Femizid in der Steiermark!

Mann erschießt Ehefrau!

(20.05.2026) Schon wieder sorgt ein mutmaßlicher Frauenmord für Entsetzen in Österreich: In Gersdorf an der Feistritz im Bezirk Weiz soll ein 64-jähriger Mann am Mittwoch seine Ehefrau mit einem Gewehr erschossen haben. Die 59-Jährige starb noch am Tatort. Der Verdächtige wurde wenig später von der Polizei festgenommen. Zuerst berichtet hatte die „Krone“.

Polizei nimmt Verdächtigen nach Verhandlungen fest

Laut ersten Informationen der Polizei ereignete sich die Bluttat am Mittwoch in der Oststeiermark. Einsatzkräfte rückten sofort an. Der 64-Jährige verschanzte sich zunächst, ehe die Verhandlungsgruppe der Polizei Kontakt mit ihm aufnahm.

Polizeisprecher Fritz Grundnig erklärte laut „Krone“:
Der Mann habe sich schließlich widerstandslos festnehmen lassen.

Die Ermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Beamte des Landeskriminalamts sichern Spuren und rekonstruieren den genauen Ablauf der Tat.

Ermittler gehen von Femizid aus

Die Behörden sprechen mittlerweile von einem mutmaßlichen Femizid. Darunter versteht man die Tötung einer Frau aufgrund ihres Geschlechts oder im Zusammenhang mit partnerschaftlicher Gewalt. Besonders häufig stammen die Täter aus dem unmittelbaren familiären Umfeld.

Experten warnen seit Jahren vor der hohen Zahl an Gewaltverbrechen gegen Frauen im deutschsprachigen Raum. Laut aktuellen Lagebildern werden Frauen besonders oft Opfer tödlicher Gewalt durch:

  • Ehemänner
  • Ex-Partner
  • Lebensgefährten
  • oder Angehörige

Femizide bleiben großes gesellschaftliches Problem

Der aktuelle Fall reiht sich in eine lange Serie tödlicher Gewaltverbrechen gegen Frauen ein. Laut deutschem Bundeskriminalamt wurden allein 2024 hunderte Frauen Opfer versuchter oder vollendeter Tötungsdelikte im Zusammenhang mit partnerschaftlicher Gewalt.

Menschenrechtsorganisationen und Gewaltforscher kritisieren seit Jahren, dass Femizide oft zu spät erkannt werden oder Warnsignale im Vorfeld unterschätzt werden.

Viele Fragen noch offen

Bislang gibt es noch keine offiziellen Angaben:

  • zum Motiv
  • zur Vorgeschichte der Beziehung
  • oder dazu, ob es bereits frühere Polizeieinsätze gegeben hatte

Auch Details zur Tatwaffe oder möglichen familiären Konflikten wurden bisher nicht veröffentlicht.

Die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft dauern an.

(fd/apa)

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