Verkehrsstrafen Österreich

Bis zu 50 % teurer

(15.07.2026) Autofahrer müssen sich ab 1. Jänner 2027 auf deutlich höhere Verkehrsstrafen einstellen. Das Mobilitätsministerium hat den neuen bundesweiten Verkehrsstrafenkatalog veröffentlicht. Erstmals gelten bei Anonymverfügungen österreichweit einheitliche Strafhöhen – unabhängig davon, in welchem Bundesland ein Verkehrsdelikt begangen wird.

Die Vereinheitlichung wurde seit Jahren gefordert und wird grundsätzlich auch vom ÖAMTC begrüßt. Kritik gibt es jedoch an der Höhe der neuen Strafen.

ÖAMTC: Strafen steigen im Schnitt um 50 Prozent

Laut dem ÖAMTC werden die Verkehrsstrafen im Durchschnitt um rund 50 Prozent erhöht. Der Mobilitätsclub kritisiert, dass die Anhebungen deutlich über der Inflation liegen.

Das Verkehrsministerium weist diese Kritik zurück. Man habe sich bei der Vereinheitlichung an den bereits höchsten Strafsätzen einzelner Bundesländer orientiert. Deshalb würden die Erhöhungen je nach Wohnort unterschiedlich stark ausfallen.

Durch die Reform erwartet der Bund Mehreinnahmen von rund 80 Millionen Euro pro Jahr.

Das kosten Verkehrsverstöße künftig

Der neue Strafenkatalog sieht unter anderem folgende Beträge vor:

  • Parken im Halte- oder Parkverbot: 60 Euro
  • Parkscheibe in der Kurzparkzone vergessen: 60 Euro
  • In eine Kreuzung bei Gelblicht einfahren: 70 Euro
  • Stopptafel nicht vollständig beachten: 70 Euro
  • Bis zu 30 km/h zu schnell: 40 bis 120 Euro (je nach Straßentyp und Geschwindigkeitsüberschreitung)
  • Rechtsfahrgebot missachten (z. B. auf Autobahnen): 100 Euro
  • Rettungsgasse unerlaubt befahren: 200 Euro
  • Gefährliches Überholen: 140 Euro
  • Rechts überholen: 115 Euro

Für höhere Geschwindigkeitsüberschreitungen gelten weiterhin die Strafbestimmungen der Straßenverkehrsordnung. Auch diese sollen künftig angehoben werden.

  • Mehr als 30 km/h zu schnell: bisher 150 bis 5.000 Euro, künftig 200 bis 5.000 Euro.
  • Mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. mehr als 50 km/h außerhalb des Ortsgebiets: bisher 300 bis 5.000 Euro, künftig 400 bis 6.000 Euro.

Mehr Transparenz für Autofahrer

Der ÖAMTC begrüßt, dass erstmals sämtliche Strafhöhen veröffentlicht wurden. Bisher waren die Kataloge der einzelnen Bundesländer nicht offiziell veröffentlicht worden. Die transparente Darstellung könne auch eine abschreckende Wirkung haben und Verkehrsteilnehmer besser informieren.

Weitere Forderung des ÖAMTC

Der Mobilitätsclub fordert nun auch eine österreichweit einheitliche Regelung bei sogenannten Organmandaten – also Strafen, die Polizisten direkt bei einer Anhaltung verhängen können. Auch hier gebe es derzeit noch Unterschiede zwischen den Bundesländern. Eine Vereinheitlichung dürfe jedoch nicht automatisch höhere Strafen bedeuten, betont der ÖAMTC.

(fd/apa)

Vater und Tochter (6) sind tot

Schwester (4) schwer verletzt

Neue Netztarife

Wer spart – wer zahlt drauf

Angriff auf zivile Ziele?

Trump droht dem Iran!

Kind (7) stirbt bei Zahnarzt

Tödliche Vollnarkose?

Neuer KI Lautsprecher

OpenAI arbeitet an Hardware

Fake-Beautyärztin vor Gericht

bis zu 10 Jahre Haft

Lenker und 6-Jährige tot

Traktorunfall in Feldkirch

Bushido packt aus

Ängste und Panikattacken