Festspiele: Mehr Sicherheit
Kontrollen und Drohnenabwehr
(23.07.2026) Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen werden die Zutrittskontrollen für alle Personen verschärft. Die Sicherheitskonzepte wurden überarbeitet, da es im Vorjahr zu einer aufsehenerregenden Störaktion beim Festakt kam. Erstmals setzt die Polizei auch ihre Drohnenabwehr ein.
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Großes Polizeiaufgebot zur Eröffnung
Das Zutrittsmanagement ist aufgrund neuer Methoden für alle Personen verschärft worden, auch für Mitarbeitende und Kunstschaffende: "Das war ein erkanntes Defizit," so Landespolizeidirektor Rausch.
Bei sämtlichen Eingängen werden auch alle Personen kontrolliert, Prominente verfügen über ihren privaten Sicherheitsschutz. Neben der Polizei sind unterstützend auch Spezialkräfte wie die Cobra und Beamte des Landesamtes Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE) im Einsatz. Außerdem werden wie jedes Jahr Diensthunde der Polizei eingesetzt, um die Veranstaltungsstätte nach gefährlichen Gegenständen, zum Beispiel Sprengkörpern, durchsuchen zu können. Aufgrund des geopolitischen Konflikts ist die Gefährdungslage laut Rausch "extrem" hoch. Konkrete Hinweise auf eine unmittelbare Gefährdung der Salzburger Festspiele gibt es aber nicht.
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Drohnenabwehr der Polizei bei der offiziellen Eröffnung am Sonntag im Einsatz
Mit Hilfe der Drohnenabwehr ist es möglich, in illegale Drohnenflüge einzugreifen und diese Fluggeräte zur Landung zu zwingen oder zu einem definierten Punkt zu dirigieren. Für dieses technische System wird eine hohe Fachexpertise und sehr gutes Equipment benötigt.
(MG/APA)