Rohölpreise sinken

Hoffnung auf Einigung

(14.04.2026) Die Aussicht auf eine Annäherung zwischen Washington und Teheran sorgt am Dienstagmorgen für Entspannung bei den Rohölnotierungen. Nachdem die Preise zu Wochenbeginn noch die 100-Dollar-Marke durchbrochen hatten, reagieren die Märkte nun positiv auf Berichte über Fortschritte im Atomstreit. Dennoch bleibt die Lage durch die aktive Blockade der Straße von Hormuz durch die US-Marine sowie die fragile Sicherheitslage im Nahen Osten hochgradig angespannt.

Vorsichtige Zuversicht

Der Handel am Dienstag ist von einer vorsichtigen Zuversicht geprägt. Ein Barrel (159 Liter) der Rohölsorte Brent verbilligte sich am Morgen um 0,74 Prozent auf 98,62 US-Dollar (84,41 Euro). Noch deutlicher fielen die Abschläge beim US-Rohöl. Dabei sank die Notierung um 1,72 Prozent und stand in der Früh bei 97,38 Dollar.

Hintergrund der Entwicklung sind diplomatische Annäherungen zwischen Iran und USA. Laut US-Vizepräsident JD Vance haben die jüngsten Gespräche mit Teheran „große Fortschritte“ gebracht. Nun liege es jedoch am Iran, in einer entscheidenden Frage nachzugeben, gemeint ist das Atomprogramm des Landes. Erst am Wochenende hatten Vertreter beider Staaten unter Vermittlung Pakistans in Islamabad direkte Gespräche geführt. Diese endeten allerdings ohne konkretes Ergebnis, was die Ölpreise zu Wochenbeginn zunächst über die Marke von 100 Dollar getrieben hatte.

Experten sind skeptisch

Trotz der aktuellen Entspannung bleibt die Lage angespannt. Fachleute der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) betonen, es sei weiterhin „völlig unklar, ob sich in den kommenden Tagen eine Lösung des Konflikts finden lässt“. Des Weiteren erschwert die militärische Komponente frühzeitige Prognosen. Vor allem die am Montag begonnene Blockade der Straße von Hormuz durch die US-Marine bleibt ein massiver Unsicherheitsfaktor.

Experten des Center for Strategic and International Studies sehen darin einen Versuch, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran zu erhöhen. Gleichzeitig warnen sie jedoch vor weitreichenden Folgen: „Eine US-Blockade wird auch den Druck auf die Energiepreise verschärfen und der Weltwirtschaft weiteren Schaden zufügen.“

(apa/mk)

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