Lichtblick im Regenwald
Weniger Brände im Amazonas
(23.07.2026) 2025 gab es so wenige Waldbrände im Amazonas-Regenwald wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Das steht im starken Kontrast zum Jahr davor, wo die meiste Fläche jemals abgebrannt ist. Der Amazonas ist wichtig für die Bekämpfung der Erderwärmung.
Kleinere Brandfläche
Der Amazonas-Regenwald in Brasilien ist jährlich von großflächigen Bränden geprägt. Auch 2025 brannten wieder drei Millionen Hektar ab. Im Vergleich war das aber die geringste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen 1983.
Ein Grund könnte eine verspätete Regenzeit sein, die Brandrodungen in manchen Gebieten verhinderte. Sie sind oft Auslöser für weitreichende Brände im Amazonas. Außerdem wurden weniger Rodungen vorgenommen. So gab es weniger herumliegende Bäume, die als Brennmaterial dienen hätten können. Auch in den übrigen Landesteilen Brasiliens sind die Feuer zurückgegangen.
Rekordjahr 2024
Ein Jahr davor hat die Situation im Amazonas ganz anders ausgesehen. Ganze 16 Millionen Hektar sind da bei den Waldbränden vernichtet worden. Das sind 13 Millionen mehr als 2025. Grund war eine lang anhaltende Dürre im Gebiet. Die Bevölkerung vor Ort versucht seitdem, die Ausbreitung weiterer Brände zu verhindern.
Der Amazonas-Regenwald gilt als die Lunge der Welt. Seine dichte Vegetation nimmt viele der Treibhausgase auf, die vom Menschen produziert werden. Das wirkt dem Klimawandel ein Stück weit entgegen.
(LP)