Tödliche Kuhattacke in Tirol

War doch ein Hund dabei?

(20.05.2026) Nach der tödlichen Kuhattacke auf eine 67-jährige Frau in Osttirol verdichten sich die Hinweise, dass sich kurz vor dem Vorfall eine Spaziergängerin mit Hund in der Nähe der Herde aufgehalten haben dürfte. Ob der Hund die Tiere tatsächlich aufgeschreckt hat und dadurch die Attacke ausgelöst wurde, ist derzeit allerdings noch unklar. Die Polizei ermittelt weiter. Die Tragödie ereignete sich am Sonntag in einem Weidegebiet in Oberlienz in Tirol.

Frau stirbt nach Angriff durch Kuhherde

Die einheimische 67-Jährige war am Sonntagmittag gemeinsam mit ihrem Ehemann in dem beliebten Wander- und Spaziergebiet unterwegs, als die beiden plötzlich von einer Kuhherde attackiert wurden. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät: Sie erlag noch am Unglücksort ihren schweren Verletzungen.

Ihr 65-jähriger Ehemann wurde bei dem Angriff schwer verletzt und musste in die Innsbrucker Klinik gebracht werden. Zwischenzeitlich lag er auf der Intensivstation. Mittlerweile befindet er sich laut Behörden außer Lebensgefahr.

Ermittlungen: War ein Hund der Auslöser?

Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht jetzt die Frage, warum die Herde plötzlich aggressiv wurde.

Die Polizei geht mittlerweile davon aus, dass sich kurz vor der Attacke eine Frau mit einem größeren Hund in unmittelbarer Nähe aufgehalten haben könnte. Bereits kurz nach dem Vorfall hatten Zeugen von einer Spaziergängerin mit Hund berichtet.

Ob genau dieser Hund die Kühe aufgeschreckt hat, ist aber weiterhin offen.

Besonders Kühe mit Kälbern reagieren oft empfindlich auf Hunde, weil sie diese instinktiv als Bedrohung wahrnehmen können. Experten warnen deshalb regelmäßig davor, bei Weideflächen besonderen Abstand zu halten.

Auch andere Menschen wurden attackiert

Brisant:
Noch vor dem tödlichen Angriff sollen bereits drei weitere Personen von derselben Herde attackiert worden sein – darunter ein Tierarzt und seine Frau.

Der Tierarzt erklärte laut Behörden, dass die Tiere möglicherweise zuvor durch einen Hund nervös gemacht worden seien. Die Herde bestand aus mehreren Kühen mit Kälbern.

Ehemann bereits befragt

Die Polizei hat inzwischen auch den schwer verletzten Ehemann der getöteten Frau befragt. Laut Ermittlern konnten daraus allerdings keine entscheidenden neuen Erkenntnisse gewonnen werden.

Details der Aussage wurden nicht veröffentlicht.

Auch ob sich die gesuchte Spaziergängerin oder weitere Zeugen inzwischen bei der Polizei gemeldet haben, blieb zunächst offen.

Warnschilder vorhanden – keine Zäune

Das betroffene Weidegebiet war laut Polizei mit Warnhinweisen gekennzeichnet. Eine Einzäunung gab es allerdings nicht. Mehrere Bauern nutzen die Fläche gemeinsam als Almweide. Der Weg gilt als beliebte Route für Spaziergänger und Wanderer in der Region. Nach dem tödlichen Vorfall wurde die Kuhherde mittlerweile auf eine eingezäunte Fläche verlegt.

Warum Kühe für Wanderer gefährlich werden können

Tödliche Kuhangriffe sind selten, kommen in Österreich aber immer wieder vor. Besonders gefährlich kann es werden:

  • wenn Hunde in der Nähe sind
  • wenn Kühe Kälber beschützen
  • wenn Menschen zu nahe an Herden vorbeigehen
  • oder Tiere erschreckt werden

Experten raten deshalb:

  • Abstand halten
  • Hunde im Ernstfall ableinen
  • Warnschilder beachten
  • Weideflächen ruhig und zügig verlassen

Die genaue Ursache der Tragödie in Oberlienz ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.

(fd/apa)

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