Bier wird wieder teurer

Na Prost, Mahlzeit

(28.01.2026) Nach den jüngsten Preiserhöhungen der Brauunion planen nun auch immer mehr Privatbrauereien in Österreich, ihre Bierpreise anzuheben. Als Hauptgründe nennen Branchenvertreter gestiegene Personalkosten und anhaltend hohe Energiekosten, die die Kostenbasis der Bierproduktion deutlich belasten.

Brauunion voran – Preise bereits erhöht

Die Brauunion, ein Tochterunternehmen von Heineken mit Sitz in Linz, hatte bereits im Dezember 2025 die Preise für bekannte Marken wie Gösser, Zipfer und Kaiser um durchschnittlich 3,2 Prozent angehoben. Die Preisanpassung betrifft sowohl den Handel als auch die Gastronomie.

Branchenbeobachter sehen darin einen bedeutenden Schritt, da die Brauunion als Marktführer mit zahlreichen Marken traditionell die Richtung für den österreichischen Biermarkt vorgibt. Frühere Erhöhungen in den Jahren 2024 und 2025 hatten bereits zu spürbaren Mehrkosten für Handel und Konsumenten geführt.

Privatbrauereien kündigen Nachfolge an

Auch kleinere, regionale Brauereien planen nun Preisanpassungen:

  • Freistädter Bier will den Preis für Flaschenbier ab März 2026 um rund drei Prozent erhöhen. Gleichzeitig soll auch der Preis für Fassbier steigen, nachdem dieser im Vorjahr stabil geblieben war.
  • Schloss Eggenberg in Vorchdorf (Oberösterreich) und Rieder Bier prüfen weitere Preisanpassungen in den kommenden Monaten. Ein konkreter Zeitpunkt steht laut Firmenangaben noch offen.

Fachmedien sehen darin eine branchenweite Entwicklung, bei der kleinere Brauereien dem Beispiel des Marktführers folgen – was direkte Auswirkungen auf die Getränkepreise in Gastronomie, Hotellerie und Handel haben dürfte. Deutschland hat auch schon länger mit diesen Problemen zu kämpfen.

Laut Brauereien sind vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend für die Preissteigerungen:

  1. Gestiegene Personalkosten – nach einer Lohnerhöhung von rund 2,55 Prozent im Vorjahr müssen die Betriebe höhere Personalkosten tragen.
  2. Hohe Energiepreise – Energieaufwand für Produktion, Kühlung und Logistik bleibt auf einem hohen Niveau, was die Kosten zusätzlich treibt.

Diese strukturellen Kostenfaktoren betreffen nicht nur die Brauindustrie, sondern zählen zu den zentralen Herausforderungen für viele Produktionsbranchen in Österreich.

Auswirkungen auf Konsumenten und Gastronomie

Die Preisentwicklungen bei den Brauereien wirken sich direkt auf die Kosten für Gastronomen und Endverbraucher aus. Experten warnen, dass steigende Einkaufspreise nicht immer vollständig durch Betriebe absorbiert werden können – was zu höheren Preisen auf der Getränkekarte im Gasthaus oder im Supermarkt führen kann.

Vor allem in der Gastronomie sehen Branchenvertreter den wachsenden Druck, Preise anzupassen, ohne dabei Gäste zu verlieren. Einige Gastronomen prüfen bereits alternative Strategien, etwa die Anpassung von Sortiment, Portionsgrößen oder verstärkte Promotion-Aktionen für Bier mit stabilen Einkaufskosten.

Prognose: Fortgesetzter Trend bei Bierpreisen

Branchenkenner gehen davon aus, dass die steigende Preisentwicklung in der Bierbranche kein einmaliges Phänomen ist. Die Kombination aus wirtschaftlichem Druck und strukturellen Kostenbelastungen spricht dafür, dass weitere Preiserhöhungen in den kommenden Monaten möglich sind. Für Konsumenten bedeutet das: Bier könnte in der Gastronomie und im Handel künftig spürbar teurer werden.

(fd)

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