Mann steckt in Dixi-Klo fest?
Der Kronehit Faktencheck
(23.07.2026) Ein skurriler Rettungseinsatz aus den USA geht derzeit weltweit viral. In Kansas City musste die Feuerwehr einen Mann aus dem Tank einer mobilen Toilette befreien, nachdem dieser dort rund acht Stunden festgesessen haben soll. Videos des Einsatzes verbreiten sich derzeit millionenfach in den sozialen Netzwerken.
Nach Angaben des Betreibers Patriot Portable Restrooms war der Mann in den Fäkalientank der mobilen Toilette geklettert, um eine hineingefallene Mountain-Dew-Flasche herauszuholen. Dabei blieb er unter der Toilettenschüssel stecken und konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Mitarbeiter der Firma entdeckten den Mann erst am nächsten Morgen, als sie die Toiletten nach einer Veranstaltung abholen wollten. Zunächst schien die Kabine leer zu sein – bis plötzlich ein Kopf aus der Toilettenöffnung auftauchte. Daraufhin wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert.
Feuerwehr musste Dixi-Klo aufschneiden
Da der Mann aus eigener Kraft nicht herauskam, schnitten Einsatzkräfte die mobile Toilette mit Spezialwerkzeug auf. Anschließend wurde er aus dem Tank befreit und mit Wasser abgespritzt. Nach Angaben der Kansas City Fire Department lehnte der Mann eine medizinische Behandlung ab und verließ die Einsatzstelle anschließend selbstständig.
Im Internet wurde anschließend spekuliert, der Mann hätte wegen angeblich giftiger Chemikalien im Tank gar nicht so lange überleben können. Der Betreiber widersprach dieser Darstellung. In der betroffenen Toilette sei eine seifenbasierte, nicht giftige Sanitärflüssigkeit verwendet worden. Das bedeute allerdings nicht, dass der Aufenthalt ungefährlich gewesen sei – Fäkalien, Bakterien und mögliche Gase stellen weiterhin erhebliche Gesundheitsrisiken dar.
Video geht weltweit viral
Die spektakulären Bilder des Einsatzes verbreiteten sich innerhalb weniger Stunden auf TikTok, X und anderen sozialen Netzwerken. Viele Nutzer hielten den Vorfall zunächst für einen Fake. Inzwischen bestätigen jedoch sowohl der Betreiber der Toiletten als auch mehrere US-Medien und die Feuerwehr den ungewöhnlichen Rettungseinsatz.
(fd)