T-Rex Handtasche?
Versteigerung soll 500k bringen
(11.06.2026) Eine Handtasche sorgt heute in Paris weltweit für Schlagzeilen. Der Grund: Das Luxus-Accessoire wurde aus einem Material hergestellt, das auf Zellen eines Tyrannosaurus Rex basiert. Das Auktionshaus Giquello erwartet bei der Versteigerung einen Erlös zwischen 300.000 und 500.000 Euro. Die Auktion findet im renommierten Hôtel Drouot in Paris statt und gilt schon jetzt als eine der außergewöhnlichsten Versteigerungen des Jahres.
T-Rex seit 67 Millionen Jahren ausgestorben
Auch wenn es zunächst wie Science-Fiction klingt: Für die Tasche wurde natürlich kein lebender Dinosaurier gejagt. Der Tyrannosaurus Rex starb gemeinsam mit den meisten anderen Dinosauriern vor rund 67 Millionen Jahren aus.
Die Grundlage für das Material stammt von Kollagenresten, die an einem T-Rex-Knochen entdeckt wurden. Der fossile Knochen war vor rund 25 Jahren im US-Bundesstaat Montana gefunden worden.
Haut wurde im Labor nachgebaut
Möglich wurde das Projekt durch moderne Biotechnologie. Forscher nutzten die gewonnenen Informationen aus den fossilen Überresten, um Zellkulturen zu entwickeln, die im Labor ein lederähnliches Material erzeugen konnten.
Laut den beteiligten Wissenschaftlern handelt es sich dabei nicht um Kunstleder aus Kunststoff, sondern um ein biologisch erzeugtes Material natürlichen Ursprungs.
Luxusbranche blickt auf neue Technologie
Die Entwickler sehen darin auch eine mögliche Zukunft für die Modeindustrie. Lederprodukte könnten künftig hergestellt werden, ohne dafür Tiere züchten oder töten zu müssen.
Das Auktionshaus bezeichnete die Tasche als „beispielloses Objekt in der Geschichte des Luxus“. Ob tatsächlich ein Käufer mehrere Hunderttausend Euro für das ungewöhnliche Accessoire bezahlt, wird sich heute Abend zeigen.
Fest steht schon jetzt: Eine Handtasche mit T-Rex-Bezug bekommt man selbst in Paris nicht alle Tage zu Gesicht. 🦖👜
(fd/apa)