"Tod für Amerika"

Iran will Vergeltung

(26.05.2026) Trotz laufender Verhandlungen zur Beendigung des Nahost-Kriegs eskaliert die Lage weiter: Israel intensiviert seine Angriffe im Libanon, die USA attackieren iranische Ziele in der Straße von Hormuz – gleichzeitig laufen hinter den Kulissen schwierige Gespräche über eine mögliche Waffenruhe.

Israel greift über 100 Hisbollah-Ziele an

Die israelische Armee flog laut Militärangaben neue massive Luftangriffe auf den Libanon. Mehr als:

  • 100 Ziele der Hisbollah
    wurden in der Bekaa-Ebene und im Süden des Landes attackiert.

Nach libanesischen Angaben kamen dabei:

  • mindestens zwölf Menschen ums Leben.

Besonders angespannt ist die Lage in der Stadt Nabatija. Die israelische Armee forderte Bewohner zur Flucht auf. Der Evakuierungsaufruf löste Panik aus:

  • Patienten wurden aus Krankenhäusern gebracht,
  • zahlreiche Familien verließen in der Nacht ihre Häuser.

In Beirut waren erstmals seit Tagen wieder massiv israelische Drohnen über der Stadt zu hören.

USA greifen Iran in Straße von Hormuz an

Parallel dazu bestätigte das US-Militär neue Angriffe gegen iranische Ziele:

  • Raketenstellungen
  • und Boote,
    die angeblich Seeminen in der Straße von Hormuz verlegen wollten.

Die strategisch wichtige Meerenge gilt als eine der wichtigsten Öl-Routen der Welt. Eine Blockade könnte massive Auswirkungen auf Energiepreise weltweit haben.

Irans Revolutionsgarden warnten die USA vor einem Bruch der Waffenruhe und pochten auf ihr „Recht auf Gegenschläge“.

Iran fordert Freigabe von 24 Milliarden Dollar

Während die Kämpfe weitergehen, laufen in Katar intensive Gespräche zwischen dem Iran und Vermittlern.

Laut iranischen Medien verlangt Teheran:

  • die Freigabe von insgesamt 24 Milliarden Dollar eingefrorener Vermögenswerte.

Die Hälfte des Geldes soll sofort nach einem Rahmenabkommen überwiesen werden, der Rest innerhalb von 60 Tagen.

Das Geld stammt großteils aus eingefrorenen iranischen Öleinnahmen in Katar.

Trump: Irans Uran „wird zerstört werden“

US-Präsident Donald Trump verschärfte unterdessen den Ton gegenüber Teheran deutlich. Ziel bleibe es, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern.

Besonders kritisch sehen die USA:

  • mehr als 400 Kilogramm hochangereichertes Uran,
    über das der Iran mittlerweile verfügen soll.

Trump kündigte an:
„Das angereicherte Uran wird zerstört werden.“

Teheran betont dagegen weiterhin, das Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken.

Neue Hinrichtungen im Iran sorgen für Kritik

Zeitgleich sorgt auch Irans Justiz international für Empörung:

  • Ein Mann wurde wegen angeblicher Spionage für Israel hingerichtet.
  • Zusätzlich wurde eine 28-jährige Frau exekutiert, die ihren Ehemann getötet haben soll.

Menschenrechtsorganisationen werfen dem Regime vor, die Todesstrafe gezielt zur Einschüchterung einzusetzen. Laut Amnesty International gab es im Iran zuletzt so viele Hinrichtungen wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

(fd/apa)

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