Krankes Baby gefunden!

Mutter und Kind in Ungarn

(20.05.2026) Nach stundenlanger Sorge und einer internationalen Fahndung gibt es im Fall des verschwundenen Säuglings aus Duisburg Entwarnung: Die ungarische Polizei hat die 31-jährige Mutter und ihr sechs Monate altes Baby gefunden. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Duisburg am Dienstagabend. Der Fall hatte zuvor bundesweit für Aufsehen gesorgt, weil das Kind dringend medizinische Hilfe benötigte.

Baby verschwindet nachts aus Klinik in Duisburg

Der sechs Monate alte Junge war in der Helios St. Johannes-Klinik in Duisburg-Homberg wegen einer Erkrankung behandelt worden. Laut Polizei benötigte das Baby weiterhin dringend Antibiotika. Zudem sollen Ärzte bei Untersuchungen weitere medizinische Auffälligkeiten festgestellt haben.

In der Nacht auf Dienstag soll die Mutter gegen 2 Uhr gemeinsam mit dem Kind die Klinik verlassen haben – ohne Absprache mit Ärzten oder Pflegepersonal. Kurz darauf wurde die Polizei alarmiert. Wegen des kritischen Gesundheitszustands des Babys gingen die Ermittler zeitweise sogar von akuter Lebensgefahr aus.

Polizei startet Großfahndung

Nach dem Verschwinden begann ein Großeinsatz der Polizei. Einsatzkräfte durchsuchten die Umgebung der Klinik mit Spürhunden. Auch an der Wohnadresse der Mutter fanden die Beamten keine Spur der Frau oder des Kindes.

Weil die Sorge um den Säugling immer größer wurde, veröffentlichten die Ermittler schließlich eine Öffentlichkeitsfahndung. Dabei teilte die Polizei mit, dass die 31-Jährige möglicherweise gemeinsam mit einem Mann und mehreren weiteren Kindern im Alter zwischen ein und 13 Jahren unterwegs sein könnte.

Der Fall verbreitete sich innerhalb weniger Stunden bundesweit über Nachrichtenportale und soziale Netzwerke.

Mutter und Baby in Ungarn gefunden

Am Dienstagabend dann die Wende: Die ungarische Polizei konnte Mutter und Kind lokalisieren. Wie genau die Behörden den Aufenthaltsort ermitteln konnten, wurde bisher nicht bekanntgegeben. Möglich ist, dass internationale Fahndungssysteme, Handyortung oder Grenzkontrollen eine Rolle gespielt haben.

Offiziell bestätigt wurde bislang nur, dass beide lebend gefunden wurden. Genauere Informationen zum Gesundheitszustand des Kindes halten die Ermittler derzeit noch zurück.

Ist das Baby jetzt im Krankenhaus?

Ob das Baby nach dem Auffinden sofort in ein Krankenhaus in Ungarn gebracht wurde, ist aktuell noch unklar. Behörden in Deutschland und Ungarn äußerten sich dazu bislang nicht konkret. Dass die Ermittler inzwischen jedoch eher von „Erleichterung“ sprechen und keine akute Warnung mehr aussprechen, deutet darauf hin, dass sich der Zustand des Jungen zumindest stabilisiert haben könnte.

Medienberichte sprechen davon, dass das Kind nach dem Auffinden wieder medizinisch versorgt wird. Offizielle Angaben dazu, ob sich der Säugling weiterhin in stationärer Behandlung befindet oder bereits außer Lebensgefahr ist, stehen allerdings noch aus.

Große Erleichterung nach dramatischen Stunden

Der Fall sorgte in ganz Deutschland für Anteilnahme. Besonders der Hinweis der Polizei auf mögliche Lebensgefahr hatte viele Menschen schockiert. In sozialen Netzwerken reagierten zahlreiche Nutzer erleichtert auf die Nachricht aus Ungarn. Die Polizei Duisburg bedankte sich außerdem öffentlich für die Unterstützung bei der Fahndung.

Ermittlungen laufen weiter

Noch immer ungeklärt ist, warum die Mutter die Klinik mitten in der Nacht verlassen hatte und wie sie mit dem kranken Baby bis nach Ungarn reisen konnte. Auch mögliche strafrechtliche Konsequenzen stehen derzeit noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft Duisburg kündigte an, die Ermittlungen gemeinsam mit den ungarischen Behörden fortzuführen. Weitere Informationen könnten in den kommenden Stunden oder Tagen veröffentlicht werden.

(fd)

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