mitschüler angegriffen haben

Der Angriff ereignete sich in Staškov im Nordwesten der Slowakei, rund 185 Kilometer von Bratislava entfernt. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der mutmaßliche Täter selbst Schüler der Schule sein. Medien berichten, dass er die achte Klasse besucht und bei der Tat vermutlich ein Messer verwendet habe. Offiziell sprach die Polizei zunächst lediglich von einem „scharfen Gegenstand“. Das genaue Tatgeschehen und ein mögliches Motiv sind noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Schule wird auf ihrer offiziellen Internetseite als Základná škola s materskou školou, Staškov 502 geführt. Dabei handelt es sich um eine Schule mit angeschlossenem Kindergarten in der Gemeinde Staškov.

Verletztes Kind mit Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Besonders ernst ist der Zustand eines ebenfalls angegriffenen Kindes. Das Opfer wurde nach der Attacke mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht und befand sich zunächst in kritischem Zustand. Auch eine weitere Lehrerin erlitt schwere Stichverletzungen im Brustbereich und musste per Hubschrauber behandelt beziehungsweise in ein Krankenhaus geflogen werden.

Bei ihrem Alter gibt es derzeit widersprüchliche Angaben: APA und deutsche Medien nennen 44 Jahre, während die Nachrichtenagentur AP von einer 41 Jahre alten Lehrerin berichtet. Solange die Behörden keine abschließende Angabe machen, lässt sich diese Abweichung nicht eindeutig auflösen.

Polizei: Keine unmittelbare Gefahr mehr

Kurz nach der Tat teilte die slowakische Polizei mit, die Situation sei unter Kontrolle und es bestehe keine unmittelbare Gefahr für weitere Personen. Genauere Angaben zum mutmaßlichen Täter, zu seiner Festnahme beziehungsweise seinem weiteren Status und zum möglichen Motiv waren zunächst nicht öffentlich bestätigt.

Innenminister Matúš Šutaj Eštok, Bildungsminister Tomáš Drucker und laut AP auch Gesundheitsminister Kamil Šaško begaben sich nach Staškov. Die Behörden kündigten weitere Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat an.

Fico und Pellegrini reagieren auf tödliche Attacke

Auch die slowakische Staatsspitze reagierte auf die Tat. Regierungschef Robert Fico erklärte, Schulen müssten sichere Orte für Kinder sein. Präsident Peter Pellegrini sprach den Angehörigen der getöteten Frau sein Beileid aus und bezeichnete den Angriff als Warnsignal für die Gesellschaft. Er appellierte an mehr Respekt und einen friedlicheren Umgang miteinander.

Slowakei und tödliche Schulattacken

Die Tat erinnert an frühere Gewalttaten an slowakischen Schulen. Im Januar 2025 tötete ein Schüler an einem Gymnasium in Spišská Stará Ves eine Lehrerin und eine Mitschülerin mit einem Messer; eine weitere Schülerin wurde verletzt. Bereits 2020 war bei einem Messerangriff auf eine Schule in Vrútky ein Mitarbeiter getötet worden.

(fd/apa)

Kein Regen in Sicht

Viel zu trocken in Österreich

Iran droht mit Ölstopp

Was bedeutet das für uns?

Zeiler vs. Babler

SPÖ-Führungskrise?

Bub stirbt auf Schulausflug!

Allergisch auf Kuhmilch?

Sirenen am Wochenende

Probealarm

Sorge um Panettiere-Erbe

Klitschko will Vermögen verwalten

Tirol: Baugerüst stürzt ein

Acht Verletzte

3. Kind legt Namen von Pitt ab

Auch Zahara distanziert sich