Nachwuchstalent (15) getötet!

Von LKW überfahren!

(17.09.2025) Die 15-jährige Eiskunstläuferin Matilda Ferrari ist bei einem tragischen Lkw-Unfall ums Leben gekommen. Die Sportwelt trauert um die Nachwuchshoffnung aus Südtirol.

Der Unfall auf dem Schulweg

In der Früh geht Matilda Ferrari mit zwei Freundinnen zur Bushaltestelle in Giustino im Trentino. Gegen sieben Uhr überqueren die Mädchen die viel befahrene Viale Dolomiti. Obwohl die Fußgängerampel Rot zeigt, betreten sie den Zebrastreifen. Ein Betonmischer-Lkw fährt bei Grün in die Kreuzung. Der Fahrer tritt auf die Bremse, doch der Lastwagen stoppt nicht rechtzeitig. Matilda wird erfasst und mehrere Meter mitgeschleift. Rettungskräfte, Ärzte und ein Hubschrauber sind schnell vor Ort, aber die Schülerin stirbt noch an der Unfallstelle.

Ermittlungen zum Lkw-Unfall

Die Carabinieri sperren die Straße und befragen den Fahrer. Gleichzeitig überprüfen Experten den Lastwagen. War er zu schnell? Hat der Fahrer zu spät reagiert? Oder gab es ein Bremsversagen? Ein technisches Gutachten soll die Ursache des Unfalls klären. Zeugenberichte sind uneinheitlich. Klar ist nur: Die 15-Jährige wird mitten auf dem Zebrastreifen vom tonnenschweren Fahrzeug erfasst. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Wer war Matilda Ferrari?

Matilda Ferrari galt als großes Talent im italienischen Eiskunstlauf. Sie trainierte fast täglich im Verein Sporting Ghiaccio Art Pinzolo. Erst vor kurzem kehrte sie nach einer Knieverletzung zurück und erkämpfte beim Finale des italienischen Pokals den dritten Platz. Ihr Team postete auf Instagram ein Schwarz-Weiß-Foto: „Wir können uns nicht vorstellen, dich nicht mehr jeden Tag auf dem Eis zu sehen.“ Für viele junge Sportlerinnen – und besonders für ihre kleine Schwester – war Matilda ein Vorbild.

Große Trauer in Giustino und in Italien

Die Gemeinde Giustino mit nur 800 Einwohnern steht unter Schock. Bürgermeister Manuel Cosi spricht von einem „verlorenen Stern“. Niemand sei auf den Tod eines 15-jährigen Mädchens vorbereitet. Auch die italienische Eislauf-Föderation würdigt die Jugendliche als Hoffnung für den Sport. Freunde, Mitschüler und Trainer erinnern sich an eine disziplinierte, leidenschaftliche Athletin, die stets voller Energie war. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen.

(fd)

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