Lebensmittel so teuer wie 2023

Höchster Stand seit drei Jahren

(07.08.2026) Die weltweiten Lebensmittelpreise sind im Juli auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren geklettert. Hintergrund sind unter anderem ungünstige Wetterbedingungen sowie die Eskalation von Kriegen, teilt die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen heute mit.

Der FAO-Lebensmittelpreisindex, der die monatlichen Veränderungen eines Korbs international gehandelter Lebensmittel abbildet, liegt im Juli bei durchschnittlich 131,1 Punkten nach 130,3 Zählern im Monat zuvor. Das ist damit der höchste Wert seit Jänner 2023. Laut FAO sorgen die Kriege im Iran und in der Ukraine sowie das Wetterphänomen El Niño für höhere Kosten und gleichzeitig geringere Ernteerträge.

Der Getreidepreisindex ist um 3,4 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vormonat. Angetrieben wird er vor allem von einem Sprung der Weizenpreise um 5,8 Prozent. Der Index für Pflanzenöl steigt um zwei Prozent auf den höchsten Stand seit Juni 2022. Höhere Rohölpreise im Zuge des Nahost-Krieges sowie eine starke Nachfrage nach Biodiesel stützten die Preise für Palm- und Sojaöl, während Raps- und Sonnenblumenöl sich verbilligen. Die Zuckerpreise klettern um 5,6 Prozent. Im Gegensatz dazu sind die Fleischpreise um 2,8 Prozent gefallen - von einem Rekordhoch im Juni. Die Preise für Geflügel-, Schweine- und Rindfleisch sind zurückgegangen. Die Preise für Molkereiprodukte sinken um 0,7 Prozent.

(FJ/APA)

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