CSD-Angriff war vermeidbar

Kritik an Behörden

(27.07.2026) Nach dem Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin gibt es scharfe Kritik an den deutschen Behörden. Terrorismusexperte Rolf Tophoven erklärt, der mutmaßliche Täter hätte nicht freigelassen werden dürfen. Er spricht von einem „tödlichen Fehler“, da der Mann bereits vorbestraft und als Islamist bekannt gewesen sei.

Merz kündigt Konsequenzen an

Bundeskanzler Friedrich Merz kündigt politische Konsequenzen an. Er sagte, es muss geklärt werden, warum der mutmaßliche Täter den Anschlag verüben konnte. Außerdem ist ein zunächst festgenommener zweiter Verdächtiger wieder freigelassen worden, weil sich der Verdacht gegen ihn nicht bestätigt hat.

Bei dem Anschlag kommt eine Frau aus Polen ums Leben, 29 weitere Menschen werden verletzt. Die Behörden betonen, dass die Gefahr durch islamistischen Terror weiterhin hoch ist. Laut Berliner Verfassungsschutz gelten in der Hauptstadt zahlreiche Islamisten als gewaltorientiert.

(APA/VP)

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