Straße von Hormuz

26 Schiffe durften passieren

(20.05.2026) Die Lage rund um die Straße von Hormuz bleibt angespannt: Laut iranischen Angaben haben in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 26 Schiffe die strategisch extrem wichtige Meerenge passiert. Dabei soll die Durchfahrt nur in Abstimmung mit der Marine der iranischen Revolutionsgarden möglich gewesen sein.

Die Straße von Hormuz zählt zu den wichtigsten Handelsrouten der Welt – besonders für Öl und Gas.

Iran kontrolliert wichtigen Seeweg

Wie die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtet, handelte es sich bei den Schiffen unter anderem um:

  • Öltanker
  • Frachter
  • Handelsschiffe

Die Durchfahrten seien mit iranischen Behörden koordiniert worden.

Nach Beginn des aktuellen Kriegs hatte der Iran angekündigt, die Kontrolle über die Straße von Hormuz übernommen zu haben. Dafür wurde sogar eine neue Behörde geschaffen: die „Behörde für die Meerenge des Persischen Golfs“ (PGSA).

Diese verlangt von Reedereien:

  • eine vorherige Anmeldung
  • Genehmigungen für die Passage
  • und eine Abstimmung mit iranischen Kontaktstellen

Warum die Straße von Hormuz so wichtig ist

Die Straße von Hormuz verbindet den Persischen Golf mit dem Arabischen Meer und gilt als eine der wichtigsten Energie-Routen der Welt.

Ein großer Teil des weltweiten Öl- und Flüssiggasexports wird über diese Meerenge transportiert. Experten zufolge passieren normalerweise täglich Millionen Barrel Öl die Passage.

Kommt es dort zu Einschränkungen, spüren das oft sofort:

  • die Ölpreise
  • die Spritpreise
  • und die Weltwirtschaft

Schiffsverkehr zuletzt massiv eingeschränkt

Kurz nach Kriegsbeginn war der Verkehr in der Meerenge teilweise fast zum Erliegen gekommen. Hintergrund waren:

  • militärische Drohungen
  • verstärkte Kontrollen
  • Angriffe auf Schiffe
  • und Berichte über Verminungen

Der Iran betont zwar offiziell, die Straße von Hormuz sei nicht blockiert. Faktisch dürfen Schiffe derzeit aber offenbar nur einen bestimmten Korridor nahe der iranischen Küste nutzen.

Zusätzlich verlangt die iranische Führung laut Berichten hohe Gebühren für die Durchfahrt.

Experten sehen mögliche Verstöße gegen Völkerrecht

Völkerrechtler kritisieren das Vorgehen des Iran zunehmend. Laut internationalem Seerecht gilt für die Straße von Hormuz eigentlich das Recht auf freie Transitpassage.

Die verpflichtende Genehmigungspflicht und zusätzliche Gebühren könnten deshalb gegen internationales Recht verstoßen.

Auswirkungen auf Öl- und Spritpreise möglich

Die angespannte Situation in der Region sorgt bereits jetzt weltweit für Unsicherheit auf den Energiemärkten.

Sollte der Schiffsverkehr weiter eingeschränkt werden oder die Lage eskalieren, könnten:

  • Ölpreise weiter steigen
  • Treibstoff teurer werden
  • und Lieferketten erneut belastet werden

Die Straße von Hormuz bleibt damit einer der wichtigsten geopolitischen Brennpunkte weltweit.

(fd/apa)

Femizid in der Steiermark!

Mann erschießt Ehefrau!

9.000 Dollar pro Unze?

Goldprognose glänzt

Cybertruck säuft ab!

"Wade" heißt nicht "schwimmen"

Tödliche Kuhattacke in Tirol

War doch ein Hund dabei?

Ebola Patient in Deutschland

Hohe Sicherheitsvorkehrungen

Mehr Sport schützt Herz

Neue Studie

Strenge Regeln im Asylbereich

Regierung setzt EU-Pakt um

Missbrauchsfall Anna (12)

2 Männer wegen Raub verurteilt