Mädchen (3) ist tot!

Zimmerbrand in Wien!

(21.05.2026) Ein tragischer Wohnungsbrand in Wien-Ottakring erschüttert ganz Österreich: Nachdem am Montagabend zwei Kleinkinder aus einer brennenden Wohnung gerettet werden mussten, ist nun das dreijährige Mädchen im Krankenhaus verstorben. Ihr zweijähriger Bruder kämpft weiterhin um sein Leben. Ausgelöst worden sein dürfte das Feuer laut Ermittlern durch den Akku eines Handstaubsaugers.

Zimmerbrand in Ottakring endete tödlich

Der folgenschwere Brand ereignete sich am Montagabend in einer Wohnung im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring. Laut Feuerwehr brach das Feuer in einem Kinderzimmer aus und breitete sich innerhalb kürzester Zeit massiv aus. Die Wohnung war stark verraucht, als die Einsatzkräfte eintrafen.

Besonders dramatisch: Die beiden Kinder im Alter von zwei und drei Jahren befanden sich gemeinsam mit ihrer 14-jährigen Schwester alleine in der Wohnung. Die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt nicht zuhause. Warum sie abwesend waren, wurde von den Behörden bisher nicht öffentlich gemacht.

Die Berufsfeuerwehr Wien rettete die Kinder aus dem verrauchten Zimmer und leitete sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Danach wurden die Geschwister ins AKH Wien beziehungsweise ins Donauspital gebracht. Nun wurde bekannt, dass das dreijährige Mädchen seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

Bruder weiter in kritischem Zustand

Während das Mädchen verstorben ist, schwebt ihr zweijähriger Bruder weiterhin in akuter Lebensgefahr. Beide Kinder hatten laut Rettung massive Rauchgasvergiftungen erlitten und mussten noch vor Ort reanimiert werden. Die 14-jährige Schwester blieb körperlich unverletzt, steht jedoch unter schwerem Schock. Die Ermittlungen der Polizei laufen weiter.

Akku eines Handstaubsaugers dürfte Brand ausgelöst haben

Besonders brisant: Nach ersten Erkenntnissen soll ein technischer Defekt an einem Akku-Handstaubsauger den Brand verursacht haben. Der Akku dürfte plötzlich Feuer gefangen haben, ehe die Flammen auf das gesamte Zimmer übergriffen. Lithium-Ionen-Akkus gelten seit Jahren als potenzielle Brandquelle – vor allem bei Beschädigungen, Überhitzung oder technischen Defekten. Experten warnen immer wieder davor, Akkugeräte unbeaufsichtigt zu laden oder beschädigte Batterien weiter zu verwenden. Erst zuletzt gab es europaweit Rückrufaktionen für Akku-Staubsauger wegen Brandgefahr.

Eltern werden nicht angezeigt

Trotz der Tatsache, dass die Kleinkinder ohne Eltern in der Wohnung waren, wird laut Polizei derzeit nicht wegen Verletzung der Aufsichtspflicht ermittelt. Die Behörden sehen nach aktuellem Stand keinen strafrechtlichen Anfangsverdacht gegen die Eltern.

Der Fall hatte bereits unmittelbar nach dem Brand österreichweit Diskussionen ausgelöst. Viele fragten sich, warum zwei so kleine Kinder alleine zuhause waren. Die Polizei betont jedoch, dass sämtliche Umstände geprüft worden seien.

Feuerwehreinsätze in Ottakring häufen sich

Der tragische Vorfall reiht sich in mehrere Wohnungsbrände der vergangenen Jahre in Ottakring ein. Bereits 2025 hatte ein Zimmerbrand in der Huttengasse für einen Großeinsatz gesorgt. Damals mussten insgesamt 14 Bewohner aus einem Wohnhaus flüchten, mehrere Menschen erlitten Rauchgasvergiftungen.

Auch 2023 war es in der Hasnerstraße in Ottakring zu einem schweren Wohnungsbrand gekommen. Die Feuerwehr konnte damals ein Übergreifen der Flammen auf das Dach gerade noch verhindern.

Gefahr durch Lithium-Akkus nimmt zu

Der aktuelle Fall zeigt erneut die Risiken moderner Lithium-Ionen-Akkus im Alltag. Ob E-Scooter, Powerbanks, Smartphones oder Akku-Staubsauger – immer häufiger kommt es zu gefährlichen Bränden durch defekte Energiespeicher.

Brandschutzexperten empfehlen deshalb:

  • Akkus niemals unbeaufsichtigt laden
  • beschädigte Geräte sofort entsorgen
  • nur Original-Ladegeräte verwenden
  • Rauchmelder installieren
  • Akkus nicht in der Nähe von brennbaren Materialien lagern

Im Ernstfall gilt: Sofort die Feuerwehr unter 122 alarmieren und die Wohnung verlassen.

(fd/apa)

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