Von elegant bis irre

die neusten Couture Looks

(15.07.2026) Bei der Haute-Couture-Woche in Paris wurde einmal mehr klar: In der Luxusmode sind der Kreativität kaum noch Grenzen gesetzt. Statt klassischer Abendroben standen außergewöhnliche Designs mit futuristischen Formen und ungewöhnlichen Materialien im Mittelpunkt. Latex, Silikon, Federn und aufwendige Skulpturen sorgten auf den Laufstegen für staunende Blicke.

Besonders das Modehaus Schiaparelli setzte auf spektakuläre Looks. Die Kollektion ließ sich von der geheimnisvollen Unterwasserwelt inspirieren – mit Kleidern, die an Korallen, Quallen und Tentakel erinnerten. Manche Entwürfe waren sogar mit kleinen Lichtelementen ausgestattet, um den schimmernden Effekt von Tiefwasserleben nachzuahmen. Für eine der auffälligsten Roben wurden fast 10.000 Arbeitsstunden investiert.

Ein klein bisschen ruhiger, aber nicht weniger beeindruckend zeigte sich Chanel. Statt megaüberladener Roben zeigte das Modehaus elegante Mäntel, Kostüme und raffinierte Schnitte. Aufwendige Handarbeit und feine Details machen klar, dass Luxus auch mal schlichter sein kann.

Die Pariser Schauen zeigen damit einen klaren Trend: Haute Couture entwickelt sich immer mehr zu tragbarer Kunst. Designer experimentieren mit neuen Materialien und außergewöhnlichen Ideen – und beweisen, dass in der Mode fast alles möglich ist.

(ng)

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