Lkw kracht in Kindergartenbus

OÖ: Kinder in Lebensgefahr!

(17.09.2026) Ein schwerer Unfall mit einem Kindergartenbus hat am Donnerstag in St. Marienkirchen am Hausruck im Bezirk Ried einen Großeinsatz ausgelöst. Ein Lkw kollidierte mit dem mit Kindern besetzten Kleinbus. Vier Kinder und zwei Erwachsene wurden verletzt, ein Kind befindet sich laut „Kronen Zeitung“ in kritischem Zustand. Gleich vier Rettungshubschrauber, sechs Rettungswagen, ein Notarzt und drei Feuerwehren wurden alarmiert.

Lkw trifft Kindergartenbus seitlich

Der Unfall ereignete sich gegen 12.10 Uhr. Nach Informationen der „Kronen Zeitung“ war der neunsitzige Kindergartenbus von St. Marienkirchen am Hausruck in Richtung Ötzling unterwegs, als er an einer Kreuzung seitlich von einem Lkw getroffen wurde.

Wie genau es zur Kollision kommen konnte und wer möglicherweise Vorrang hatte, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Feuerwehr-Einsatzdaten bestätigen den schweren Verkehrsunfall sowie die Alarmierung der Feuerwehren Geiersberg-Pramerdorf, Hohenzell und St. Marienkirchen am Hausruck um 12.10 Uhr.

Vier Kinder im Bus

Im Kleinbus befanden sich laut „Krone“ vier Kinder sowie die Lenkerin und eine Betreuerin. Als die Feuerwehr eintraf, waren zwei Kinder und die Fahrerin bereits außerhalb des stark beschädigten Fahrzeugs.

Zwei weitere Kinder und die Betreuerin befanden sich noch im Bus. Die Betreuerin war eingeklemmt und musste von den Einsatzkräften befreit werden.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Jürgen Bauchinger schilderte der „Kronen Zeitung“, die Situation sei für die Helfer besonders belastend gewesen. Angehörige kamen noch während des Einsatzes zur Unfallstelle und wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Vier Rettungshubschrauber angefordert

Das Ausmaß des Rettungseinsatzes zeigt, wie ernst die Lage war. Neben sechs Rettungsfahrzeugen und einem Notarzt wurden vier Rettungshubschrauber zur Unfallstelle beordert.

Erste Meldungen sprachen von fünf Schwerverletzten und einer leicht verletzten Person. Nach der späteren Berichterstattung der „Krone“ handelt es sich insgesamt um zwei Erwachsene und vier Kinder, die teilweise schwere Verletzungen erlitten haben. Eines der Kinder befindet sich demnach in kritischem Zustand.

Unfall auf eigentlich gut einsehbarer Kreuzung

Besonders viele Fragen wirft der Unfallort auf. Feuerwehrkommandant Bauchinger bezeichnete die Kreuzung gegenüber der „Krone“ als eigentlich gut einsehbar.

Ob einer der beiden Lenker den anderen übersehen hat, ob Geschwindigkeit eine Rolle spielte oder ob es andere Ursachen für die Kollision gab, ist derzeit nicht geklärt. Eine offizielle Detailaussendung der Polizei zum genauen Unfallhergang lag am frühen Donnerstagnachmittag noch nicht vor.

Helfer nach Einsatz mit Kindern besonders gefordert

Neben den Verletzten wurden auch Angehörige und Einsatzkräfte betreut. Gerade schwere Verkehrsunfälle mit kleinen Kindern gehören für Feuerwehr und Rettung zu den psychisch belastendsten Einsätzen.

Die Feuerwehr kündigte laut „Krone“ deshalb auch eine interne Nachbesprechung des Einsatzes an.

Der Schwerpunkt liegt nun auf der medizinischen Versorgung der Verletzten – insbesondere des Kindes in kritischem Zustand – und auf der Frage, wie es zur seitlichen Kollision zwischen dem Lkw und dem Kindergartenbus kommen konnte.

(fd/krone)

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