1.700 Euro für Kipferl
Trinkgeld artet aus
(17.09.2026) Zwar ist die Teuerung in der Schweiz wie hierzulande bekanntlich auch in der Backstube zu spüren. Bei einer Kontrolle der Organisation Pro Senecute, die sich um das Wohl von älteren Menschen kümmert, fiel einer Mitarbeiterin aber ein beträchtlicher Betrag auf: 1.700 Euro für ein Kipferl wirkten dann doch übertrieben. Sie ging der Sache nach.
Teure Verwirrung
Sie kontaktierte die betroffene Seniorin. Die ältere Dame gab an, eigentlich nur ein Nusskipferl in einer Bäckerei am Hauptbahnhof von Winterthur erworben zu haben. Wie das Schweizer Magazin "Beobachter" berichtet, dürfte es bei der Kartenzahlung zu einem Missverständnis gekommen sein.
Pin statt Trinkgeld
Die Bäckerei geht davon aus, dass die Dame bei der Bezahlung auf dem Kartenlesegerät versehentlich statt einem Trinkgeld ihren Pin eingegeben hat. Somit wurden ihr umgerechnet rund 1.700 Euro für ein Nusskipferl verrechnet.
Die Seniorin nahm die Sache mit Humor. Sie meinte, sie wäre manchmal mit der Kartenzahlung verwirrt. Nun würde sie wieder öfter in Bar zahlen. Das überhöhte Trinkgeld wurde ihr von der Bäckerei zurücküberwiesen.
(mm)