Kind von Kehrmaschine getötet

Bub stirbt an Unfallstelle

(08.09.2026) Ein tragischer Unfall erschüttert Leeuwarden in den Niederlanden: Ein kleiner Bub ist bei einem Zusammenstoß mit einer Straßenkehrmaschine ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich gegen 17.30 Uhr beim Einkaufszentrum Camminghaburen an der Carolinenburg. Trotz eines Großeinsatzes der Rettungskräfte starb das Kind noch am Unfallort.

Kind starb noch am Unfallort

Nach bisherigen Angaben der Polizei wurde das Kind bei der Kollision schwer verletzt. Polizei, Rettung und mehrere Einsatzkräfte eilten zum Einkaufszentrum, wegen der Schwere des Unfalls wurde auch ein Traumahubschrauber angefordert. Die medizinische Hilfe kam jedoch zu spät – der Bub erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

Das Opfer stammte aus Leeuwarden. Ein genaues Alter wurde von der Polizei bislang nicht veröffentlicht. Lokale Medien sprechen lediglich von einem jungen Kind beziehungsweise einem kleinen Jungen.

Bub soll mit seiner Großmutter unterwegs gewesen sein

Zum unmittelbaren Ablauf gibt es noch keine offizielle Rekonstruktion. Nach Berichten lokaler Medien, die sich auf Aussagen von Augenzeugen berufen, soll das Kind zum Zeitpunkt des Unfalls gemeinsam mit seiner Großmutter unterwegs gewesen sein. Diese Information wurde von der Polizei bislang allerdings nicht offiziell bestätigt.

Unklar ist insbesondere, wie das Kind vor die Kehrmaschine geriet und ob Sichtverhältnisse, Fahrbewegung oder andere Umstände eine Rolle spielten. Die Polizei untersucht den genauen Unfallhergang weiterhin.

Fahrer nicht festgenommen

Die beteiligte Straßenkehrmaschine gehört dem regionalen Entsorgungsunternehmen Omrin. Nach Angaben des Unternehmens waren Mitarbeiter gerade im regulären Arbeitseinsatz unterwegs. Auf solchen Kehrfahrzeugen befinden sich normalerweise zwei Beschäftigte.

Der Fahrer wurde nicht festgenommen. Die Polizei sprach nach dem Unfall mit ihm und behandelt den Fall derzeit als Verkehrsunfall. Hinweise auf eine vorsätzliche Tat gibt es nach aktuellem Ermittlungsstand nicht. Die Untersuchung der Ursache könnte laut Polizei längere Zeit dauern.

Einkaufszentrum nach Unfall abgesperrt

Nach der tödlichen Kollision wurde ein größerer Bereich rund um das Einkaufszentrum Camminghaburen abgesperrt. Der Supermarkt Poiesz schloss gegen 18 Uhr, andere Geschäfte waren wegen des Polizeieinsatzes bereits nicht mehr zugänglich.

Omrin sprach einen Tag später von einem „sehr traurigen und dramatischen Unfall“. Das Unternehmen betreute auch die Mitarbeiter, die mit der Kehrmaschine unterwegs gewesen waren.

Der Tod des Kindes löste in der Wohngegend Camminghaburen große Betroffenheit aus. Bereits am Sonntag kamen zwischen 15 und 16 Uhr Hunderte Menschen zu einer Gedenkveranstaltung am Einkaufszentrum zusammen. An der Unglücksstelle entstand ein Blumenmeer. Auch Lehrerinnen kamen mit Kerzen und gelben Rosen zur Gedenkstätte. Die Familie des Jungen nahm laut Leeuwarder Courant an der Gedenkveranstaltung teil. Ein Geschäft direkt bei der Gedenkstelle blieb den gesamten Tag geschlossen.

Polizei untersucht Ursache des tödlichen Unfalls

Auch mehrere Tage nach dem Unglück gibt es noch keine öffentliche Erklärung dafür, wie es zur tödlichen Kollision zwischen dem Kind und der Straßenkehrmaschine kommen konnte. Fest steht bislang nur: Das Fahrzeug war im Einkaufszentrum im Arbeitseinsatz, das Kind wurde erfasst und starb trotz sofortiger medizinischer Hilfe. Die Polizei bietet auch Zeugen und anderen Betroffenen Opferhilfe an. Weitere Ergebnisse der Unfalluntersuchung wurden bislang nicht veröffentlicht.

(fd)

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