Nepal: Vermissten-Zahl steigt

Eine Woche nach Sturzflut

(01.09.2026) Knapp eine Woche nach der folgenschweren Sturzflut im Himalaya steigt die Zahl der Vermissten weiterhin an. Bis Dienstag meldete die Polizei allein in Nepal über 1.000 Todesopfer, in China wurde von 16 Todesopfern berichtet und mehr als 5.100 Personen gelten weiterhin als vermisst.

Vergangenen Mittwoch erschütterte eine durch einen Gletscherabbruch ausgelöste Flut aus Schlamm, Wasser, Geröll und Eis Nepal. Unter den Vermissten befinden sich laut nepalesischen Behörden auch acht Deutsche. In den Tagen nach der Flut konnte eine vierköpfige bayrische Familie bereits gerettet und mittels Hubschrauber in Sicherheit gebracht werden.

Weiterhin ist das Ausmaß der Katastrophe unklar, auch die Erstellung vollständiger Namenslisten der Vermissten werde noch Zeit in Anspruch nehmen, da der Großteil der Informationen von Freunden und Angehörigen telefonisch übermittelt wurde.

Experten warnen zudem vor einem Ausbruch bedrohlicher Krankheiten, die Hilfsorganisation Save the Children verweist auf die katastrophalen hygienischen Bedingungen. Die verwesenden tierischen und menschlichen Überreste, das stehende Wasser und nicht entsorgter Abfall stellen eine zusätzliche Gesundheitsbedrohung für die betroffenen Menschen in der Region dar.

(APA/EP)

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