Baby in Wanne ertrunken!
Mutter verlässt kurz das Bad
(02.07.2026) Ein tragischer Badeunfall erschüttert Berlin: Ein 18 Monate altes Mädchen ist in einer Badewanne ums Leben gekommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte die Mutter ihre Tochter nur für einen kurzen Moment unbeaufsichtigt gelassen. Als sie zurückkehrte, fand sie das Kind regungslos mit dem Gesicht nach unten im Wasser. Trotz eines Großeinsatzes der Rettungskräfte konnte der Notarzt nur noch den Tod des Kleinkinds feststellen.
Tragödie in Berliner Wohnung
Das Unglück ereignete sich kurz nach Mitternacht in einem Mehrfamilienhaus an der Landsberger Allee im Berliner Bezirk Lichtenberg. Nach bisherigen Informationen setzte die 26-jährige Mutter ihre 18 Monate alte Tochter in die Badewanne und verließ den Raum für kurze Zeit, um etwas zu holen. Als sie zurückkam, trieb das Mädchen regungslos im Wasser. Feuerwehr und Notarzt wurden sofort alarmiert, doch jede Hilfe kam zu spät.
Ermittlungen gegen die Mutter
Die Berliner Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Gegen die 26-Jährige wird wegen des Verdachts der Vernachlässigung der Aufsichtspflicht ermittelt. Zusätzlich wurde ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Eine Obduktion soll nun die genaue Todesursache klären. Ergebnisse werden in den kommenden Tagen erwartet.
Auch die Großmutter des Kindes, die im selben Wohnhaus lebt, musste nach dem tragischen Vorfall medizinisch versorgt werden.
Schon wenige Zentimeter Wasser sind lebensgefährlich
Der Fall macht erneut deutlich, wie schnell Badeunfälle mit Kleinkindern passieren können. Experten warnen seit Jahren davor, Kinder auch nur für wenige Sekunden unbeaufsichtigt in der Badewanne zu lassen. Bereits wenige Zentimeter Wasser reichen aus, damit Säuglinge oder Kleinkinder ertrinken können. Anders als häufig dargestellt geschieht Ertrinken meist lautlos und innerhalb kürzester Zeit.
Kinder unter fünf Jahren zählen weltweit zu den am stärksten gefährdeten Altersgruppen für tödliche Ertrinkungsunfälle. Besonders im häuslichen Umfeld – etwa in Badewannen, Planschbecken oder Gartenteichen – passieren immer wieder tragische Unglücke.
Polizei wartet auf Obduktion
Ob sich der Verdacht gegen die Mutter erhärtet, müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen. Neben den Aussagen der Beteiligten soll vor allem das Ergebnis der Obduktion Aufschluss über die genauen Umstände des Todes geben. Bis dahin gilt für die 26-Jährige die Unschuldsvermutung.
(fd)