Spinnen-Alarm
Was tun dagegen?
(28.09.2026) Kaum werden die Tage kürzer, tauchen die Spinnen plötzlich wieder auf. Egal ob im Badezimmer, Schlafzimmer oder an der Wohnzimmerwand. Viele glauben, dass die Achtbeiner wegen der sinkenden Temperaturen ins Haus kommen und es sich besonders in warmen Räumen bequem machen.
Für viele Spinnen beginnt im Herbst die Paarungszeit. Vor allem die Männchen machen sich jetzt auf die Suche nach Weibchen. Dadurch werden die Tiere häufiger in Häusern und Wohnungen gesichtet. Besonders häufig begegnen uns derzeit Hauswinkelspinnen und Zitterspinnen.
Tipps gegen Spinnen
Wer die ungebetenen Gäste loswerden möchte, sollte am besten verhindern, dass sie überhaupt in die Wohnung kommen. ExpertInnen empfehlen daher, Fenster und Türen möglichst geschlossen zu halten und Risse oder Spaten abzudichten. Auch offene Keller- und Dachbodentüren können ein Eingangstor für Spinnen sein. Fliegengitter gelten dabei als besonders gutes Gegenmittel.
Hausmittel wie Lavendel oder Pfefferminzöl sollen Spinnen vermeiden. Bei Lavendel gibt es bisher keine eindeutigen wissenschaftliche Belege. Kastanien zählen ebenfalls zu beliebten Hausmitteln. Sie sollen den Geruch verströmen, den viele Spinnen meiden. Am besten sollen diese an Fensterbänken oder in der Nähe von Türen ausgelegt werden. Auch regelmäßiges Staubsaugen und Spinnweben entfernen kann helfen.
Nützliche Mitbewohner
Für viele ist der Besuch von Spinnen sehr unangenehm. Dennoch sind sie wichtige Nützlinge, da sie Fliegen, Mücken und auch andere Insekten fressen. Am besten fängt man Spinnen in einem Glas und setzt sie ins Freie.
(AF)