Tragödie in Leogang

Radunfall: Bursch (18) ist tot

(26.05.2026) Ein tragischer Mountainbike-Unfall erschüttert Salzburg: Ein 18-jähriger Deutscher ist nach einem schweren Sturz auf einer beliebten Downhill-Strecke in Leogang im Pinzgau gestorben. Der junge Sportler erlag wenig später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

Schwerer Sturz auf Bikepark-Strecke

Der Unfall ereignete sich bereits am Sonntagabend im bekannten Bikepark Leogang – einem der beliebtesten Mountainbike- und Downhill-Gebiete Europas. Laut Polizei war der 18-Jährige aus Unterfranken mit seinem Mountainbike auf einer anspruchsvollen Abfahrtsstrecke unterwegs, als er plötzlich zu Sturz kam.

Wie genau es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen.

Andere Mountainbiker eilten sofort zu Hilfe

Besonders tragisch: Vorbeikommende Mountainbiker bemerkten den schwer verletzten Jugendlichen sofort und leisteten umgehend Erste Hilfe. Gleichzeitig wurde die Rettungskette ausgelöst.

Nach der Erstversorgung durch Rettungskräfte wurde der 18-Jährige mit dem Notarzthubschrauber in das Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen. Dort kämpften Ärzte um sein Leben – jedoch vergeblich. Der junge Downhiller erlag kurz darauf seinen massiven Verletzungen.

Leogang zählt zu Europas bekanntesten Bikeparks

Der Epic Bikepark Leogang gilt international als Hotspot der Mountainbike-Szene. Regelmäßig finden dort:

  • Weltcup-Rennen,
  • Downhill-Events
  • und internationale Wettbewerbe statt.

Die Strecken gelten teilweise als technisch extrem anspruchsvoll und erreichen hohe Geschwindigkeiten. Besonders Downhill-Fahrten bergen laut Experten ein hohes Risiko für schwere Verletzungen.

Immer wieder schwere Unfälle im Downhill-Sport

Downhill-Mountainbiking zählt zu den gefährlichsten Extremsportarten auf zwei Rädern. Vor allem:

  • Sprünge,
  • steile Passagen,
  • Wurzelfelder
  • und hohe Geschwindigkeiten

führen immer wieder zu schweren Unfällen.

Allein in Österreich müssen Bergrettung und Notarzthubschrauber in der Bikesaison regelmäßig zu schweren Stürzen ausrücken. Experten raten deshalb dringend zu:

  • vollständiger Schutzausrüstung,
  • Rückenprotektoren,
  • Fullface-Helmen
  • und defensiver Fahrweise auf unbekannten Strecken.

Die Polizei Salzburg hat Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

(fd)

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