Bub (6) von Vater überfahren
Drama beim Tesla ausparken
(24.09.2026) Ein tragischer Unfall mit einem Tesla Cybertruck erschüttert Kalifornien: Ein sechsjähriger Bub ist nahe Temecula ums Leben gekommen, nachdem ihn sein eigener Vater beim Rückwärtsfahren aus der Hauseinfahrt erfasst hatte. Nach bisherigem Ermittlungsstand gehen die Behörden von einem Unfall aus.
Bub spielte vor dem Haus
Der Unfall ereignete sich im Bereich Brookhaven Court bei Temecula im Riverside County. Der sechsjährige Preston El Guindy befand sich vor dem Wohnhaus der Familie, als sein 48-jähriger Vater mit dem Cybertruck rückwärts aus der Einfahrt fuhr und das Kind erfasste.
Der Vater verständigte sofort den Notruf. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Buben in das Inland Valley Medical Center in Wildomar. Dort starb Preston noch am selben Abend. Laut Gerichtsmedizin ereignete sich der Unfall um 21.06 Uhr, der Tod wurde um 21.41 Uhr festgestellt.
Cybertruck war nicht im Autopilot-Modus
Besonders im Fokus der Ermittlungen steht der Tesla Cybertruck selbst. Nach Angaben der California Highway Patrol war zum Unfallzeitpunkt kein Autopilot aktiviert. Berichten zufolge erhielt der Fahrer offenbar auch keine Warnung, die ihn rechtzeitig darauf aufmerksam machte, dass sich sein Sohn hinter dem Fahrzeug befand. Hinweise auf eine Alkoholisierung des Vaters lagen nach den ersten Ermittlungen ebenfalls nicht vor.
Die Ermittler sichern nun unter anderem Videoaufnahmen des Cybertrucks und prüfen weitere Beweismittel, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Ein Sprecher der California Highway Patrol erklärte, dass derzeit alles auf ein tragisches Unfallgeschehen hindeute und keine Hinweise auf Fremdverschulden vorlägen.
Ermittler werten Aufnahmen des Tesla aus
Gerade die Auswertung der Fahrzeugkameras könnte zeigen, wann und wo sich der Sechsjährige unmittelbar vor der Kollision befand und welche Informationen dem Fahrer auf den Displays des Cybertrucks zur Verfügung standen. Die Ermittlungen werden vom Büro der California Highway Patrol in Temecula geführt.
Der Fall sorgt auch deshalb für Aufmerksamkeit, weil moderne Fahrzeuge wie der Cybertruck mit zahlreichen Kameras, Sensoren und Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sind. Ob technische Faktoren bei dem tödlichen Unfall eine Rolle spielten, ist bislang jedoch nicht festgestellt. Entscheidend sollen nun die Fahrzeugdaten und Videoaufnahmen sein.
Familie verliert sechsjährigen Sohn
Der Vater ist in der internationalen Bodybuilding-Szene bekannt und tritt dort unter anderem als Juror und Medienpersönlichkeit auf. Auf öffentlichen Aufnahmen war sein Sohn unter anderem beim Baseballspielen zu sehen. Eine Unterstützungsaktion für die Familie beschreibt Preston als fröhlichen Jungen, der seine Eltern und seine Schwester hinterlässt.
Die Behörden haben die Untersuchung noch nicht vollständig abgeschlossen. Der bisherige Stand lautet jedoch: ein tragischer Unfall in der eigenen Hauseinfahrt, bei dem ein Vater mit seinem Tesla Cybertruck seinen sechsjährigen Sohn tödlich erfasste.
(fd)