Schock in Osttirol

Mann vergeht sich an Pferden

(23.04.2026) Schock in Osttirol: Mann soll sich an Pferden vergangen haben Videoaufnahmen überführen Verdächtigen – Staatsanwaltschaft ermittelt Ein mutmaßlicher Fall schwerer Tierquälerei erschüttert derzeit Osttirol. In einem Reitstall in Matrei soll ein 39-jähriger Einheimischer über Wochen hinweg sexuelle Handlungen an Pferden vorgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck bestätigte laufende Ermittlungen.

Grausame Szenen im Reitstall

Die Taten sollen sich laut aktuellen Informationen Ende März und Anfang April ereignet haben. Der Mann soll sich wiederholt Zutritt zu den Stallungen verschafft und dort die Tiere missbraucht haben. Laut Staatsanwaltschaft seien die Pferde dabei „unnötigen Qualen“ ausgesetzt gewesen. Die genauen Umstände werden derzeit im Detail untersucht.

Überwachungsvideos bringen Durchbruch

Aufgedeckt wurde der Fall durch Videoaufnahmen aus dem Stall. Eine Überwachungskamera hielt die mutmaßlichen Taten fest. Die Betreiber des Reitstalls reagierten daraufhin umgehend und erstatteten Anzeige. Auf Basis dieser Aufnahmen konnte der Verdächtige identifiziert werden.

Tatverdächtiger geständig – Anklage steht aus

Der 39-Jährige zeigte sich laut Staatsanwaltschaft geständig. Der Abschlussbericht der Polizei liegt bereits vor. Nun prüft die Staatsanwaltschaft Innsbruck, ob Anklage beim Landesgericht erhoben wird. Eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Tierquälerei im Fokus der Behörden

Der Fall reiht sich in mehrere aktuelle Ermittlungen rund um Tierquälerei in Österreich ein. Behörden betonen immer wieder, dass solche Delikte konsequent verfolgt werden. Im aktuellen Fall in Osttirol steht nun die rechtliche Aufarbeitung im Mittelpunkt – während die Ermittlungen zu den genauen Abläufen weiterlaufen.

(fd/krone)

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