WM-Aus für Österreich

Früher Schock gegen USA

(26.05.2026) Österreichs Eishockey-Nationalteam hat den Einzug ins WM-Viertelfinale verpasst. Im entscheidenden Vorrunden-Spiel gegen die USA musste sich die ÖEHV-Auswahl in Zürich dem Titelverteidiger mit 1:4 geschlagen geben. Trotz des Ausscheidens zieht Österreich nach einer starken Weltmeisterschaft dennoch eine positive Bilanz.

Früher Schock gegen die USA

Das „Finalspiel“ um das Viertelfinale begann für Österreich denkbar schlecht. Schon vor dem ersten Bully musste Teamchef Roger Bader zwei wichtige Ausfälle verkraften:

  • Dominic Zwerger fehlte verletzt an der Schulter,
  • auch Maximilian Rebernig konnte nicht spielen.

Trotzdem startete Österreich mutig:
Tim Harnisch traf bereits in der Anfangsphase nur die Latte.

Die USA zeigten sich dagegen eiskalt:

  • Connor Clifton erzielte das 1:0,
  • nur 44 Sekunden später erhöhte Ryan Ufko bereits auf 2:0.

Damit geriet Österreich früh massiv unter Druck.

NHL-Stars zu stark für Österreich

Die ausschließlich mit NHL-Spielern besetzten Amerikaner nutzten ihre Chancen konsequent:

  • Paul Cotter traf kurz nach Beginn des zweiten Drittels zum 3:0,
  • Matthew Tkachuk erhöhte später sogar auf 4:0.

Österreich kämpfte zwar weiter leidenschaftlich, konnte die spielerische Klasse der US-Boys aber nur phasenweise kontrollieren.

Der verdiente Ehrentreffer gelang schließlich:

  • Simeon Schwinger fälschte einen Schuss von David Maier zum 1:4-Endstand ab.

Österreich verpasst Viertelfinale knapp

Mit der Niederlage endet die Weltmeisterschaft für Österreich bereits nach der Vorrunde.

Im Pool A qualifizierten sich:

  • die Schweiz,
  • Finnland,
  • Lettland
  • und die USA
    für das Viertelfinale.

Österreich landete hinter Deutschland auf Rang sechs.

Trotzdem starke WM-Bilanz für Österreich

Auch wenn die große Sensation diesmal ausblieb, kann Österreich stolz auf das Turnier sein.

Die junge Mannschaft holte:

  • Siege gegen Großbritannien,
  • Ungarn
  • und Lettland
    und fixierte damit souverän den Klassenerhalt.

Besonders bemerkenswert:
Österreich musste bei der WM auf mehrere Topstars verzichten – darunter:

  • NHL-Profi Marco Rossi
  • und Marco Kasper.

Österreich etabliert sich als echte Eishockey-Nation

Noch vor wenigen Jahren galt Österreich international als klassische „Fahrstuhlmannschaft“ zwischen A- und B-WM. Seit dem Wiederaufstieg 2022 entwickelte sich das Team jedoch stark weiter.

2025 gelang sogar erstmals seit 31 Jahren wieder der Einzug ins WM-Viertelfinale.

Auch wenn die nächste Sensation diesmal ausblieb, zeigt die Entwicklung klar:
Österreich gehört mittlerweile dauerhaft zu den etablierten Nationen im internationalen Eishockey.

(fd/apa)

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