Mann zündet sich an!

Drama am Stephansplatz!

(11.05.2026) Drama mitten in der Wiener Innenstadt: Direkt vor dem Stephansdom hat sich am Montagnachmittag ein Mann selbst angezündet. Zahlreiche Touristen und Passanten mussten die verstörenden Szenen am Stephansplatz mitansehen. Polizei, Rettung und Feuerwehr standen mit einem Großaufgebot im Einsatz. Laut Polizei handelt es sich um einen über 60-jährigen Wiener. Die Ermittler gehen derzeit von einem Suizidversuch aus.

Mann überschüttet sich mit brennbarer Flüssigkeit

Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag direkt vor dem Stephansdom – einem der bekanntesten Wahrzeichen Österreichs und täglich stark frequentierten Touristen-Hotspot in Wien. Nach ersten Informationen soll sich der Mann zunächst mit einer brennbaren Flüssigkeit überschüttet haben. Kurz darauf setzte er sich selbst in Brand. Mehrere Augenzeugen alarmierten sofort die Einsatzkräfte.

Polizisten löschen die Flammen

Polizeibeamte, die rasch am Einsatzort eintrafen, versuchten laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger sofort, die Flammen zu löschen. Der Mann wurde anschließend notfallmedizinisch versorgt und ins Krankenhaus gebracht. Die gute Nachricht: Laut aktuellem Stand befindet sich der Wiener nicht in Lebensgefahr.

Großeinsatz mitten in der Wiener City

Der Vorfall sorgte am Stephansplatz für einen Großeinsatz. Laut Augenzeugen standen unter anderem:

  • fünf Polizeifahrzeuge
  • mehrere Teams der Berufsrettung Wien
  • zusätzliche Einsatzkräfte der Feuerwehr

im Einsatz.

Der Bereich rund um den Stephansdom wurde zeitweise abgesichert. Zahlreiche Passanten und Urlauber beobachteten geschockt die Szenen.

Polizei ermittelt wegen Suizidversuchs

Die Wiener Polizei geht derzeit von einem versuchten Suizid aus. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nach ersten Ermittlungen nicht. Warum sich der Mann selbst anzündete, ist derzeit noch unklar. Gerade öffentliche Selbstverbrennungen gelten als besonders seltene und extreme Form eines Suizidversuchs. Psychologen weisen darauf hin, dass solche Taten oft mit schweren psychischen Ausnahmesituationen verbunden sind.

Stephansplatz zählt zu den meistbesuchten Orten Österreichs

Der Stephansplatz im ersten Wiener Gemeindebezirk zählt zu den bekanntesten Plätzen des Landes. Rund um den Stephansdom sind täglich tausende Touristen, Fiaker, Straßenmusiker und Passanten unterwegs. Gerade deshalb sorgte der Vorfall am helllichten Tag für besonders großes Entsetzen.

Hilfe bei psychischen Krisen

Wenn Sie selbst von Suizidgedanken betroffen sind oder sich in einer psychischen Ausnahmesituation befinden, erhalten Sie anonym und kostenlos Hilfe.

In Österreich erreichen Betroffene die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter:

  • Telefonseelsorge: 142
  • Rettung: 144
  • Notruf: 133

Weitere Hilfsangebote und Krisendienste sind online bei der Stadt Wien und dem Gesundheitsministerium verfügbar.

(fd/krone)

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