Bluttat in Villach!

Frau (28) wird totgeprügelt!

(31.08.2026) Eine gemeinsame Feier unter der Stadtbrücke in Villach endete für eine 28-jährige Frau tödlich. Die Villacherin wurde am Abend des 21. August leblos aufgefunden. Nach einer Obduktion und umfangreichen Ermittlungen geriet ihr 39-jähriger Lebensgefährte unter Verdacht. Er soll die junge Frau im Zuge eines Streits so heftig geschlagen und getreten haben, dass sie an ihren Verletzungen starb.

Rettung konnte nur noch den Tod feststellen

Mehrere Personen hatten sich an diesem Freitagabend unter der Villacher Stadtbrücke getroffen, um gemeinsam zu feiern. Gegen 20.43 Uhr wurde schließlich die Rettung alarmiert, weil die 28-Jährige nicht mehr ansprechbar war. Die Einsatzkräfte versuchten der Frau zu helfen, konnten jedoch nur noch ihren Tod feststellen. Da zunächst unklar war, woran die Villacherin gestorben war, ordnete die Staatsanwaltschaft Klagenfurt eine Obduktion an.

Obduktion bringt Ermittler auf die Spur

Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab Hinweise darauf, dass die Frau offenbar gewaltsam zu Tode gekommen war. Daraufhin intensivierten die Ermittler ihre Befragungen und Untersuchungen rund um jene Personen, die sich an diesem Abend unter der Brücke aufgehalten hatten. Im Mittelpunkt steht inzwischen ein 39-jähriger Mann aus dem Bezirk Villach. Bei ihm handelt es sich laut Polizei um den Lebensgefährten der getöteten Frau.

Streit soll während der Feier eskaliert sein

Nach dem bisherigen Ermittlungsstand hatten die 28-Jährige, ihr Partner und weitere Personen zunächst gemeinsam gefeiert. Im Laufe des Abends soll es zwischen dem Paar jedoch zu einem Streit gekommen sein.

Dabei soll der 39-Jährige seine Freundin massiv geschlagen beziehungsweise getreten haben. Die Verletzungen waren nach den bisherigen Erkenntnissen so schwer, dass die Frau daran starb.

Die Polizei formuliert den Tatverdacht entsprechend vorsichtig: Der Mann steht im Verdacht, für den Tod seiner Lebensgefährtin verantwortlich zu sein. Die genaue strafrechtliche Einordnung ist Sache der Staatsanwaltschaft und letztlich des Gerichts.

39-Jähriger bestreitet Tötungsabsicht

Der Verdächtige wurde festgenommen und befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Eine vorsätzliche Tötung bestreitet er laut den bisherigen Berichten. Der 39-Jährige spricht demnach von einem Unfall und will seine Lebensgefährtin nicht absichtlich getötet haben. Ob diese Darstellung mit den Ergebnissen der Obduktion und den weiteren Ermittlungsergebnissen vereinbar ist, wird nun geprüft.

Ermittlungen in Villach gehen weiter

Noch sind nicht alle Details jener Nacht geklärt. Die Ermittler müssen unter anderem rekonstruieren, wie der Streit begann, welche Gewalt der Frau konkret zugefügt wurde und ob andere Anwesende die Auseinandersetzung beobachtet haben. Der Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, weil der Tod der 28-Jährigen zunächst nicht eindeutig als Gewalttat erkennbar gewesen sein dürfte. Erst die angeordnete Obduktion brachte entscheidende Hinweise. Für den 39-jährigen Tatverdächtigen gilt die Unschuldsvermutung.

(fd/apa/krone)

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