Pflegebonus: Gesetzlich abgesichert

Absicherung kommt

(12.07.2026) Sozial- und Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat am Sonntag angekündigt, den "Pflegebonus" für Pflege-Fachkräfte gesetzlich absichern zu wollen. Der Bonus war als Folge der massiven Belastungen für das Pflegepersonal während der Corona-Pandemie eingeführt worden, im Vorjahr kündigte das Land Salzburg an, den Bonus nicht mehr auszahlen zu wollen, zog später aber nach Protesten zurück.

Der Bonus beträgt laut Sozialministerium aktuell 2.200 Euro pro Jahr bei Vollzeit-Beschäftigung (und wird aufgeteilt monatlich ausbezahlt). Zuständig für die Umsetzung sind die Bundesländer. Nach der Ankündigung in Salzburg, den Bonus nicht mehr auszuzahlen, folgte eine Welle des Protestes samt einer der größten Demonstrationen seit Jahrzehnten in Salzburg.

Erfreut zeigte sich die Gewerkschaften. Man begrüße die zweckgebundene Absicherung des Pflegebonus, hieß es seitens der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft. Damit sei "sichergestellt, dass die Entgelterhöhung auch in den kommenden Jahren bei jenen ankommt, die täglich die Gesundheits- und Pflegeversorgung in Österreich sichern", sagte Reinhard Waldhör, Vorsitzender der GÖD-Gesundheitsgewerkschaft, in einer Aussendung. "Die rund 180.000 Beschäftigten haben sich diese Anerkennung verdient", betonte er.

(FJ/APA)

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