Kinder (3,5) im Wald ausgesetzt

Mysteriöse Umstände

(21.05.2026) Ein erschütternder Fall aus Portugal sorgt europaweit für Entsetzen: Zwei kleine Brüder aus Frankreich im Alter von drei und fünf Jahren wurden völlig allein nahe einer Landstraße gefunden – offenbar bewusst von ihrer Mutter und deren neuem Lebensgefährten im Wald zurückgelassen. Die französischen Behörden fahnden inzwischen intensiv nach der 41-jährigen Mutter, während Portugal und Frankreich parallel Ermittlungen eingeleitet haben.

Kinder mit verbundenen Augen im Wald zurückgelassen

Die beiden Buben wurden nahe der Ortschaft Monte Novo do Sul in Portugal entdeckt. Ein portugiesisches Paar fand die Kinder weinend am Straßenrand, nachdem sie zuvor offenbar stundenlang alleine unterwegs gewesen waren.

Besonders schockierend: Laut Aussagen der Kinder hätten die Mutter und ihr Stiefvater ihnen zuvor die Augen verbunden und erklärt, sie sollten im Wald ein Spielzeug suchen. Währenddessen sollen die Erwachsenen mit dem Auto davongefahren sein. Als die Kinder die Augenbinden entfernten, waren die Eltern verschwunden.

Retter hat sofort Verdacht auf Aussetzung

Der Mann, der die beiden Brüder entdeckte, schilderte dem portugiesischen Sender „SIC Notícias“ die dramatischen Momente. Er habe die Kinder plötzlich im Rückspiegel gesehen und sofort angehalten. Das ältere Kind habe ihm erzählt, dass die Eltern sie während eines vermeintlichen Spiels alleine gelassen hätten.

Besonders auffällig seien die Rucksäcke gewesen, die die Kinder bei sich hatten:

  • Wechselkleidung
  • Wasserflaschen
  • Kekse
  • Obst

Für den Helfer war dadurch schnell klar, dass die Kinder offenbar gezielt ausgesetzt worden waren. Da die beiden nur Französisch sprachen, kontaktierte er telefonisch eine Bekannte zum Übersetzen und alarmierte anschließend die Polizei.

Mutter aus Frankreich spurlos verschwunden

Die Mutter der Kinder stammt laut Behörden aus Colmar im Elsass. Dort hatte ihre Familie ihr Verschwinden bereits am 11. Mai gemeldet. Die französische Staatsanwaltschaft leitete nun Ermittlungen wegen des Aussetzens Minderjähriger ein. Staatsanwalt Jean Richert erklärte, die Frau werde derzeit „intensiv gesucht“.

Nach bisherigen Erkenntnissen konnte ihre Reise von Frankreich über Spanien bis nach Portugal nachvollzogen werden. Danach verliert sich ihre Spur. Auch der neue Lebensgefährte der Frau wird gesucht.

Vater meldete sich nach Medienberichten bei Polizei

Der Vater der beiden Kinder, der getrennt von der Mutter lebt, soll sich nach Bekanntwerden des Falls sofort bei der Polizei gemeldet haben. Laut französischen Medien lebten die beiden Brüder eigentlich bei ihm in Frankreich. Deshalb geht die Justiz mittlerweile auch dem Verdacht einer Kindesentführung nach. Der Vater habe Anzeige erstattet und sei laut Staatsanwalt selbst geschockt über die Ereignisse. Besonders tragisch: Die Mutter soll in Frankreich außerdem einen 16-jährigen Sohn zurückgelassen haben.

Familie offenbar kurz zuvor nach Portugal gereist

Portugiesische Ermittler rekonstruieren derzeit die letzten Tage der Familie. Laut Medien sollen Mutter, Kinder und Stiefvater erst wenige Tage vor dem Vorfall gemeinsam nach Portugal eingereist sein.

Die portugiesische Nationalgarde GNR verfügt laut Behörden über Aufnahmen des Fahrzeugs beim Grenzübertritt am 11. Mai.

Zuletzt soll die Familie in einem Hotel nahe Alcácer do Sal an Portugals Atlantikküste übernachtet haben. Nach Angaben des älteren Kindes hätten sie am Tag der mutmaßlichen Aussetzung noch gemeinsam zu Mittag gegessen.

Kinder befinden sich inzwischen in Sicherheit

Die beiden Brüder wurden nach ihrem Auffinden zunächst medizinisch untersucht und zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Mittlerweile stehen sie unter Betreuung der französischen Botschaft in Lissabon sowie portugiesischer Kinderschutzbehörden. Die Vorbereitung zur Rückführung nach Frankreich läuft bereits. Dort sollen die Kinder Angehörigen übergeben werden.

Fall sorgt international für Entsetzen

Der Fall löst in Frankreich und Portugal massive Betroffenheit aus. Besonders die Schilderungen der Kinder sorgen international für große Anteilnahme. In sozialen Netzwerken diskutieren viele Nutzer darüber, wie Eltern ihre eigenen Kinder bewusst im Wald zurücklassen konnten.

Psychologen weisen darauf hin, dass solche Erlebnisse für Kleinkinder schwer traumatisierend sein können – insbesondere dann, wenn sie durch Bezugspersonen bewusst verlassen werden.

Ermittlungen laufen in zwei Ländern

Sowohl die portugiesische als auch die französische Justiz arbeiten mittlerweile eng zusammen. Ermittler versuchen nun herauszufinden:

  • warum die Mutter mit den Kindern nach Portugal reiste
  • welches Motiv hinter der mutmaßlichen Aussetzung steckt
  • ob psychische Probleme eine Rolle spielen
  • wo sich Mutter und Stiefvater aktuell aufhalten

Die Fahndung nach dem Paar läuft weiterhin auf Hochtouren.

(fd/apa)

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