Corona-Liveticker

Matura heuer nur schriftlich

(15.03.2020) Hier findest du die neuesten Entwicklungen rund um die COVID-19-Pandemie:

08.04.2020

Burgenland testet verstärkt Spitals- und Pflegepersonal
Im Burgenland werden ab sofort mehr Mitarbeiter in Gesundheitseinrichtungen auf Covid-19 getestet, kündigten Landeshauptmannstellvertreterin Astrid Eisenkopf und Landesrat Christian Illedits am Mittwoch an. Mit der Maßnahme solle der Betrieb in den Spitälern abgesichert und das Risiko für das versorgungskritische Personal gesenkt werden.

Über 12.900 Fälle in Österreich
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Österreich ist auf 12.920 gestiegen. (Stand heute 19:00 Uhr). Die meisten Infektionen verzeichnet weiterhin Tirol (2.929). An zweiter Stelle ist das Land Niederösterreich (2.127) dicht dahinter folgt Oberösterreich (2.041).

Zahl der Todesopfer in Italien sinkt weiter
Italien schöpft Mut, nachdem am Mittwoch die Zahl der Coronavirus-Todesopfer erneut gesunken ist. Innerhalb von 24 Stunden stieg die Zahl der Todesopfer um 542 auf insgesamt 17.669. Das ist zumindest fast die Hälfte gegenüber den 969 Gestorbenen, die am 26. März gemeldet worden waren.

Johnsons Zustand verbessert sich
Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson hat sich nach Angaben von Finanzminister Rishi Sunak gebessert. "Der Premierminister bleibt in Intensivbehandlung, wo sich sein Zustand verbessert", sagte Sunak in einer Pressekonferenz am Mittwochabend in London. Außerdem habe sich Johnson im Bett aufsetzen können und habe "positiv" mit dem medizinischen Team interagiert.

Bereits mehr als 400.000 Infektionen in den USA
In den USA gibt es inzwischen mehr als 400.000 registrierte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Das ging am Mittwochmittag (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Rund 13.000 Infizierte starben demnach in den USA. Der Bundesstaat New York ist in der Corona-Krise derzeit das Epizentrum der USA.

Erstmals mehr Genesene als aktuell Infizierte in Tirol
In Tirol sind am Mittwoch mit Stand 18.00 Uhr erstmals mehr genesene als am Coronavirus erkrankte Personen zu verzeichnen gewesen. Während für 1.403 Personen aktuell ein positives Testergebnis vorlag, waren bereits 1.552 Personen wieder vollkommen genesen.

Brüssel will EU-Einreisestopp bis 15. Mai verlängern
Der weitgehende Einreisestopp in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Das schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, alle nicht zwingend notwendigen Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken. Damit waren sie einem Vorschlag von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen gefolgt.

Über 2.000 Corona-Infizierte in Deutschland tot
In Deutschland sind bis Mittwochnachmittag mindestens 2.007 Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die aktuelle Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Zudem wurden mindestens 107.700 Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert.

Äthiopien ruft Notstand aus
Im Kampf gegen das Coronavirus hat Äthiopien am Mittwoch landesweit den Notstand ausgerufen. In einer Erklärung des Büros von Regierungschef Abiy Ahmed wird die Bevölkerung des ostafrikanischen Landes dazu aufgerufen, den noch zu erlassenden Anweisungen Folge zu leisten.

Deutschland bereitet Quarantäneregelung vor
Das deutsche Innenministerium erarbeitet in Abstimmung mit den Ländern eine Musterverordnung zur Umsetzung der am Montag von der Bundesregierung beschlossenen Regelung. Demnach sollen Ausländer und zurückkehrende Deutsche zunächst in eine 14-tägige häusliche Quarantäne gehen, um abzuklären, ob sie mit dem Corona-Virus infiziert sind. Bei Verstößen droht ein Bußgeld im Rahmen von etwa 300 Euro bis 25.000 Euro. Nach der endgültigen Einigung auf einen Verordnungstext müssen die Länder diesen in geltendes Recht umsetzen. Dies könnte bis Freitag geschehen.

WTO: "Schlimmste Rezession zu Lebzeiten"
Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit der "schlimmsten Rezession zu Lebzeiten" weltweit. Das sagte am Mittwoch WTO-Chef Roberto Azevêdo. Der weltweite Handel könnte nach WTO-Prognosen um bis zu ein Drittel einbrechen.

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AUA verhandelt über 800 Mio. Euro Staatshilfe
Die AUA verhandelt um Staatshilfen. Es soll sich nicht "nur" um kolportierte 500 Mio. Euro handeln. Laut Medienberichten unter Berufung auf Branchenkenner von 800 Mio. Euro - und das alleine heuer. "Es kann sich hier nur um eine grobe Schätzung handeln", sagte AUA-Sprecher Peter Thier. Wie viel Staatshilfe genau notwendig werden wird, hängt davon ab, wie lange die Flieger auf dem Boden bleiben.

Regensburger Firma fertigt Atemmasken aus 3-D-Drucker
Mit Atemmasken aus dem 3-D-Drucker will eine Firma aus Regensburg in der Corona-Krise helfen. 50 Stück pro Tag könnten sie momentan herstellen, sagte Geschäftsführer Harald Schmid von Gramm. Dafür hätten sie ihre Arbeitsabläufe umgestellt. Mittelfristig wollen sie die Kapazitäten steigern.

OeNB: Corona-Pandemie kostete heimische Wirtschaft bisher 11 Mrd Euro
Die Coronavirus-Pandemie hat die heimische Wirtschaftsleistung nach Berechnungen der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) bisher um 11 Mrd. Euro schrumpfen lassen. Während der vergangenen fünf Wochen sei die Wertschöpfung aufgrund der Anti-Corona-Maßnahmen und durch den Einbruch von Exporten sowie Investitionen um 29 Prozent gesunken, teilte die OeNB am Mittwoch mit.

Kurzparkzonen in Innsbruck ab 2. Mai wieder in Kraft
Die im Zuge der Corona-Krise ausgesetzte Kurzparkzonenregelung in der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck wird mit 2. Mai wieder eingeführt. Damit werde wieder gewährleistet, dass häufiger Parkplätze frei werden und sich so der "Umschlagsgrad der Parkflächen" verbessert, teilte die Stadt am Mittwoch mit.

Schutzmasken gestohlen: Mann in London muss in Haft
Ein Mann in Großbritannien ist zu zwölf Wochen Gefängnis verurteilt worden, weil er vier Schutzmasken aus einem Krankenhaus in London gestohlen hatte. Das teilte die zuständige Staatsanwaltschaft per Kurznachrichtendienst Twitter am Dienstag mit. Der 34 Jahre alte Mann war demnach vom Sicherheitsdienst des King's College Hospital zur Rede gestellt worden, als er die Klinik verlassen wollte.

Zahl der Genesenen wächst
Zwar haben sich in Österreich am Mittwoch so viele Erkrankte wie noch nie auf Intensivstationen befunden, die Zahl der von Covid-19 Genesenen hat aber den fünften Tag in Folge jene der Neuinfektionen überstiegen. Vor den anstehenden Osterfeiertagen appellierte die Politik deshalb, weiter die Maßnahmen zum Schutz vor einer Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 zu beachten.

Mehr als 10.000 Fälle in Afrika
Das neue Coronavirus breitet sich zunehmend auch in Afrika aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen in Afrika sei auf mehr als 10.000 angestiegen, mehr als 500 Menschen seien gestorben, gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Mittwoch in einer Erklärung bekannt.

Anstieg bei Intensivpatienten in heimischen Spitälern
In Österreich sind in der Corona-Krise die aktiven Erkrankungen - die Anzahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 abzüglich der Genesungen und der Todesfälle - weiter rückläufig. Die Reduktion fiel am Mittwoch mit 1,9 Prozent aber geringer aus als an den vergangenen drei Tagen, wo der Rückgang zwischen 2,8 und 3,4 Prozent ausgemacht hatte. Bei den Intensivpatienten gab es dagegen ein signifikantes Plus. Mit Stand 10.00 Uhr befanden sich mit 267 Patienten so viele Erkrankte auf Intensivstationen wie noch nie zuvor. Der Anstieg gegenüber dem Vortag machte satte 9,9 Prozent aus.

WHO Europa: Nicht die Zeit zur Lockerung von Maßnahmen
Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor einer frühzeitigen Lockerung der gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus erlassenen Maßnahmen. "Jetzt ist nicht die Zeit, um Maßnahmen zu entspannen", sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge auf einer online übertragenen Pressekonferenz. Wachsendes Wissen über Covid-19 und positive Entwicklungen in einigen Staaten bedeuteten noch lange nicht, dass man das Coronavirus SARS-CoV-2 besiegt habe. Vielmehr biete dies die Chance, das Virus besser in den Griff zu bekommen.

Matura heuer nur schriftlich
Es ist fix: Die Matura wird heuer wegen der Corona-Krise nur schriftlich stattfinden. Das gab Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz heute Mittag bekannt. In die Note soll auch das Halbjahreszeugnis einfließen, zudem muss jeder Schüler nur in drei Fächern antreten. Der Unterricht in den Maturaklassen startet mit 4. Mai, abgehalten wird die Reifeprüfung ab 25. Mai. Wer ein Nicht Genügend erhält, kann dieses im Juni bei einer Kompensationsprüfung ausbessern. Auch wird es bei entsprechendem Schülerwunsch möglich sein, die Matura zusätzlich mündlich zu absolvieren.

Finanzministerium will Krisen-Kosten monatlich offenlegen
Das Finanzministerium will das Parlament und die Öffentlichkeit künftig monatlich über die Kosten der Corona-Krise informieren. Das hat ein Sprecher des Ministeriums auf Anfrage der APA angekündigt. Die Budgetexperten des Parlaments hatten zuvor mehr Transparenz über die Auswirkungen der Hilfsmaßnahmen gefordert. Das Ministerium betonte, dass auch die Kurzarbeit (rund drei Mrd. Euro) aus dem gesamten Kostenrahmen für die Bewältigung der Corona-Krise bezahlt werden soll. Der Rahmen von 38 Mrd. Euro bleibt also vorerst unverändert.

Mehrheit der Österreicher hält Corona-Maßnahmen für gut
Drei Viertel der Österreicher sind laut market-Umfrage der Ansicht, dass man das Coronavirus hierzulande gut im Griff hat. Noch mehr denken, dass wir die Krise besser meistern als der Rest Europas. Fehlender Kontakt zu Freunden, parteipolitisches Hick-hack über die Richtigkeit der Maßnahmen und omnipräsente Corona-Berichterstattung nerven deutlich mehr als reduzierte Osterfeiern und Maskenpflicht.

Tourismus soll ab Mitte Mai wieder anlaufen
Die Gastronomie, Hotellerie und die Freizeitwirtschaft sollen stufenweise ab Mitte Mai wieder hochgefahren werden. Dafür ist bis Ende April aber auch noch eine Evaluierung der Corona-Krankheitszahlen notwendig. Das kündigt Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) heute an. Klarheit über das konkrete Vorgehen solle bis zum Monatsende herrschen. "Wir sind dabei das auszuarbeiten", sagt Köstinger zum Ablauf. "Das betrifft vor allem Gastronomie und Restaurants - bis hin zu großen Ferienbetrieben. Es wird aber neue Verhaltensregeln in sich bergen müssen, bis wir einen Impfstoff zur Verfügung haben, mit dem wir das Virus bekämpfen können." Bäder sollten im Sommer wieder öffnen dürfen.

Reisewarnungen für sieben weitere Staaten
Wegen der Coronavirus-Epidemie weitet das Außenamt seine Reisewarnungen aus. Dazugekommen sind sieben Staaten. In Europa sind das Belgien, Portugal sowie Schweden und darüber hinaus Brasilien, Indonesien, Nigeria und die Philippinen. Für 29 Staaten galt bereits zuvor die Stufe 6 (Reisewarnung), dazu zählen in Europa die Nachbarländer Italien und Schweiz sowie Frankreich, Spanien, Großbritannien und die Niederlande.

Noch 3.500 Österreicher im Ausland
Von ursprünglich 47.000 Österreichern, die sich zu Beginn des Ausbruchs der Corona-Pandemie im Ausland aufgehalten haben, sind noch 3.500 übrig. Von ihnen wollen allerdings nur rund 1.000 auch tatsächlich zurück in ihre Heimat, sagt Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) heute bei einer Pressekonferenz in Wien. Die verbleibenden 1.000 registrierten Reisende aus Österreich sind allerdings quer über den Globus verstreut - in 84 Ländern, teilweise in Klein- oder Kleinstgruppen. Mit einem Repatriierungsflug aus Neuseeland in den kommenden Tagen sei die "Phase der großen Rückholflüge fürs Erste beendet", so Schallenberg. Man gehe deshalb nun in die "Phase der Einzelfallbetreuung" über.

Boris Johnson auf Weg der Besserung
Dem britischen Premierminister Boris Johnson soll es etwas besser gehen. Sein durch das Coronavirus ausgelöstes hohes Fieber sei zurückgegangen, wie die „Times“ heute berichtet. Johnson liegt auf der Intensivstation des St. Thomas’ Hospital in London. Sein Zustand war gestern nach Regierungsangaben stabil. Der 55-Jährige musste bis dahin auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Ihm werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er „atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung“, hieß es.

Über 12.670 Fälle in Österreich
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Österreich ist auf 12.675 gestiegen. (Stand heute 08:00 Uhr) Nach Bundesländern: Burgenland (242), Kärnten (341), Niederösterreich (2.103), Oberösterreich (2.008), Salzburg (1.120), Steiermark (1.396), Tirol (2.857), Vorarlberg (784), Wien (1.824).

Kogler will Erbschaftssteuer
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) fordert zur "gerechten Krisenfinanzierung" eine Erbschafts- und Schenkungssteuer. "Ich bin für einen rigorosen Beitrag von Millionen und Milliarden-Erben", sagt er in der "Tiroler Tageszeitung". Die ÖVP hat auf die Forderung von Kogler nach einer "gerechten Krisenfinanzierung" durch die Besteuerung von "Millionen- und Milliarden-Erben" verschnupft reagiert: "Für das wirtschaftliche Comeback Österreichs nach der Krise benötigt es einen noch nie da gewesenen nationalen Kraftakt und nicht irgendeine Einzelmaßnahme", so die ÖVP am späteren Abend.

Corona bremst Autoverkehr in Wien
Das Coronavirus sorgt auch in Wien für leere Straßen: Der Kfz-Verkehr ist in der Bundeshauptstadt um durchschnittlich 52 Prozent zurückgegangen. Das hat eine Spezialauswertung der Magistratsabteilung 46 ergeben. Nach den Abnahmen in den ersten zwei Wochen der Ausgangsbeschränkungen sind in der dritten Woche aber wieder leichte Zuwächse verzeichnet worden. Für Verkehrsstadträtin Birgit Hebein zeigen die Ergebnisse, dass die temporäre Umwandlung von Straßen in Fußgänger- oder Bewegungszonen möglich ist. Auch der Radverkehr hat zugenommen.

EU-Gespräche zu Krisenhilfe vorerst ergebnislos
Im Streit über milliardenschwere Hilfsmaßnahmen in der Coronavirus-Krise haben die EU-Finanzminister vorerst kein Ergebnis vorgelegt, sondern sich auf morgen vertagt. Das teilt Euro-Gruppe-Chef Mario Centeno heute auf Twitter mit. „Nach 16 Stunden Gesprächen kamen wir nahe an eine Einigung, aber wir sind noch nicht am Ziel“, so Centeno. Die Beratungen seien ausgesetzt und würden morgen fortgesetzt werden, erklärt er.

Mündliche Matura könnte entfallen
Die mündliche Matura soll laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" heuer wegen Covid-19 entfallen. Stattdessen sollen in jenen Fächern, in denen die Maturanten antreten wollten, die Noten des Abschlussjahrs im Maturazeugnis stehen, heißt es in dem Bericht allerdings ohne Quellenangabe. Die schriftliche Matura soll dagegen nach dreiwöchiger Vorbereitungszeit für die Maturanten an den Schulen ab 25. Mai stattfinden. Bildungsminister Heinz Faßmann gibt heute Vormittag eine Pressekonferenz.

Tausende Menschen wollen Wuhan verlassen
Nach der Aufhebung eines mehr als zwei Monate andauernden Ausreiseverbots wegen der Corona-Pandemie haben sich tausende Menschen auf den Weg aus der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan gemacht. Schätzungen der Regierung zufolge werden im Laufe des heutigen Tages 55.000 Menschen aus der Stadt abreisen. Auch die Flüge am internationalen Flughafen von Wuhan sollen nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua heute wieder aufgenommen werden.

USA prüfen Stopp von Beiträgen an WHO
Die USA fassen ein mögliches Einfrieren ihrer Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ins Auge. Seine Regierung werde prüfen, ob die Zahlungen gestoppt werden sollen, so Präsident Donald Trump. Er wirft der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des Virus vor. Trump hatte es sogar so dargestellt, als wäre die Suspendierung der Zahlungen an die WHO bereits beschlossene Sache. "Wir werden Gelder stoppen, die für die WHO ausgegeben werden", sagt er.

Fast 2.000 US-Tote an einem Tag
In den USA ist innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2.000 Menschen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität vom Dienstagabend erlagen seit dem Vortag genau 1.939 Menschen in den Vereinigten Staaten der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es handelt sich um die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde. Die Gesamtzahl der Corona-Toten in den USA stieg damit auf 12.722.

07.04.2020

Mündliche Matura könnte entfallen
Die mündliche Matura soll laut einem Bericht der "Salzburger Nachrichten" (Online) heuer entfallen. Stattdessen sollen in jenen Fächern, in denen die Maturanten antreten wollten, die Noten des Abschlussjahrs im Maturazeugnis stehen, heißt es in dem Bericht allerdings ohne Quellenangabe. Im Bildungsministerium verwies man Dienstagabend auf APA-Anfrage auf eine Pressekonferenz am Mittwoch. Die schriftliche Matura soll dagegen nach Angaben der "Zeit im Bild" nach dreiwöchiger Vorbereitungszeit für die Maturanten an den Schulen ab 25. Mai stattfinden.

Vorarlberg will verstärkt Gesundheitspersonal testen Das Land Vorarlberg hat am Dienstagabend eine verstärkte Testung des Gesundheitspersonals auf das Coronavirus angekündigt. Der Fokus liege einerseits auf Spitalsbediensteten ausgewählter Bereiche und andererseits auf Mitarbeitenden in Pflegeeinrichtungen, in denen positive Fälle zu verzeichnen waren. Darüber hinaus werden Pflegeheime mit Tablets ausgestattet, informierte das Land.

Mehr als 10.000 Tote in Frankreich
Die Zahl der Coronavirus-Toten in Frankreich hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstagabend in Paris mitteilten, wurden mittlerweile 7.091 Todesfälle in Krankenhäusern und 3.237 weitere in Altersheimen registriert. Wegen der Corona-Pandemie gilt in Frankreich seit dem 17. März eine strenge Ausgangssperre.

Epidemiekurve in Italien beginnt zu sinken
In Italien ist am Dienstag die Zahl der Coronavirus-Todesopfer innerhalb von 24 Stunden um 604 Personen gestiegen. Insgesamt sind seit Beginn der Pandemie 17.127 Personen der Krankheit erlegen. Der Höhepunkt war am 26. März mit 969 Gestorbenen an einem Tag verzeichnet worden

Zwei Patienten in Südkorea mit Blutplasma geheilt
In Südkorea haben sich zwei ältere Patienten von ihrer schweren Lungenerkrankung erholt, nachdem sie mit dem Blutplasma geheilter Coronavirus-Patienten behandelt wurden. Eine Plasma-Therapie könne zu einer alternativen Behandlung für schwerkranke Covid-19-Patienten werden, die nicht auf antivirale Medikamente ansprächen, sagte am Dienstag Choi Jun Yong, Arzt am Severance Hospital in Seoul. Um die Wirksamkeit dieser Methode zu beweisen, seien aber noch weitere Tests notwendig.

234 Erkrankte im Burgenland
Im Burgenland gibt es 234 an Covid-19 erkrankte Personen, um zwei mehr als am Montag, teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes am Dienstag (Stand: 18.00 Uhr) mit. Insgesamt sind bisher 67 Personen wieder genesen, das sind um sieben mehr als am Montag. 686 Menschen stehen im Burgenland derzeit unter behördlich angeordneter, häuslicher Quarantäne.

Ausreiseverbot für chinesische Metropole Wuhan beendet
In der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan ist das wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausreiseverbot ausgelaufen. Mit dem Ende der Maßnahme am Mittwoch um 0.00 Uhr (Dienstag, 18.00 Uhr MESZ) strömten Tausende Menschen zu den Zügen am Bahnhof, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Es ist das erste Mal seit dem 23. Jänner, dass die Bewohner Wuhan verlassen dürfen.

Infizierte in Serbien müssen ins Massenlazarett
In Serbien dürfen mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen, die keine oder nur leichte Symptome haben, nicht mehr in Heimquarantäne bleiben. Wer positiv auf das Coronavirus getestet sei, wird nun verpflichtend in ein Massenlazarett eingewiesen, wie das serbische Gesundheitsministerium am Dienstag anordnete. Das erste Massenlazarett mit 3.000 Betten hatte am 29. März auf dem Gelände der Belgrader Messe seine Pforten geöffnet. Am Dienstagnachmittag befanden sich dort 104 Patienten. In den Lazaretten in Belgrad, Novi Sad und Nis wurde bisher nur ein kleiner Teil der positiv Getesteten aufgenommen. Deren Zahl stieg von Montag auf Dienstag um 247 auf 2.447. Die Zahl der Toten wurde mit 61 angegeben.Die Verordnung des Gesundheitsministeriums stellt nun klar, dass jeder, der positiv getestet wird und keine oder leichte Symptome aufweist, ins Massenlazarett muss. Menschen mit schwereren Krankheitsverläufen kommen wie bisher in reguläre Krankenhäuser.

Todesfälle in Oberösterreich auf 28 gestiegen
Fünf weitere Personen sind am Dienstag an den Folgen des Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Bundesland auf 28. Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen 84-Jährigen und einen 79-Jährigen aus Linz, einen 85-Jährigen und einen 65-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land sowie eine 87-jährige Frau aus dem Bezirk Steyr-Land. Alle fünf Patienten hatten bereits Vorerkrankungen.

Vier weitere Todesfälle in Salzburg
Die Gesundheitsbehörden im Land Salzburg haben am Dienstag vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Coronapandemie gemeldet. Im Uniklinikum verstarben ein 67-jähriger und ein 77-jähriger Mann und eine 79-jährige Frau, die Landeshauptstadt meldete eine 92-jährige Tote. Die Zahl der mit oder an einer Covid-19-Erkrankung in Salzburg gestorbenen Personen stieg damit auf 20.

731 neue Tote in New York
Die Zahl der neuen Todesopfer in der Corona-Krise hat im Bundesstaat New York von Montag auf Dienstag einen weiteren Höchststand erreicht. In der Zeit seien 731 infizierte Menschen gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz. Insgesamt lag die Zahl der Toten in dem besonders heftig getroffenen Bundesstaat damit bei etwa 5.500. In den Vortagen waren um die 600 Patienten gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der positiv getesteten New Yorker bei über 138.000.

Germanwings wird eingestellt
Die Lufthansa hat wegen der Corona-Krise eine Restrukturierung ihrer Flugbetriebe beschlossen. Die Tochter Germanwings werde eingestellt. Bei nahezu allen Flugbetrieben des Konzerns sollten Kapazitäten verringert und die Verwaltung verkleinert werden, teilte das Unternehmen am Dienstagnachmittag mit. Die Lufthansa erwarte auch für die Zeit nach der Corona-Krise einen deutlichen Nachfragerückgang bei Flugreisen. Möglichst vielen Mitarbeitern solle eine Weiterbeschäftigung innerhalb der Gruppe angeboten werden. Darüber will das Unternehmen mit den Sozialpartnern verhandeln.

AUA spricht über Staatshilfen - Angeblich 500 Mio. Euro
Die Austrian Airlines (AUA) sprechen mit der Bundesregierung über Staatshilfen. Dass es dabei um 500 Mio. Euro oder mehr gehen soll, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg heute Nachmittag berichtete, dementierte ein AUA-Sprecher gegenüber der APA. Man sei erst am Anfang der Gespräche. Zahlen nannte er keine.

Gesundheitsminister verstieß gegen Corona-Auflagen
Neuseelands Gesundheitsminister David Clark hat gegen seine eigene Corona-Auflagen verstoßen. Reumütig hat er der Regierungschefin Jacinda Ardern seinen Fehltritt gestanden und seinen Rücktritt angeboten. Aufgrund der aktuellen Lage darf er seinen Job allerdings behalten. Clark hat aber seine Rolle als stellvertretender Finanzminister verloren und wurde im Kabinettsrang degradiert.

Premier Boris Johnson in "stabilem Zustand"
Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson auf der Intensivstation hat sich nach Regierungsangaben stabilisiert. Der 55-Jährige musste auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden, wie sein Sprecher am Dienstag in London mitteilte. Dem Premierminister werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er "atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung". Johnson habe auch keine Lungenentzündung, berichtete der Sprecher. Der britische Premier war am Sonntag wegen lang anhaltender Corona-Beschwerden in das St. Thomas' Hospital in London gebracht worden. Es hatte sich laut Downing Street nicht um eine Notaufnahme gehandelt. Im Laufe der Untersuchungen verschlechterte sich sein Gesundheitszustand aber derart, dass er auf die Intensivstation verlegt werden musste.

Ärztekammer will Maskenpflicht für Gesundheitsbereich
Die Österreichische Ärztekammer will Maskenpflicht für Ärzte und Pflegepersonal. Dass sie aktuell nur in Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln gelte, sei unverständlich, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Ärztinnen und Ärzte sowie das Pflegepersonal seien besonders gefährdet. Sie stünden "in der ersten Reihe" und hätten täglich mit kranken Patienten zu tun. Eine allgemeine Maskenpflicht schütze das Vis-a-Vis, im Gesundheitsbereich seien das die Patienten und Mitarbeiter.

Mehr als 1.300 Tote in den USA an einem Tag
In den USA sind an einem Tag 1.343 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus den Daten der Johns Hopkins Universität für den Montag hervor. Am Sonntag waren es noch rund 1.200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bisher rund 11.000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der bekannten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 lag Dienstagfrüh der Johns Hopkins Universität zufolge bei rund 370.000. Die USA, ein Land mit 330 Millionen Einwohnern, haben damit die höchste Infektionszahl aller Länder. Die Fallzahlen lassen sich wegen der unterschiedlichen Testquote und erwarteten hohen Dunkelziffer jedoch nur begrenzt vergleichen.

Corona-Krise belastet voestalpine-Ergebnisse
Die Corona-Krise belastet den heimischen Unternehmensriesen voestalpine. Das Unternehmen gab am Dienstag eine Gewinnwarnung heraus, die das per Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2019/20 betrifft. Für das abgelaufene Geschäftsjahr wird ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) von minus 135 Mio. Euro prognostiziert. Derzeit stehen beim börsennotierten Konzern rund 18.000 Mitarbeiter in Österreich und 6.000 Mitarbeiter in Deutschland in Kurzarbeit.

Zehn Neugeborene in Klinik in Rumänien infiziert
In einem rumänischen Kinderkrankenhaus sind zehn Neugeborene positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden. Die Babys seien wahrscheinlich durch das medizinische Personal der Klinik in Temeswar angesteckt worden, erklärte Gesundheitsminister Nelu Tataru am Montagabend. Die Mütter seien nicht infiziert, die Neugeborenen aber schon. Das Ministerium leitete Ermittlungen ein. Den Neugeborenen geht es den Angaben zufolge gut, sie haben bisher keine Symptome der Lungenkrankheit Covid-19. Neun von ihnen konnten das Krankenhaus bereits mit ihren Müttern verlassen und befinden sich nun zu Hause in Quarantäne. Sie sollen alle in den kommenden Tagen noch einmal auf das Coronavirus getestet werden. In Rumänien wurden bisher mehr als 4.000 Coronavirus-Infektionen amtlich bestätigt, davon etwa 700 bei Ärzten und Pflegepersonal. Es gab 176 Todesfälle.

Österreich liefert Italien Desinfektionsmittel
Österreich unterstützt Italien im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie. Über den europäischen Zivilschutz-Mechanismus liefert Österreich Italien 3.000 Liter Desinfektionsmittel. Dies berichtete EU-Katastrophenschutzkommissar Janez Lenarcic in Brüssel, der Österreich wegen dieser Hilfe ausdrücklich dankte. Aber nicht nur Österreich unterstützt Italien. Teams mit Ärzten und Sanitätern werden aus Rumänien und Norwegen in Italien eintreffen und sollen in den von der Epidemie schwer betroffenen Städten Mailand und Bergamo eingesetzt werden, kündigte Lenarcic an.

Auch britischer Staatsminister Gove in Selbstisolation
Der britische Staatsminister Michael Gove hat sich in eine Selbstisolation begeben. Ein Familienmitglied leide unter milden Corona-Symptomen, teilte Gove am Dienstag im Kurznachrichtendienst Twitter mit. "Ich habe keine Symptome und arbeite normal weiter." Bereits mehrere Mitglieder der Regierung sind von der Pandemie betroffen. Am schlimmsten hat es Premier Boris Johnson erwischt, der auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses liegt. Gesundheitsminister Matt Hancock und der medizinische Berater der Regierung, Chris Whitty, haben ihre Infektion bereits überstanden.

172 Menschen in Südtirol gestorben
In Südtirol ist am Dienstag die Zahl der Menschen, die mit oder an einer Covid 19-Erkrankung gestorben sind, auf 172 gestiegen. Am Vortag waren es noch 164. Insgesamt waren in der autonomen Provinz rund 1.792 Menschen mit dem Virus infiziert, in den Spitälern mussten 289 Patienten behandelt werden. 47 benötigten eine intensivmedizinische Betreuung, teilte der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit.

Wiener Linien nach Ostern wieder öfter unterwegs
Gleichzeitig mit dem schrittweisen Hochfahren der Geschäfte bieten die Wiener Linien nach Ostern wieder einen etwas dichteren Takt an. Ab Dienstag, 14. April, werden U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen analog zum Ferienfahrplan eines Wochentags unterwegs sein, so die Wiener Linien. Ab kommender Woche werden außerdem eigene Piktogramme auf die neue Maskenpflicht in Öffis hinweisen.

Premier Johnson weiter auf Intensivstation: Keine Beatmung
Der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson liegt noch immer auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses. Er habe zusätzlich Sauerstoff erhalten, werde aber nicht künstlich beatmet, sagt Kabinettsminister Michael Gove heute dem Hörfunksender LBC. "Und natürlich steht er unter strenger Beobachtung." Sollte sich Johnsons Gesundheitszustand ändern, werde die Regierung eine Stellungnahme abgeben.

Neuer Onlinemarktplatz für kleinere österreichische Firmen
In der Corona-Krise sollen mehr heimische Anbieter Online-Shops aufsperren. Unter www.oesterreich.gv.at/onlinemarktplatz soll das möglich werden. Ein Spezialangebot für kleine Händler wird von shöpping.at und willhaben.at zur Verfügung gestellt. Dabei sind unter anderen auch "Frisch zu mir", Onlineshops Austria und Retail, sagt Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP). "Kauft lokal, das geht auch digital", appelliert Schramböck an die österreichische Bevölkerung.

"Virtuelle Befreiungsfeier" in Mauthausen
Der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen wird in diesem Jahr - Coronavirus-bedingt - im Internet gedacht. Die "virtuelle Befreiungsfeier" findet - wie immer am 10. Mai - auf der Website des Mauthausen Komitees Österreich (MKÖ) statt. Neben rund 15 Zeitzeugen wird auch der Präsident des europäischen Parlaments, David Sassoli, in einem Video-Beitrag sprechen.

St.Gilgen sperrt alle Parkplätze
Aufgrund der vielen Tagesausflügler will die Gemeinde St.Gilgen im Salzburger Flachgau zu Ostern die Parkplätze im Ort absperren. Der Ort am Wolfgangsee war an den vergangenen Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Viele Leute bedeuten jedoch eine große Ansteckungsgefahr, in der aktuellen Corona-Situation begrüße man es nicht, wenn die Leute nach St.Gilgen zum Wandern oder Spazieren gehen kommen, so Bürgermeister Otto Kloiber. Deswegen sollen in St.Gilgen erstmals sämtliche Parkplätze gesperrt werden.

Parlament bietet virtuelle Führungen an
Weil derzeit wegen der Coronakrise keine Führungen durch das Parlamentsausweichquartier in der Wiener Hofburg möglich sind, verlagert das Parlament dieses Angebot ins Internet. Virtuelle Führungen sollen auch während der Zeit von Ausgangsbeschränkungen Einblicke in Parlamentarismus und Demokratie gewähren, und zwar live im eigenen Youtube-Kanal.

„Stopp Corona“-App: Neue Version am Donnerstag
Eine neue Version der „Stopp Corona“-App des Roten Kreuzes soll ab Donnerstag Kontakte auf Wunsch automatisch erfassen und speichern. Möglich sein wird das über Bluetooth und WLAN, wie das federführende Entwicklerteam von Accenture Österreich gegenüber der APA sagte. Ein ebenfalls angebotener Selbsttest mit vier Fragen informiert im Verdachtsfall das Kontaktumfeld. „Die App muss so userfreundlich wir möglich sein und gleichzeitig optimal das Ziel verfolgen, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen bzw. zu verlangsamen“, so die Entwickler.

Über 12.300 bestätigte Infektionen
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Österreich liegt bei 12.332 (Stand: 8.00 Uhr). Nach Bundesländern: Burgenland (232), Kärnten (329), Niederösterreich (2.043), Oberösterreich (1.974), Salzburg (1.085), Steiermark (1.352), Tirol (2.786), Vorarlberg (760), Wien (1.771). Laut Gesundheitsministerium starben 220 Menschen.

Vollquarantäne in Tirol zu Ende
In Tirol ist ab heute die seit 19. März geltende Vollquarantäne beendet. Somit gelten auch in dem Bundesland die bundesweit verordneten Ausgangsbeschränkungen. In St.Anton, dem Paznaun und in Sölden bleibt die Quarantäne aber weiter aufrecht, im Laufe der Woche soll es dazu eine Evaluierung geben. Landeshauptmann Platter appellierte an alle Tiroler, auch weiterhin auf Sportarten, bei denen Verletzungsrisiko besteht, zu verzichten.

China meldet erstmals keine neuen Toten
Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat China keine neuen Todesopfer mehr gemeldet. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich kaum noch neue Infektionen und nur noch wenige neue Tote in der Volksrepublik. Heute führte die Statistik der Pekinger Gesundheitskommission nun zum ersten Mal seit Januar überhaupt keinen neuen Todesfall mehr auf.

"Verlängerte" Zivildiener bereiten VfGH-Beschwerde vor
Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlen sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollen eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3.500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt sind. "Das ist gleichheitswidrig", meint dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast.

Nun doch US-Vorwahl in Wisconsin - "extremes Risiko"
Trotz der Corona-Krise soll es im US-Bundesstaat Wisconsin heute nun doch die geplante Vorwahl geben. Das Oberste Gericht habe die angeordnete Verschiebung durch Gouverneur Tony Evers aufgehoben, schrieb der Vorsitzende der Demokratischen Partei in Wisconsin, Ben Wikler, am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Die Entscheidung des Supreme Courts, über die zahlreiche US-Medien übereinstimmend berichteten, kam nur wenige Stunden, nachdem Evers in letzter Minute die Verschiebung der Vorwahl um zwei Monate angeordnet hatte.

Premier Johnson auf der Intensivstation
Der britische Premierminister Boris Johnson wird wegen seiner Covid-19-Erkrankung jetzt auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses behandelt. Politiker aus aller Welt wünschten dem Regierungschef eine schnelle Genesung. Johnson habe Außenminister Dominic Raab damit beauftragt, ihn zu vertreten, wo es notwendig sei, teilte eine Regierungssprecherin mit. Nach Medienberichten ist Johnson bei Bewusstsein.

06.04.2020

Weltstars geben gemeinsam TV-Konzert
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie wollen Weltstars wie Elton John, Paul McCartney, Stevie Wonder, Lang Lang und Alanis Morissette bei einem TV-Konzert für Solidarität werben und Geld für einen Fonds der Weltgesundheitsorganisation WHO sammeln. Das Ereignis unter dem Motto "One World together at home" werde am 18. April übertragen, teilte US-Sängerin Lady Gaga als Mitorganisatorin am Montag mit.

Über 5.000 Tote in Großbritannien
In Großbritannien sind mittlerweile mehr als 5.000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Nach Angaben der britischen Gesundheitsbehörden wurden bis Montag 5.373 Todesfälle registriert. In den vergangenen 24 Stunden seien 439 Patienten gestorben. Damit verzeichnete Großbritannien den zweiten Tag in Folge einen Rückgang bei der Zahl der neuen Corona-Todesfälle. Landesweit haben sich nach Behördenangaben mehr als 51.600 Menschen mit dem Erreger angesteckt.

Wuhan wird wieder geöffnet
Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Metropole Wuhan im Kampf gegen das neue Coronavirus werden die letzten Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für die elf Millionen Bewohner aufgehoben. In der schwer betroffenen Metropole, wo die Pandemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, wird ab Mitternacht Ortszeit (Dienstag 18.00 MESZ) der Verkehr normalisiert. Auch wird der Flugverkehr am Mittwoch wieder aufgenommen. Autos dürfen die Stadt wieder verlassen und die Menschen mit dem Zug reisen - vorausgesetzt, sie sind gesund und hatten jüngst keinen Kontakt zu Infizierten. Die Öffnung der Stadt ist für China ein wichtiges Signal, das Schlimmste überwunden zu haben.

Lieferung nach Südtirol: Chinas Schutzmasken waren unbrauchbar
Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2- und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, war nicht zu gebrauchen. Die Masken entsprachen nicht dem FFP-Standard. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hatte am Samstag in einer Pressekonferenz öffentlich beklagt, dass internationale Anbieter der dringend benötigten FFP2- und FFP3-Masken dem Bund in neun von zehn Fällen nicht die vorgeschriebenen Qualität offeriert hätten. Nicht zuletzt deswegen war Schramböck erfreut, dass ein Vorarlberger Konsortium in die Produktion der ersten heimischen FFP2-Masken eingestiegen ist. Die Herstellung einer halben Million Masken pro Tag wäre möglich, wenn ausreichend Näherinnen gefunden werden, hieß es dazu am Samstag. Dass diese Zahl tatsächlich erreicht werden kann, scheint nicht unrealistisch, wie am Montag eine Nachfrage im Wirtschaftsministerium ergab: "700 Näherinnen wurden gesucht. Inzwischen haben sich 1.700 gemeldet."

Wiener "Corona-Spucker" bei zweitem Test negativ
Der zweite Corona-Test jenes 30-Jährigen, über den vergangene Woche nach einer Spuckattacke U-Haft verhängt worden war, ist negativ ausgefallen. Das teilten das Justizministerium und Gerichtssprecherin Christina Salzborn am Montagnachmittag auf APA-Anfrage mit. Ob der Wiener inzwischen wieder genesen ist oder der erste Test ein fehlerhaftes Ergebnis zeigte, war zunächst unklar. Ende März war der Mann jedenfalls positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Darauf wurde von behördlicher Seite Heimquarantäne angeordnet. In der Nacht auf vergangenen Donnerstag suchte er wegen einer Verletzung ein Wiener Spital auf, wo er zu randalieren begann. Laut Landespolizeidirektion stand er unter erheblichem Alkoholeinfluss. Weil er sich nicht beruhigte, schritten Security-Mitarbeiter des Spitals ein und fixierten den Tobenden. Dabei versuchte er mehrfach, die Sicherheitskräfte anzuspucken. Gegen den 30-Jährigen, der mehrere kleine Vorstrafen aufweist, wurden Ermittlungen wegen vorsätzlicher Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten (Paragraf 178 StGB) eingeleitet.

Alle Sperren von Stationen in oberösterreichischen Spitälern aufgehoben
In Oberösterreich sind keine Stationen oder Abteilungen in Spitälern aufgrund von Covid-19 mehr geschlossen. Die Gerontopsychiatrie am Linzer Universitätsklinikum wurde am Montag wieder aufgesperrt. Die Zahl der Toten ist auf 23 gestiegen. Ein 59-jähriger und ein 61-jähriger Mann, beide mit Vorerkrankungen, sowie ein 80-Jähriger sind mit oder an den Folgen des Virus gestorben, so der Krisenstab.

Alle Schüler in Italien steigen in höhere Klasse auf
Angesichts des Coronavirus-Notstands werden alle italienische Schüler unabhängig von ihren Noten in die nächste Klasse aufsteigen. Dies wurde von der Regierung am Montag im Rahmen einer Verordnung verabschiedet. Schulen, Kindergärten und Universitäten sind in Italien seit dem 5. März geschlossen.

Milizsoldaten rücken ab 4.Mai ein
Jene 3.000 Milizsoldaten, die für den Covid-Einsatz mobilgemacht werden, rücken am 4. Mai ein und sollen voraussichtlich bis 31. Juli im Einsatz sein. Einberufen werden 13 Jägerkompanien aus allen Bundesländern. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) sprach bei der Bekanntgabe der betroffenen Kompanien am Montag "von einem geschichtsträchtigen Tag". Die Teilmobilmachung stehe mit den geplanten Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen nach Ostern nicht im Widerspruch, betonte Tanner. Die Milizsoldaten werden weiterhin gebraucht. Aktuell sei das Bundesheer mit 3.711 Soldaten im In- und Ausland im Einsatz. 1.488 Soldaten sind im Covid-Assistenzeinsatz, 258 unterstützen in anderen Ministerien und in sonstigen Unternehmen, 799 stehen an der Grenze.

Wiener Festwochen 2020 abgesagt
Bereits Ende März hatte es geheißen, die Wiener Festwochen würden aufgrund der Corona-Krise "nicht in geplanter Form" stattfinden. Nun ist die Absage des städtischen Vorzeige-Festivals fix. "Wir arbeiten weiterhin an alternativen Optionen und wünschen uns sehr, dass zumindest Teile des Festivals das kulturelle Programm der Stadt noch 2020 bereichern werden", hieß es in einer Stellungnahme. Man führe derzeit mit einzelnen Produktionen "intensive Gespräche" darüber, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres gezeigt werden können, sagte eine Sprecherin.

Zwei weitere Todesopfer in niederösterreichischen Spitälern
Am Montag sind zwei weitere Menschen an der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Es handelte sich laut Bernhard Jany von der Landeskliniken-Holding um eine 89-Jährige und um einen 73-Jährigen. Die Frau starb in Melk, der Mann in Lilienfeld. Beide Patienten haben dem Sprecher zufolge, auch an diversen Grunderkrankungen gelitten. Die Zahl der Covid-19-Todesopfer in niederösterreichischen Krankenhäusern ist damit auf 34 gestiegen.

Tiroler Vollquarantäne endet mit 7.April
Ab 7.April endet die sogenannte Vollquarantäne in Tirol. Das teilte Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) am Montag in einer Videopressekonferenz mit. Gemäß der Verordnung durften Bürger bisher nur in Ausnahmefällen von einer Gemeinde in eine andere fahren. Von der Aufhebung nicht betroffen sind vorerst die Quarantänegebiete in St. Anton, dem Paznauntal und Sölden, so Platter. Dahin gehend soll aber noch diese Woche eine Evaluierung vonstattengehen.

Zwölf Tonnen Schutzmaterial aus China in Wien gelandet
Insgesamt zwölf Tonnen Schutzausrüstung aus China sind heute in Wien gelandet. Die Lieferung beinhaltet 400.000 OP-Masken, 20.000 Schutzanzüge, 10.000 Gesichtsschilder und 20.000 Schutzbrillen. Das Material wird nun an Wiener Krankenhäuser, Pflegewohnhäuser, niedergelassene Ärzte, Rettungsdienste und weitere Einheiten der kritischen Infrastruktur verteilt. Die Verteilung erfolgt jedoch nach Priorität und den aktuellen Lagerbeständen.

Nova Rock 2020 wegen Coronakrise abgesagt
Die Regierung hat am Montag bei einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass Veranstaltungen bis Ende Juni verboten bleiben. Das bedeutet auch, dass das Nova Rock Festival 2020 nicht stattfinden darf und somit abgesagt ist. Das bestätigte der Veranstalter Ewald Tatar. "Wir stehen als Veranstalter selbstverständlich zu 100 Prozent hinter diesem Entschluss der Regierung, obwohl wir uns diese Entscheidung schon deutlich früher gewünscht hätten", hieß es in einer Stellungnahme der Veranstalter. Ob es einen Ersatztermin geben wird, ist aktuell noch nicht bekannt.

Zahl an Neuinfektionen in Spanien verlangsamt
Im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien hat sich die positive Tendenz der vergangenen Tage fortgesetzt. Binnen der vergangenen 24 Stunden seien knapp 4.300 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit. Das ist der niedrigste Wert seit dem 22. März.

Malaria-Medikament gegen Corona
In der Bekämpfung von Covid-19-Erkrankungen kommen in Österreich demnächst Hydroxychloroquin und deren verwandte Substanz Chloroquin zum Einsatz. Diese Medikamente zur Malaria-Bekämpfung werden in klinischen Studien für die Behandlung von Covid-19 untersucht. Bis Ende Mai werden weltweit 130 Mio. Dosen davon zur Verfügung gestellt. Auch Österreich erhält für den Spitals-Einsatz eine gewisse Menge.

Kurz vermutet "Durchseuchung" bei einem Prozent
Die Corona-Erkrankung in Österreich spielt sich im Promille-Bereich ab. Das erklärte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei der Regierungspressekonferenz zur aktuellen Lage unter Berufung auf Zwischenergebnisse der repräsentativen Tests in der Bevölkerung. Seinen Angaben zufolge liegt die Durchseuchung bei etwa einem Prozent.Aktuell sind in Österreich über 12.200 positive Testergebnisse bekannt. Allerdings war man immer von einer deutlich höheren Dunkelziffer ausgegangen, weshalb eine breiter gefasste Testserie mit gut 2.000 Personen angelegt wurde, deren Ergebnisse laut Kurz vermutlich am Dienstag vorliegen werden.

Fußballclubs bieten Schutzmasken in Club-Farben an
Auch im gemeinsamen Kampf gegen die Corona-Pandemie sollen Österreichs Fußballfans Flagge zeigen. Nach Rapid bieten nun auch Austria Wien und Sturm Graz Schutzmasken in den Clubfarben an. Die Austria will mit jedem Kauf der um 6 Euro erhältlichen, wiederverwendbaren Maske einen Euro an den Samariterbund Favoriten spenden.Der Gesichtsschutz von Rapid kostet 5,95 Euro, jener von Sturm 5,99. Die Auslieferung erwarteten die Clubs frühestens nach Ostern.

Vatikan verlängert Sicherheitsmaßnahmen bis Ostern
Der Vatikan hat die einschränkenden Sicherheitsmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus vorerst bis Ostern verlängert. Dies gab das vatikanische Presseamt am Wochenende bekannt. Am 3. April lief die Gültigkeit der Schutzvorkehrungen ab, die das vatikanische Staatssekretariat und das Governatorat des Vatikanstaates Mitte März verkündet hatten. Die Vatikanischen Museen bleiben weiter geschlossen, auch der Publikumsverkehr an den Kurienbehörden ist eingestellt. Vatikan-Mitarbeiter müssen weiter in Gleitzeit, Homeoffice und per Telefon- oder Videokonferenzen arbeiten.

Ausgangsbeschränkung bis Ende April
Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Krise werden bis Ende April aufrecht erhalten. Dazu kommt ab kommender Woche die Verpflichtung zum Tragen von Mund/Nasen-Schutz auch in öffentlichen Verkehrsmitteln. Veranstaltungen sind bis Ende Juni verboten. Restaurants und Hotels werden - Stand jetzt - bis Mitte Mai im wesentlichen geschlossen bleiben, mit den gegenwärtigen Ausnahmen wie Take-Away-Angebote.

Schulen bleiben bis Mitte Mai zu
"Der Schulbetrieb wird mindestens bis Mitte Mai im Home Schooling fortgesetzt werden müssen", so Kurz. Die Matura und Lehrabschluss-Prüfungen sollen dagegen unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen stattfinden.

Kleine Geschäfte in Österreich sollen mit 14. April öffnen
Bundeskanzler Sebastian Kurz gibt soeben bekannt, dass das Ziel sei, dass mit 14.04. kleine Geschäfte bis 400 Quadratmeter sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen können. Ab dem 1. Mai sollen alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen dürfen. Alle anderen Dienstleistungen, Gastronomie und Hotels öffnen frühestens Mitte Mai stufenweise, so Kurz. Das wird aber erst Ende April entschieden.

Corona-Regeln: 3.000 Anzeigen in Ö
Am vergangenen Wochenende wurden mehr als 3.000 Personen angezeigt, die sich nicht an die Beschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gehalten haben. Das zeigt eine Bilanz des Innenministeriums. Die meisten Anzeigen gab es, weil die Betroffenen den Mindestabstand (1 m) nicht eingehalten haben. Ein Bundesländervergleich zeigt, dass es die mit Abstand meisten Vergehen in Wien gab (1.200), gefolgt von Tirol (600). Schlusslicht ist das Burgenland mit 22 Anzeigen.

Tiger in New York positiv getestet
In einem New Yorker Zoo ist ein Tiger positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das vierjährige Weibchen Nadia leide an einem trockenen Husten, werde sich aber voraussichtlich erholen, teilte der Tiergarten im Stadtteil Bronx mit. Es sei weltweit die erste bekannte Infektion bei einem Tiger und das erste Mal, dass in den USA bei einem Tier die Krankheit nachgewiesen worden sei.

Rewe-Konzern verlangt Geld für Masken
Ab heute ist es so weit - mit Stichtag 6. April müssen Kunden beim Betreten von Supermärkten und Drogerien eine Gesichtsmaske tragen. Das sieht der COVID-19-Erlass der Regierung vor. In den Geschäften von Rewe (Billa, Merkur, Penny, Bipa, Adeg) wird dafür pro Stück 1 Euro verlangt, wie der Konzern heute bekanntgab. Weiters sollten den neuen Vorschriften zufolge an den Eingängen Desinfektionsspender montiert sein und die Einkaufswagengriffe nach jeder Benützung gereinigt werden.

Rückgang bei Todesfällen in Italien, Frankreich und Spanien
Der Anstieg der Corona-Todesfälle in den am schwersten von der Corona-Pandemie getroffenen Ländern Europas schwächt sich ab. Italien meldete gestern die niedrigste Zunahme seit mehr als zwei Wochen. In Spanien ging die Zahl der Todesfälle den dritten Tag in Folge zurück, während Frankreich den niedrigsten Anstieg seit einer Woche registrierte. In Deutschland sind indes die Neuinfektionen den vierten Tage in Folge deutlich rückläufig.

12.008 Infizierte in Österreich
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Österreich ist - Stand 8 Uhr früh - auf 12.008 gestiegen. Das sind um knapp 2 Prozent mehr als gestern Früh. Die Anstiegskurve verflacht sich also weiter. Infektionsfälle nach Bundesländern: Burgenland (228), Kärnten (319), Niederösterreich (1.927), Oberösterreich (1.953), Salzburg (1.079), Steiermark (1.312), Tirol (2.739), Vorarlberg (746), Wien (1.705). Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind bisher 204 Menschen in Österreich gestorben. Aber: Es gibt mehr Neugenesene als Neuerkrankte.

Arzt in Niederösterreich an Corona verstorben
Das Coronavirus hat laut der Ärztekammer für Niederösterreich gestern das erste Todesopfer unter Medizinern im Bundesland gefordert. Es handelt sich um einen Hausarzt. Der Erkrankte sei auf der Intensivstation eines Krankenhauses gestorben. Der Mediziner habe über das gesetzliche Pensionsalter hinaus gearbeitet. Christoph Reisner, Präsident der Ärztekammer Niederösterreich, schreibt in der Aussendung, dass es nach wie vor an ausreichender Schutzausrüstung für die niedergelassenen Ärzte fehle.

Kurzarbeits-Mittel werden von 1 auf 3 Mrd. aufgestockt
Wegen des hohen Bedarfs an Mitteln für Kurzarbeits-Unterstützungen in der Corona-Krise stockt die Regierung die dafür vorgesehenen Mittel von einer auf drei Milliarden Euro auf. Das werden Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) per Verordnung veranlassen, so die Ressortchefs zur APA. Bis Freitag wurden bereits Corona-Kurzarbeitsanträge im Ausmaß von einer Milliarde Euro bewilligt. "Die Corona-Kurzarbeit hat bisher rund 400.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert", so Aschbacher.

Schutzmasken-Pflicht für Super- und Drogeriemärkte
Mit heute Montag ist das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS) in Supermärkten und Drogeriemärkten Pflicht. Betroffen sind Geschäftslokale über 400 Quadratmetern Kundenbereich. Durch das Tragen soll verhindert werden, dass etwa bei Husten oder Niesen durch Tröpfcheninfektionen andere Menschen angesteckt werden. Es können auch selbstgenähte Masken oder Schals benützt werden. Die Masken sollen von den Handelsunternehmen "kostenfrei" zur Verfügung gestellt werden.

Fast 10.000 Tote in den USA
In den USA nähert sich die Zahl der Todesopfer der Coronavirus-Pandemie der Marke von 10.000 an. Binnen 24 Stunden sind weitere mehr als 1.200 Menschen an der Infektion gestorben, so die Statistik der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore gestern. Die Gesamtzahl der Todesopfer in den USA ist bis zum Abend (Ortszeit) auf 9.633 gestiegen. Die Zahl der verzeichneten Corona-Infektionsfälle ist auf mehr als 337.200 gewachsen.

Britischer Premier Johnson im Krankenhaus
Der britische Regierungschef Boris Johnson wurde gestern Abend wegen seiner Covid-19-Erkrankung vorsorglich ins Spital gebracht, das teilt der Regierungssitz Downing Street in London mit. Er solle dort Tests unterzogen werden. "Es handelt sich um einen vorsorglichen Schritt, da der Premierminister noch zehn Tage, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde, Symptome hat", heißt es in der Mitteilung der Regierung.

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05.04.2020

Sinkende Zahlen in Italien
Italien meldet erstmals eine klar sinkende Zahl der täglichen Covid-19 Todesopfer. Am Sonntag ist die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden um 525 auf insgesamt 15.887 gestiegen, das ist der niedrigste Wert seit dem 19. März. Der Höhepunkt war am 26. März mit einem Rekord von 969 Verstorbenen an einem Tag erreicht worden.

Erste positive Signale aus New York
Vorsichtig aber doch werden positive Signale aus New York gemeldet. Die Zahl der Toten innerhalb von 24 Stunden sei am Sonntag erstmals gesunken und unter 600 geblieben. Außerdem sei die Zahl der neu eingelieferten Patienten gesunken und Zahl der genesen wieder entlassenen gestiegen.

Positiver Trend in Österreich
Erneut lassen die aktuellen Zahlen zum Coronavirus in Österreich einen positiven Trend erkennen: So blieb die kritische Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen mit 244 am Sonntag zum dritten Mal infolge fast unverändert und sank im Vergleich zu Samstag sogar um eine Person. Auch die Gesamtzahl der aktiven Covid-19-Fälle ging laut Zahlen des Innenministeriums um drei Prozent zurück. Die Gesamtzahl der in Österreich positiv Getesteten stieg auf knapp 11.907 Fälle an. Insgesamt sind in Österreich 204 Menschen an den Folgen des Coronavirus verstorben.

Marokkos König begnadigt mehr als 5.600 Gefangene

Um eine Ausbreitung des Coronavirus in Haftanstalten zu verhindern, hat Marokkos König Mohammed VI. mehr als 5.600 Strafgefangene begnadigt. Die Insassen würden wegen der "außergewöhnlichen Umstände im Zusammenhang mit der Gesundheitssituation und den notwendigen Maßnahmen" zur Eindämmung des Coronavirus schrittweise aus der Haft entlassen.

WKÖ für überlegtes schrittweises Wiederhochfahren

WKÖ-Präsident Harald Mahrer spricht sich zur Verkürzung der Corona-Krisen-Belastung für ein wohlüberlegtes, schrittweises Wiederhochfahren der heimischen Wirtschaft aus. Aus seiner Sicht wäre schon geholfen, wenn etwa kleine Elektronik-, Sportartikel-oder Spielzeughändler im April wieder aufsperren könnten - immer unter Maßgabe von Mindestabstand und Hygienemaßnahmen.

Knapp 2.200 Haushalte bei Stichprobenuntersuchung dabei

2.197 Haushalte beteiligen sich an der Stichprobenstudie, die im Auftrag des Wissenschaftsministeriums vom Sozialforschungsinstitut SORA durchgeführt wird. Vom Ergebnis erhofft man sich Aufschlüsse über die Dunkelziffern, was Infektionen mit SARS-CoV-2 anlangt. Die letzten Tests waren am Sonntag im Laufen, am Montag sollen sie abgeschlossen sein.

FPÖ und NEOS sorgen sich um Reisefreiheit

Freiheitliche und die NEOS sorgen sich um die Reisefreiheit für Österreicher. Grund dafür sind Aussagen von Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag in den Bundesländerzeitungen, dass es bis zur Entwicklung einer Impfung oder einer Therapie gegen das Coronavirus "die Reisefreiheit, wie wir sie gekannt haben, nicht geben" werde. "Eine völlige Abschottung Österreichs bis 2021 ist absolut unvorstellbar - aus persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Gründen." sagt NEOS-Klubobmann und Gesundheitssprecher Gerald Loacker.

Big Data: Sobotka nun doch für freiwillige Lösung

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka tritt nun doch dafür ein, die Handy-App des Roten Kreuz zur Bekämpfung der Corona-Krise nur freiwillig zu nutzen. Vor kurzem hatte er sich noch für eine Verpflichtung ausgesprochen, Kanzler Sebastian Kurz hatte sich am Samstag nicht festgelegt. "Wir bleiben am Weg der Freiwilligkeit." Gleichzeitig wirbst der Parlamentschef aber für die Nutzung der App. Auch er habe sich die App schon heruntergeladen.

Tokio meldet erneut mehr Fälle: Schon 1.000 Betroffene

In Tokio sind am Sonntag weitere 143 Coronavirus-Fälle bestätigt worden, der bisher höchste Anstieg innerhalb eines Tages. Am Vortag waren 118 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden und damit erstmals mehr als 100 Menschen innerhalb eines Tages. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 1.000 Infektionsfälle.

Weltweit mehr als 65.000 Corona-Tote

Weltweit sind laut US-Experten bereits mehr als 65.000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Sonntagmittag auf mehr als 1,2 Millionen, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität hervorging.

Neuer Labour-Chef: Regierung hat schwere Fehler gemacht

Der frisch gewählte Chef der britischen Labour-Partei, Keir Starmer, hat den Druck auf Premierminister Boris Johnson in der Coronavirus-Pandemie erhöht. Zu spät habe die konservative Regierung eingestanden, dass Großbritannien bei der Zahl der Tests hinter anderen Ländern hinterherhinke, so der neue Oppositionschef. Nun müsse das Versprechen, täglich 100.000 Tests durchzuführen, rasch eingelöst werden. Vor allem Krankenhausmitarbeiter müssten getestet und mit der notwendigen Schutzkleidung ausgerüstet werden, forderte Starmer.

Infektions-Zahlen in Spanien steigen deutlich langsamer

Die seit rund drei Wochen anhaltende Ausgangssperre im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien zeigt offenbar Erfolge. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch gut 6.000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130.000.

Leichter Anstieg der häuslichen Gewalt im März

Bundesweit sind im März 961 Betretungs- und Annäherungsverbote verhängt worden. Im Monat davor war dieser Schritt gegen häusliche Gewalt 874 Mal gesetzt worden. "Das ist eine kleine Steigerung. Genau die ist es, die uns alarmiert", meinte Innenminister Karl Nehammer bei der Präsentation dieser Zahlen am Sonntag. Gemeinsam mit Frauenministerin Susanne Raab stellte Nehammer eine neue Kampagne vor, die Frauen Hilfestellung bei gewalttätigen Partnern bieten soll.

Mehr Genesene als Neuinfizierte in Österreich

Laut Innenminister Karl Nehammer gab es innerhalb der vergangenen 24 Stunden 495 Genesene gegenüber 306 Neuinfizierten. Gesundheitsminister Rudolf Anschober zeigt sich vom positiven Trend angetan, warnt aber gleichzeitig vor verfrühter Freude: „Wir haben unsere Ziele absolut noch nicht erreicht. Aber wir sehen, dass wir sie - wenn alle weiter zusammenhalten und mitmachen und konsequent bleiben - erreichen können“, erklärt Anschober in einer Pressemitteilung.

Zahl aktiver Fälle in Österreich weiter rückläufig

Erneut lassen die aktuellen Zahlen zum Coronavirus in Österreich einen positiven Trend erkennen: So blieb die kritische Zahl der Covid-19-Erkrankten auf Intensivstationen mit 244 am Sonntag zum dritten Mal infolge fast unverändert und sank im Vergleich zu Samstag sogar um eine Person. Auch die Gesamtzahl der aktiven Covid-19-Fälle ging laut Zahlen des Innenministeriums um drei Prozent zurück. Die Zahl der positiv Getesteten stieg auf 11.767 Fälle an, womit der Zuwachs im 24-Stunden-Vergleich 2,1 Prozent ausmacht. Die Verdopplungszeit würde derzeit rund 19 Tage ausmachen.

Oster-Erlass - Anschober verspricht Aufklärung am Montag

Der Oster-Erlass des Gesundheitsministeriums hat am Wochenende für reichlich Kritik und Verwirrung gesorgt. Laut Gesundheitsministerium soll der Erlass gerade rund um das Osterfest große Zusammenkünfte auch in Haushalten verhindern. Zudem sollen dadurch "Corona-Partys" unterbunden werden. Für Montag versprach Gesundheitsminister Rudolf Anschobe Aufklärung.

Corona-App speichert Kontakte bald auf Wunsch automatisch

Die derzeit freiwillig eingesetzte Corona-App des Roten Kreuzes speichert Kontakte auf Wunsch bald automatisch. Ab Donnerstag werde es eine Aktualisierung geben, kündigt Bundesrettungskommandant Gerry Foitik an. Auch Verdachtsmeldungen können in der aktualisierten Version abgegeben werden. Knapp 200.000 Menschen nutzen laut Rotem Kreuz derzeit die App.

Fast 12.000 Infizierte in Österreich

11.821 Menschen sind mit Stand Sonntag 10.00 Uhr in Österreich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Fälle wurden in Tirol (2.691) registriert. Gefolgt von Oberösterreich mit 1.919 Fällen, dicht dahinter das Land Niederösterreich mit 1.901 Infizierten. Es wurden 108.416 Tests durchgeführt. 2.998 Personen sind wieder genesen.

Ärztekammer für Schutzmasken im öffentlichen Leben

Die Ärztekammer ist für das Tragen von einfachen Schutzmasken im öffentlichen Leben zur Eindämmung des Coronavirus. Aufgrund fehlender Symptomatik sei vielen Menschen nicht bewusst, dass sie trotzdem Covid-19-positiv seien und damit andere Personen infizieren könnten, betonte ÖÄK-Präsident Thomas Szekeres. Die Tragepflicht in Supermärkten ab Montag begrüßte er.

Italien rechnet mit weiteren harten Monaten

Trotz sinkender Epidemiezahlen rechnet die italienische Regierung weiter mit harten Zeiten in der Coronavirus-Krise. "Wir müssen die Wahrheit sagen: Die Situation ist weiterhin dramatisch. Der Notstand ist nicht zu Ende, die Gefahr ist nicht verbannt. Auf uns warten noch schwierige Monate", sagte Gesundheitsminister Roberto Speranza. Der Plan sieht unter anderem die Stärkung des lokalen Gesundheitsnetzes, sowie den Ausbau der Covid-Krankenhäuser vor.

448 Covid-19-Patienten in NÖ genesen

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Sonntagfrüh im 24-Stunden-Vergleich ist um 32 auf 1.863 gestiegen. Der Sanitätsstab des Landes bezifferte die Gesamtzahl der bisher durchgeführten Testungen mit 11.397. Diesen Angaben zufolge sind 448 Patienten wieder genesen.

2. Flüchtlingslager in Griechenland unter Quarantäne

Griechenland hat ein zweites Flüchtlingslager nach einem Infektionsfall für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Ein 53-jähriger Mann aus Afghanistan in dem Lager Malakasa rund 40 Kilometer nordöstlich von Athen sei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in ein Krankenhaus in die Hauptstadt verlegt worden. Im Lager leben etwa 1.800 Menschen.

Bis zu 1.800 Schüler werden in Osterferien betreut

Je nach Tag zwischen 1.400 und 1.800 Schüler unter 14 Jahren werden in den Osterferien an den Schulen betreut. Diesen Bedarf ergab eine vom Bildungsministerium beauftragte Erhebung. Für die Aufgabe haben sich knapp 22.000 Lehrer freiwillig gemeldet - eingesetzt werden zwischen 1.600 und 2.300.

Ab 12. März rückläufige Virusreproduktion in Österreich

Ein positives Bild der Entwicklung rund um den Covid-19-Ausbruch in Österreich gibt eine neue Studie der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) und der TU-Graz: Demnach ist die effektive Reproduktionsrate des Coronavirus seit 12. März kontinuierlich gesunken. Aktuell steckt ein Infizierter im Durchschnitt nur noch 1,14 Menschen an.

Queen hält Ansprache zu Corona
Die Queen wendet sich in einer Ansprache an ihr Volk. Normalerweise hält sie sich mit solchen Reden eher zurück: Erst drei Mal hat Queen Elizabeth die Zweite im Laufe ihrer fast 70-jährigen Regentschaft eine Ansprache dieser Art gehalten. Die 93-jährige Königin möchte an die Selbstdisziplin der Briten appellieren und Danksagungen aussprechen. Ihr Auftritt wird am Abend um 20 Uhr im Fernsehen übertragen.

Kritik an "Oster-Erlass"
Der sogenannte „Oster-Erlass“ verbietet, dass mehr als fünf zusätzliche Personen in einen Haushalt dazukommen können. Diesbezüglich könnten sogar Polizeikontrollen in den eigenen vier Wänden stattfinden. Der Erlass ist sowohl rechtlich als auch politisch umstritten. Heute will die Regierung gemeinsam mit Experten darüber beraten, wie es weitergehen soll.

In den USA verschärft sich die Lage
Dort sind laut offiziellen Angaben bereits mehr als 312.000 Menschen infiziert. Zudem gibt es 8.200 gemeldete Corona-Todesfälle. New York ist zum Epizentrum der Epidemie geworden mit mehr als 100.000 Infizierten. Die US-Regierung hat die Amerikaner nun doch dazu aufgerufen, ihr Gesicht zu bedecken. Präsident Trump selbst hat gesagt, er möchte keine Maske tragen.

Stellungen bleiben ausgesetzt
Die Stellungen beim Bundesheer bleiben bis auf weiteres ausgesetzt – auch nach dem 20. April. Das hat Verteidigungsministerin Claudia Tanner in einem Brief an alle Bürgermeister des Landes geschrieben. Die Lage habe sich nicht im erhofften Umfang verbessert. Sobald das der Fall sei, werde man die Stellungspflichtigen per Brief über ihren neuen Stellungstermin informieren, so Tanner.

Mehr Genesene als Neuinfizierte am Samstag
Gestern hat es erstmals mehr Genesene als Neuinfizierte in Österreich gegeben. Während rund 350 neue Fälle gemeldet worden sind, gelten mehr als knapp 490 Menschen als geheilt. Damit sind hierzulande bereits über 2.500 Corona-Infizierte wieder genesen.

04.04.2020

Schweden hinkt hinterher
Schweden hinkt in Sachen Corona-Maßnahmen hinterher! Anders als in vielen anderen Ländern setzt die dortige Regierung nicht auf Ausgangsbeschränkungen und Verbote, sondern auf die menschliche Vernunft. Fitnessstudios und Schwimmbäder haben weiterhin geöffnet, sogar Partys mit bis zu 50 Personen dürfen stattfinden.

Das Dritte Corona-Paket ist durch
Es hat heute Nachmittag auch den Bundesrat passiert und wurde mit den Stimmen von ÖVP, Grüne und SPÖ beschlossen. Die Freiheitlichen, die übrigens als einzige keine Schutzmasken tragen wollten, waren dagegen. Durch das Paket wird unter anderem der Härtefallfonds auf zwei Milliarden aufgestockt, die Pendlerpauschale kann auch im Home Office bezogen werden und auch die Unfallversicherung gilt für das Arbeiten von Zuhause aus. Klagen wegen nicht bezahlter Mieten sind unzulässig und außerdem soll Zeitungen und Privatsendern ein Hilfspaket zukommen.

Rumänien: Weitere Stadt wegen Corona-Krise gesperrt

In Rumänien ist eine zweite Stadt wegen Häufung von Coronavirus-Infektionen gesperrt worden. Auf Anordnung von Innenminister Marcel Vela vom Samstag wird nach Suceava nun Tandarei mit rund 13.000 Einwohnern im Südosten des Landes von Polizei und Militär scharf bewacht. Passieren dürfen nur noch Warentransporte und Menschen von außerhalb, die dort in den Bereichen Versorgung, Medizin und Verwaltung arbeiten.

Italien: Roboter statt Ärzte

Um sich selbst vor einer Corona-Infektion zu schützen, setzen Ärzte und Pflegepersonal im von der Pandemie schwer getroffenen Norden Italiens nun verstärkt auf den Einsatz von Robotern. Die Maschinen können etwa den Puls der hochansteckenden Patienten messen - dies erlaubt es den Medizinern, sich selbst aus den Patientenzimmern fernzuhalten und die wichtige Daten in einem separaten Raum abzulesen.

Spaniens Ausgangssperre soll verlängert werden

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängern. Das wurde am Samstag nach einer Videokonferenz von Ministerpräsident Pedro Sanchez mit dem wissenschaftlichen Komitee, das die Regierung berät, bekannt.

AUA-Maschine brachte 184 Passagiere aus Nigeria zurück

Eine AUA-Maschine hat in der Nacht auf Samstag 184 Passagiere aus Nigeria zurück nach Europa gebracht. Neben Österreichern befanden sich Reisende aus 24 weiteren Ländern an Bord.

Rotes Kreuz gegen App-Pflicht

Das Rote Kreuz, das die Corona-App entwickelt hat, ist gegen eine Verpflichtung zur Nutzung der Anwendung. "Wir glauben an die Freiwilligkeit. Zwang ist immer ein schlechter Motivator", sagte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik am Samstag in einer Aussendung. Er argumentierte mit Zahlen: Innerhalb einer Woche hätten 180.000 Menschen die "Stopp Corona"-App heruntergeladen.

Hilfefonds für Sport-Vereine und Verbände

Der Sportminister Kogler wies auf die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Sports hin und stellte auch einen Hilfsfonds für Vereine und Verbände in Aussicht. Die Größenordnung der notwendigen Unterstützung für den Sport lasse sich derzeit "noch gar nicht so leicht schätzen". Die Hilfe für den Sport könnte laut Kogler Teil des insgesamt 38 Milliarden Euro schweren Hilfspaketes sein, das die Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Folgen angekündigt hat.

Trainingsmöglichkeit für Topsportler

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler hat Österreichs Spitzensportlern Ausnahmeregelungen in Aussicht gestellt, um trotz der Maßnahmen gegen das Coronavirus bald ihren Trainingsbetrieb wieder aufnehmen zu können. Die Lockerungen etwa des Betretungsverbotes von Sportstätten würden schrittweise erfolgen, kündigte Kogler an. Bei kontaktintensiven Indoor-Sportarten würde dies später der Fall sein als bei Outdoor-Sportarten, die weniger Kontakt erzeugen.

Zahlen in Spanien stabilisieren sich

In Spanien stabilisieren sich die Zahlen der Corona-Krise drei Wochen nach Beginn der strikten Ausgehsperre weiter. Die Zuwachsrate der Neuinfektionen ging bis Samstagmittag erneut zurück und lag bei weniger als sechs Prozent. Insgesamt wurden rund 7.000 neue Ansteckungen nachgewiesen, die Gesamtzahl belief sich auf mehr als 124.700, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Gleichzeitig wurden den amtlichen Angaben zufolge fast 4.000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen.

403 Corona-Patienten in Niederösterreich wieder genesen

In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Samstagfrüh im Vergleich zum Vortag um 56 auf 1.831 gestiegen. 403 Patienten sind laut dem Sanitätsstab wieder genesen. Die Gesamtzahl der bisher durchgeführten Testungen im Bundesland erhöhte sich auf 11.086.

Erstmals mehr als 100 Fälle in Tokio an einem Tag

Erstmals sind in Tokio an einem Tag mehr als 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie japanische Medien am Samstag berichteten, wurden an dem Tag mindestens 118 neue Fälle bestätigt. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 890 Infektionsfälle.

Wiener Polizei verstärkt Kontrollmaßnahmen

Die Wiener Polizei verstärkt ihre Coronavirus-Kontrollmaßnahmen. Insbesondere mit Hinblick auf das Frühlingswochenende werden Naherholungsgebiete verstärkt bestreift. An zahlreichen Orten in der Bundeshauptstadt kommt es laut Exekutive derzeit zu "teils massiven Verstößen gegen die gesetzlich vorgegebenen Beschränkungen". Gemeinsam mit dem Wiener Marktamt werden am Samstag auch verstärkt Bauernmärkte kontrolliert. Auch dort gilt der Mindestabstand von einem Meter.

Sobotka für verpflichtende Corona-App

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka plädiert für eine Verpflichtung, die derzeit freiwillige "Stopp Corona App" des Roten Kreuzes zu nutzen. "Wenn evident ist, dass wir die Menschen schützen können und jeder Kontakt festgehalten wird, dann sage ich dazu Ja", sagte er in einem Interview. Zudem hält er Teilverstaatlichungen im Gegenzug für Hilfen für sinnvoll.

Vorarlberger Firmen erzeugen 100.000 Schutzmasken/Tag

Ab sofort werden täglich 100.000 Schutzmasken mit FFP-Filter von Vorarlberger Firmen hergestellt. Die „uns angebotenen Masken“ seien in neun von zehn Fällen „nicht von der vorgegebenen Qualität“, teilt die Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck heute Vormittag bei einer Pressekonferenz mit.

Zwei weitere Todesfälle im Bundesland Salzburg

Im Bundesland Salzburg sind erneut zwei Menschen mit oder an einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Samstagvormittag mit. Es handelt sich um zwei Männer im Alter von 92 und 85 Jahren. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19 in Salzburg auf 14.

Neuer Erlass regelt häusliche Zusammenkünfte

Das Sozialministerium hat seine Vorgaben zu häuslichen Zusammenkünften in Zeiten der Corona-Pandemie konkretisiert. Laut einem am Samstag veröffentlichten Erlass werden Treffen in einem geschlossenen Raum, an denen mehr als fünf Personen teilnehmen, die nicht im selben Haushalt leben, untersagt. An Begräbnissen dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen, an Hochzeiten fünf. Der Erlass ist bis zum 13. April befristet.

Chaos vor Banken in Argentinien

Im Zuge der seit zwei Wochen geltenden weitreichenden Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie blieben in Argentinien zuletzt auch die Banken geschlossen. Am ersten Öffnungstag nach zwei Wochen haben sich vor den Banken in Argentinien lange Schlangen gebildet. Tausende Pensionisten stellten sich am Freitag vor den Bankfilialen im ganzen Land an, um ihre Pensionen zu kassieren. In einigen Städten mussten sie bis zu sechs Stunden warten. Wegen des großen Andrangs sollten die Banken auch am Wochenende öffnen.

Über eine Million Infizierte weltweit

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus ist weltweit auf mehr 1,1 Millionen gestiegen. Die meisten Fälle wurden in den USA gezählt, wo bis Samstag-Früh mehr als 278.000 Menschen als infiziert gemeldet wurden. An zweiter und dritter Stelle lagen Italien mit 119.827 gefolgt von Spanien mit 119.199 Fällen, Deutschland liegt mit 91.159 bekannten Infektionen auf Rang vier. Österreich hielt laut den Berechnungen als 14. des Rankings bei 11.524 Fällen.

Die aktuellen Zahlen aus Österreich

Derzeit hält Österreich bei 168 Todesfällen aufgrund Covid-19. Außerdem sind insgesamt 11.544 Fälle bestätigt worden. 245 Personen werden derzeit auf der Intensivstation behandelt. Stand Samstag 9:00 Uhr sind 2022 Menschen wieder genesen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Freitagvormittag (9.30 Uhr) 98.343 Tests durchgeführt.

Tiroler Polizei stoppte Corona-Partys

In Reutte feierten am Freitag fünf Personen in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses eine Party und konsumierten laut Erhebungen Alkohol und diverse Drogen. In der Wohnung wurden Suchtmittelutensilien sowie Suchtmittel sichergestellt. Bereits am Nachmittag hatte die Polizei auf der Dachterrasse in einem Mehrparteienhaus in Kematen ein privates Grillfest aufgelöst.

Social Distancing laut Forscher ohne Langzeitfolgen

Zwar bringen die derzeitigen Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie viele Herausforderungen mit sich, die teilweise existenzbedrohend sind: Zumindest das verordnete "Social Distancing" wird aber nach Ansicht des deutschen Soziologen Janosch Schobin "keine langfristigen Schäden" mit sich bringen. Positiv hingegen sei der bereits jetzt vielerorts gewachsene Zusammenhalt.

Erneut höchste Todeszahl an einem Tag in den USA

In den USA ist erneut die bisher weltweit höchste Zahl von Todesfällen durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden innerhalb eines Landes verzeichnet worden. Nach neuesten Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore wurden zwischen Donnerstag 20.30 Uhr US-Ostküstenzeit und der gleichen Uhrzeit am Freitagabend 1.480 weitere Todesfälle registriert.

Trump rät zum Tragen von Gesichtsmasken

Die US-Regierung rät entgegen einer bisher geltenden Richtlinie nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Empfehlung beziehe sich auf Masken aus Stoff, die man zu Hause machen könne, nicht aber auf medizinische Schutzmasken. Diese müssten dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben

kronehit- Star Pink ist positiv
Jetzt gibt auch kronehit-Star Pink bekannt, dass sie am Coronavirus erkrankt ist. Sie und ihr dreijähriger Sohn sind infiziert. Vor zwei Wochen hätten sie und ihr Sohn Jameson Anzeichen der Krankheit gehabt. Ihr Arzt konnte ihr einen Test besorgen, der bei ihr positiv ausfiel. Die Familie habe sich zwei Wochen lang isoliert. Mittlerweile sollen alle wieder gesund sein. Die Sängerin übt aber scharfe Kritik an Washington, nicht schnell und umfassend für Tests gesorgt zu haben. "Wir müssten Tests kostenlos und breitflächig ermöglichen, um unsere Kinder, Familien, Freunde und Gemeinden zu schützen", fordert der Star. Pink werde jetzt eine Million Dollar für das Gesundheitswesen spenden und bedankt sich bei den "Helden" im Gesundheitswesen. Außerdem fordert sie ihre Fans auf - Bleibt zu Hause.

Regierung denkt über Öffnung des Handels nach
Die Regierung hat gestern laut aber vage über eine Öffnung der Geschäfte nachgedacht. Man werde die Fahrpläne für das langsame Hochfahren ab nächster Woche vorstellen, sagt Vizekanzler Werner Kogler. Einen Zeitpunkt für eine mögliche Lockerung nannte er aber nicht. Oberste Priorität bleibe die Gesundheit. Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte im Nationalrat, dass man sich mit den Experten heute die Zahlen ansehen werde. Würden diese es hergeben, werde man am Montag bekannt geben, wo eine Wiederaufnahme des Betriebs machbar ist. Mit Stand Samstag 05:00 Uhr sind in Österreich 11.525 Menschen positiv getestet worden.

USA will Export von Schutzausrüstung stoppen
Die USA will den Export von medizinischer Schutzausrüstung verbieten. Grund ist die Ausbreitung des Coronavirus im eigenen Land. „Wir brauchen die Produkte sofort bei uns im Land“, sagt US-Präsident Donald Trump gestern Abend. Sollten aber Länder wie Spanien große Probleme haben und längerfristige Bestellungen aufgegeben, werden solche Lieferungen nicht gestoppt. In den USA ist die Zahl der Covid-19 Toten innerhalb von 24 Stunden enrneut auf mehr als 1.000 angestiegen. Mehr als 275.000 Menschen sind infiziert. Damit ist die USA das am stärksten betroffene Land.

03.04.2020

14-tägige Quarantäne für Einreisende in Slowenien

In Slowenien wird ab Samstag für Einreisende bis auf einige Ausnahmen eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne eingeführt, um so die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Die Quarantäne gilt für slowenische Staatsbürger und Ausländer, teilte die Regierung am Freitag mit. Wenn die Ausreise am gleichen Tag stattfindet, sind Pendler, im Güterverkehr Tätige und Durchreisende ausgenommen.

WHO: Benachteiligte müssen ärztlich versorgt werden

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft Regierungen auf, in der Corona-Krise auch Flüchtlingen, Migranten, Obdachlosen und Menschen ohne Krankenversicherung Zugang zu medizinischen Diensten zu geben. Sie müssten sich auch auf das Virus testen lassen können, auch, wenn sie die Kosten dafür nicht selbst tragen können. Regierungen müssten Kliniken und Praxen, die Gebühren erlassen, finanziell unterstützen, verlangte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

100.000 Coronavirus-Infektionen im US-Bundesstaat New York

Im US-Bundesstaat New York gibt es inzwischen mehr als 100.000 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Die Zahl der Toten sei innerhalb eines Tages um 562 auf fast 3.000 angestiegen, sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag vor Journalisten. Der Ostküstenstaat und die gleichnamige Metropole sind derzeit am schlimmsten von der Coronavirus-Epidemie betroffen.

Peru setzt auf Ausgangssperren nach Geschlecht

Wegen der Corona-Pandemie dürfen Männer und Frauen in Peru nicht mehr am selben Tag ihre Häuser verlassen. Künftig können sich Frauen am Dienstag, Donnerstag und Samstag, die übrigen Tage sind für die Männer vorbehalten. Nur Sonntags gilt dann eine generelle Ausgangssperre. Die neue Verordnung zur Vermeidung sozialer Kontakte trat am Freitag in Kraft.

Bald 11.500 Infektionen in Österreich

Aktuell sind 11.464 Personen infiziert. Die meisten Fälle kommen weiterhin aus Tirol (2.595) gefolgt von Oberösterreich (1.836), dicht dahinter Niederösterreich (1.828). Die Zahl der Toten liegt bei 168 Personen. Das sind die aktuellen Zahlen mit Stand Freitag 18:00 Uhr vom Gesundheitsministerium.

BMI warnt: Falsche Polizisten beschlagnahmen Schutzmasken

Das Innenministerium hat vor Personen gewarnt, die sich während der derzeitigen Coronavirus-Pandemie als Polizisten ausgeben und in Industriebetrieben Lieferungen von Schutzmasken beschlagnahmen. Wie das Innenministerium am Freitagnachmittag in einer Aussendung bekannt gab, soll man auf solche Kontaktversuche nicht eingehen und diese sofort der Polizei melden.

Bisher über 7.000 Menschen nach Österreich zurückgeholt

Bisher sind mehr als 7.000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Menschen nach Österreich zurückgeflogen worden. Der insgesamt 36. Rückholflug wurde am Abend aus der nigerianischen Hauptstadt Abuja in Wien erwartet. Rund 12.000 beim Ministerium reiseregistrierte Österreicher befanden sich demnach noch im Ausland.

Bayern: 34-Jähriger nach fünf Partys in Haftanstalt

Nach wiederholten Corona-Partys ist ein Mann in Oberfranken für zwei Wochen in Gewahrsam genommen worden. Bis zum derzeitigen Ende der Ausgangsbeschränkungen am 19. April müsse der 34-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt bleiben, teilte die Polizei in Bayern am Freitag mit. Dort solle er über sein Verhalten nachdenken. Die Polizei war in der vergangenen Woche viermal zur Wohnung des Mannes in Bamberg gerufen worden, weil er Bekannte zum Alkoholtrinken eingeladen hatte. Beim fünften Mal am Donnerstagabend nahmen die Beamten den Mann mit.

Boris Johnson bleibt länger in Corona-Quarantäne

Der britische Regierungschef Boris Johnson bleibt wegen seiner Corona-Erkrankung länger in Quarantäne als ursprünglich geplant. Er habe die empfohlenen sieben Tage Selbstisolation hinter sich und fühle sich auch schon besser, sagte der Premierminister am Freitag in einer Videobotschaft von Downing Street aus, wo er in einer Wohnung über seinem Amtssitz in Quarantäne ist. Johnson habe immer noch Fieber, deshalb gehe er vorerst noch nicht wieder in die Öffentlichkeit.

Handelsketten beschränken ab Karsamstag Non-Food-Verkauf

Nach Unstimmigkeiten innerhalb des Handels haben Freitagnachmittag, die großen Lebensmittelhandelsketten Rewe, Spar, Hofer, Lidl und Metro bekannt gegeben, dass sie ab Karsamstag (11. April) den Verkauf ihres Non-Food-Sortimentes einschränken. Weiterhin verkauft werden Spielsachen. Auf der Streichliste stehen dafür Fernseher, Computer, große Haushaltsgeräte, Fahrräder, Möbel, Heimwerker-Großgeräte, Gartenmöbel, Sport- und Babybekleidung, Poolzubehör und Fitness-Großgeräte.

Quarantäne über Vorarlberger Gebiete aufgehoben

Neben der Arlbergregion mit den Orten Lech, Stuben, Schröcken und Warth standen seit 22. März auch zwei Ortsteile der Gemeinde Nenzing unter Quarantäne. Insgesamt waren 7.443 Personen betroffen. Grundlage für die nunmehrige Aufhebung der Quarantäne war die Testung von 288 Personen in den Quarantänegebieten, die Symptome aufwiesen. Von den 288 Tests fielen lediglich 17 (5,9 Prozent) positiv aus. Ab Samstag, 0.00 Uhr, dürfen alle Einheimischen ihre Orte wieder verlassen. Für die rund 1.000 Saisonarbeiter, die noch in Lech sind, gilt ein strenges Abreisemanagement.

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Merkel zurück aus häuslicher Quarantäne

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel beendet ihre häusliche Quarantäne. Merkel hatte sich vor knapp zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben, weil sie Kontakt zu einem Arzt hatte, der kurz darauf positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Bei der Kanzlerin wurde dagegen nach mehreren Tests keine Infektion festgestellt.

Russland legt Foto-Datenbank von Infizierten an

Russland will als Maßnahme zur besseren Überwachung von Corona-Infizierten eine Foto-Datenbank der Patienten anlegen. Sollte ein Test positiv sein, werde direkt danach ein Foto des Infizierten gemacht. Die Fotos seien nur für die Behörden zugänglich, die Personalien besonders geschützt. So könnten infizierte Menschen in Quarantäne und Bewohner in Selbstisolation überwacht werden, falls sie sich nicht an die strengen Auflagen halten.

EU-Coronahilfen - Offenbar Einigung zwischen Berlin und Paris

Die beiden größten EU-Staaten wollen bei der Tagung der Euro-Finanzminister kommende Woche ein Drei-Säulen-Modell vorschlagen. Demnach sollen Kredite des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) sowie der Europäischen Investitionsbank (EIB) genutzt werden. Zusätzlich könnte die EU Mittel für die Sicherung der Arbeitslosenversicherung der Mitgliedstaaten bereitstellen.

Maskenproduktion in Justizanstalten

Angesichts der Coronakrise haben die Insassen von Österreichs Justizanstalten mit der Produktion von waschbaren (und damit wiederverwendbaren) Mund-Nasen-Masken begonnen. 3.000 pro Woche schaffe man derzeit in den 14 teilnehmenden Anstalten pro Woche, 5.000 seien das Ziel, laut Justizministerin Alma Zadic. Gedacht seien sie für den Eigenverbrauch der Justiz, doch auch Krankenanstalten oder etwa die Caritas würden damit versorgt.

Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten in Florida gestrandet

Nach langer Irrfahrt und Zurückweisung durch mehrere Länder hat das vom Coronavirus betroffene Kreuzfahrtschiff "Zaandam" nun endlich im US-Staat Florida angelegt. Das Schiff mit vier Toten und mindestens neun Coronavirus-Fällen an Bord fuhr am Donnerstag in den Hafen der Stadt Fort Lauderdale ein. Insgesamt befanden sich auf beiden Schiffen zuletzt rund 1.250 Passagiere und etwa ebenso viele Besatzungsmitglieder. 107 Passagiere und 143 Besatzungsmitglieder litten während der Reise unter grippeähnlichen Symptomen, mehrere sind inzwischen wieder genesen. 14 Kranke sollten in Florida ins Krankenhaus gebracht werden.

13 Tonnen Schutzausrüstung für oö. Spitäler eingeflogen

Ein Passagier-Flugzeug der Austrian Airlines hat Freitagfrüh 13 Tonnen Schutzkleidung für oberösterreichische Spitäler und sonstige Einrichtungen der kritischen Infrastruktur im Bundesland aus Shanghai nach Österreich gebracht.Die aus 500.000 OP-Masken, 50.000 Face-Shields, 50.000 FFP 2-Masken, 15.000 Schutz-Overalls und einer halben Million Handschuhe bestehende Fracht wurde nach der Landung in Wien auf Lkw verladen und sollte im Lauf des Tages in Oberösterreich eintreffen.

Österreicher kehren aus Türkei und Neuseeland heim

In der Türkei und in Neuseeland festsitzende Österreicher können am Mittwoch bzw. Donnerstag per Rückholflug nach Hause zurückkehren. Das gab das Außenministerium am Freitag auf Twitter bekannt.

Burgenland verbietet Betreten von Seebädern

Das Land Burgenland hat am Freitag das Betreten von Seebädern, Seehütten, Stegen und Hafenanlagen verboten. Eine entsprechende Verordnung, die der Eindämmung der weiteren Verbreitung des Coronavirus dienen soll, gilt bis einschließlich 13. April, teilte Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf mit. Bei Verstößen drohen Geldstrafen von bis zu 3.600 Euro

Schutzkleidung für Länder kommt am Wochenende

Die Bundesländer dürfen am Wochenende eine Lieferung Schutzkleidung erwarten. Insgesamt werden 1,9 Millionen OP-Masken, dazu größere Mengen Desinfektionsmittel und Untersuchungshandschuhe zugestellt, teilte Gesundheitsminister Rudolf Anschober mit.

Essen abholen ist wieder erlaubt

Essensabholungen bei Restaurants sind ab sofort wieder erlaubt. Vorausgesetzt, man isst das Essen nicht im Lokal und hält einen Abstand von mindestens einem Meter zu den Mitarbeitern.

Wirtschaft wird ab nächster Woche "langsam hochgefahren"

Vizekanzler Werner Kogler hat in einer Pressekonferenz eine Lockerung der wirtschaftlichen Einschränkungen angedeutet. Man werde die Fahrpläne für das langsame Hochfahren ab nächster Woche vorstellen, so Kogler. Seit 16. März sind die meisten Geschäfte und Lokale wegen der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie geschlossen.

Hotels bleiben wegen des Coronavirus bis 24. April zu

Hotels bleiben nun fix drei weitere Wochen geschlossen. Angesichts der Coronavirus-Pandemie dürfen die Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen bis einschließlich 24. April nicht aufsperren. Das geht aus der entsprechend angepassten Verordnung des Gesundheitsministeriums, die nun vorliegt, hervor.

USA: Zahl der Toten steigt drastisch

In den USA ist die bisher weltweit höchste Zahl von Todesfällen durch das Coronavirus binnen 24 Stunden innerhalb eines Landes verzeichnet worden. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität wurden zwischen Mittwoch 20.30 Uhr US-Ostküstenzeit und der gleichen Uhrzeit am Donnerstag 1.169 weitere Todesfälle registriert. Der traurige Rekord war bisher von Italien mit 969 am 27. März gehalten worden. Insgesamt zählte die Universität bis Donnerstagabend 5.926 Todesopfer in den USA.

Über 11.000 Infizierte in Österreich

11.129 Menschen sind mit Stand Freitag 05.00 Uhr in Österreich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 158 Personen davon sind an den Folgen des Virus gestorben. Laut der Bundesbehörde AGES wird sich bald ein Prozent der heimischen Bevölkerung, rund 90.000 Menschen, angesteckt haben. Die tägliche Zuwachsrate bei den Infektionen mit aktuell 5,66 Prozent bezeichnet Gesundheitsminister Rudolf Anschober als "gutes Signal".

"Halten Sie durch!" - Ansprache des Bundespräsidenten

Mit aufmunternden Worten hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Österreicher in der Coronakrise zum Durchhalten aufgefordert. In einer Fernsehansprache sagt er, er wisse nicht genau, wie lange die Krise noch dauern werde, aber er wisse, dass sie irgendwann vorbeigehen werde. Bis dahin und in Zukunft brauche es ein "neues Miteinander" im Land.

Niemand wird delogiert

Niemand wird während der Corona-Krise auf die Straße gesetzt! Heute verabschiedet der Nationalrat das dritte Corona-Paket und das verbietet unter anderem Delogierungen während der Krise. Sollte man also auf Grund von Jobverlust oder Kurzarbeit derzeit die Wohnungsmiete nicht bezahlen können, so ist das kein Kündigungsrund. Man hat bis Jahresende Zeit, die fehlenden Raten nachzuzahlen, allerdings mit Verzugszinsen.

02.04.2020

Wieder Fake News über Maßnahmen
Das Innenministerium warnt neuerlich vor Fake-News zur Corona-Pandemie: In den sozialen Medien werde derzeit die Falschmeldung verbreitet, die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus seien bis 1. September verlängert worden. Das sei "ein schlechter Aprilscherz", schreibt das Innenministerium auf Facebook. Die Maßnahmen gelten vorerst bis 13. April - und wie lange tatsächlich ist noch nicht entschieden.

Anschober korrigiert Meldung zu erstem Fall in Ischgl
In einer Presseaussendung hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober nun die Angaben zur Infektionskette in Ischgl vom Vormittag korrigiert. Demnach habe es einen Eingabefehler gegeben. Die angeblich erste diagnostizierte Corona-Patientin in Ischgl war erst am 5. März und nicht wie am Vormittag verlautbart am 5. Februar im Tiroler Skiort im Paznaun gewesen.

ÖVP-Mandatarin infiziert
Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka hat heute verkündet, dass mit Maria Großbauer eine zweite Mandatarin mit dem Coronavirus infiziert ist. Abgeordnete, die näher mit ihr zu tun hatten bei der vergangenen Sitzungswoche, sollen sich beim Parlament melden.

"Bald" 90.000 Infizierte in Österreich
Alarmierende Zahlen kommen heute von der Agentur für Ernährungssicherheit (AGES). Laut dem Leiter des Bereichs Humanmedizin, Franz Allerberger; dürfte sich in Österreich bald ein Prozent der Bevölkerung angesteckt haben - das entspricht rund 90.000 Menschen. Nur 3,5 Prozent der bisher in Österreich festgestellten Infektionen haben ihre Quelle wahrscheinlich im Ausland, insgesamt 306 Personen. 10.923 Infektionen waren Donnerstagmittag behördlich bestätigt.

Neuer Rekord an Corona-Toten in Spanien
Innerhalb von nur 24 Stunden sind in Spanien 950 Menschen gestorben, die Gesamtzahl liegt nun bei mehr als 10.000 Toten. Jedoch gäben die Statistiken der vergangenen Tage auch Grund zu Optimismus, so Gesundheitsminister Salvador Illa. "Die Daten zeigen, dass die Kurve sich stabilisiert hat, wir haben den Höhepunkt erreicht und eine Verlangsamung hat begonnen."

AUA-Flugzeuge bleiben bis 3. Mai am Boden
Die AUA stellt ihren Flugbetrieb um zwei Wochen länger ein, als bisher angekündigt. Die Flugzeuge sollen bis 3. Mai am Boden bleiben, nicht nur bis zum 19. April, teilte die Lufthansa-Tochter am Donnerstag mit. Auslöser für die Entscheidung sei die absehbare Verlängerung von weltweiten Einreisebeschränkungen. Die AUA halte sich für einen langsamen Neustart bereit. Zugleich stehe die AUA weiter für Repatriierungs-und Frachtflüge für medizinische Hilfsgüter zur Verfügung, schreibt CCO Andreas Otto.

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Tirol fordert Aufklärung von AGES
Das Land Tirol spielt nach dem bekannt gewordenen Fall einer offenbar bereits am 5. Februar in Ischgl erkrankten Schweizerin den Ball an die AGES zurück - und verlangt Aufklärung. Der Fall sei für das Land "nicht nachvollziehbar", sagte LHStv. Josef Geisler (ÖVP) bei einer Videopressekonferenz. Die Tiroler "Fallzahlen" würden mit dem 7. März beginnen, dem ersten bestätigten Ischgler Corona-Fall. "Es ist ganz wichtig, dass uns die AGES Aufklärung gibt, ob das überhaupt den Tatsachen entspricht", so Geisler.

Einzelhandel leidet unter Corona-Pause
Seit dem Coronavirus bedingten "Lockdown" sind in Österreich 23.000 Einzelhandelsgeschäfte zu. Der dadurch entstandene Umsatzausfall geht bereits in die Milliarden. Eine Abfederung durch Online-Geschäfte gelingt nur teilweise. Bei mehr als der Hälfte der Klein- und Mittelbetriebe im Handel reichen die liquiden Mittel nur für höchstens einen Monat.

Erster Fall in Ischgl war bereits am 5. Februar
Der erste Corona-Fall ist in Ischgl bereits am 5. Februar aufgetreten. Dabei hat es sich um eine Schweizer Touristin gehandelt, die erst Wochen später positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Das gab Franz Allerberger, Leiter des Bereichs Humanmedizin der AGES bekannt. Der bisher viel genannte Barkeeper, dem in Medien unterstellt wurde, Dutzende in einem Apres-Ski-Lokal angesteckt zu haben, war demnach nicht der "Spreader". Vielmehr war er laut Allerberger der Erste von den in Ischgl Erkrankten, der zum Arzt ging und Anfang März positiv getestet wurde. Er habe fälschlicherweise die Rolle des angeblichen Weiterverbreiters "umgehängt bekommen". Schon Wochen vor ihm sei beispielsweise eine Kellnerin mit dem Coronavirus infiziert worden.

Bald 11.000 Infektionen in Österreich
10.842 Infektionen bei 92.190 Testungen. Das sind die aktuellen Zahlen mit Stand Donnerstag 09:30 Uhr vom Gesundheitsministerium. Österreichweit gibt es 158 Todesfälle.

Todesopfer in den USA überschreiten 5.000er-Marke
Die Zahl der Todesopfer in den USA hat die Marke von 5.000 überschritten. Innerhalb von 24 Stunden wurde mit 884 Verstorbenen ein neuer Rekord erreicht. Die Zahl der Corona-Infektionsfälle nahm demnach auf rund 215.400 zu.

Regierung schützt Mieter: Keine Delogierungen
Wer aufgrund der Corona-Krise von Kurzarbeit oder Jobverlust betroffen ist und deshalb die Miete nicht mehr bezahlen kann, muss keine Delogierung oder Vertragskündigung befürchten. Das wird morgen im dritten Corona-Paket im Parlament beschlossen. "Wohnen ist ein Grundrecht. Das gilt umso mehr in Krisenzeiten. Wir lassen es nicht zu, dass jemand vor die Türe gesetzt wird", sagt Justizministerin Alma Zadic (Grüne) zur APA.

01.04.2020

Patienten aus Frankreich in Salzburg gelandet
Zwei schwer an Covid-19 erkrankte Männer aus Frankreich sind heute Abend zur Behandlung nach Salzburg geflogen worden. Für 20.00 Uhr wird ein weiterer Hubschrauber aus Deutschland mit einem dritten Patienten an Bord erwartet. Die drei Männer im Alter von 67 bis 77 Jahren sollen intubiert sein, sie werden beatmet und würden neben dem Coronavirus auch Vorerkrankungen aufweisen. Derzeit habe man laut Uniklinikum Salzburg genügend Kapazitäten, um diese Patienten hier zu behandeln.

Pendlerpauschale trotz Home Office
Die Pendlerpauschale kann auch weiter bezogen werden, wenn man wegen der Corona-Krise z.B. im Home-Office arbeitet. Ebenso sollen auch Zulagen und Zuschläge, die im Fall einer Quarantäne, Telearbeit bzw. Kurzarbeit ausgeschüttet werden, weiterhin steuerfrei behandelt werden dürfen. Dies wird mit dem dritten Corona-Paket am Freitag im Nationalrat beschlossen. Mitarbeitern in Bereichen, die das System aufrechterhalten, und vom Arbeitgeber extra entlohnt werden, sollen diese Bonuszahlungen und Zulagen bis zum Betrag von 3.000 Euro steuerfrei gestellt werden.

UEFA verschiebt Juni-Länderspiele
Die UEFA hat wegen der Corona-Krise die Juni-Fußball-Länderspiele auf unbestimmte Zeit verschoben. Das wurde nach der Videokonferenz der 55 Mitgliedsverbände am Mittwoch bekanntgegeben. Mit dieser Maßnahme wurde Zeit gewonnen, um die nationalen Ligen und die Europacup-Bewerbe doch noch zu Ende bringen zu können. Damit finden die Partien des ÖFB-Teams gegen England (2. Juni, Wien) und Tschechien (9. Juni, Prag) nicht zu den ursprünglich geplanten Terminen statt.

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Über 9.000 Tote in Spanien
Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 864 neue Todesfälle gezählt worden. Dies ist die bisher höchste Zahl, die an einem Tag registriert wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte. Es war bereits der fünfte Tag in Folge mit mehr als 800 Toten. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte damit auf 9.053. Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen stieg indes um knapp 8.000 auf mehr als 102.000.

Zu wenig Testungen in Österreich
Bundeskanzler Sebastian Kurz ist unzufrieden mit der bisherigen Anzahl an Corona-Tests. 55.863 Personen sind in Österreich bisher auf SARS-CoV-2 getestet worden. Laut Kurz sei das nicht einmal ansatzweise die Zahl, die theoretisch machbar sein sollte. Er hatte ja das Motto "Testen, testen, testen" ausgerufen.

Bereits 250.000 Österreicher in Kurzarbeit
Bisher hat es rund 12.600 Kurzarbeitsanträge gegeben, die rund 250.000 Arbeitsplätze sichern. Das hat Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) nun in einer Pressekonferenz verkündet. Vizekanzler Werner Kogler erwartet, dass die Zahl der Mitarbeiter in Kurzarbeit noch steigen wird. Das Modell in Österreich sei sehr attraktiv, auch in Vergleich zu anderen Ländern.

Polizisten ab sofort mit Mundschutz unterwegs
Noch bevor der Mundschutz im Supermarkt für die Menschen in Österreich Pflicht wird, sind heute alle heimischen Polizisten mit Masken ausgestattet worden. Jeder Beamte erhielt bei Dienstantritt einen Mund-Nasen-Schutz. Getragen werden muss dieser im Außendienst sowie bei der Überwachung sensibler Objekte wie Botschaften.

Aktuelle Zahlen - Stand: 10:00 Uhr
Laut Gesundheitsministerium gibt es in Österreich derzeit 10.407 offiziell bestätigte Infektionen, davon befinden sich 215 auf der Intensivstation. 146 Menschen sind bisher am Corona-Virus gestorben.

Arbeitslosigkeit drastisch gestiegen
Der Arbeitsmarkt ist hart von der Krise getroffen. Im März waren 562.522 Menschen arbeitslos. Das ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 52 Prozent. Die März-Arbeitslosenrate ist um 4,7 auf 12,2 Prozent gestiegen. Die Zahlen kommen heute aus dem Bundesministerium für Arbeit, Familie und Jugend. Seit 16. März sind zur Virus-Eindämmung hierzulande Ausgangsbeschränkungen in Kraft, viele Dienstleistungsbetriebe mussten schließen. "Der extreme Anstieg der Arbeitslosigkeit ist nicht nur eine enorme Herausforderung für die so vielen von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen und deren Familien, sondern stellt auch das AMS und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor einen noch nie dagewesene Belastungsprobe", kommentierte AMS-Vorstand Johannes Kopf die aktuellen Zahlen. Mit dem aktuellen Anstieg sind die Arbeitslosenzahlen erstmals seit Anfang 2017 wieder gestiegen.

Verwirrung um Masken-Pflicht
Das Tragen von Mund-Nasen-Masken in Supermärkten und Drogerien wird spätestens am Montag (6. April) verpflichtend sein. Zunächst hatte es geheißen, die Pflicht gelte schon ab heute. Jedoch beteuerten die Supermarktketten, dass es logistisch unmöglich sei, Millionen von Masken innerhalb von zwei Tagen zu beschaffen.

Über 10.000 Infizierte in Österreich
Die Zahl der offiziell bestätigten Infektionen ist gestern erstmals auf über 10.000 gestiegen. Konkret sind 10.185 Menschen infiziert (Stand: 7:30 Uhr). 128 Menschen sind an den Folgen des Virus in Österreich gestorben (31.03.2020, 09:30).

13-Jähriger gestorben
In London ist ein 13-Jähriger am Corona-Virus gestorben. Es handelt sich um das jüngste Opfer in Großbritannien. Der Bursche wurde mit den typischen Symptomen ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wurde er künstlich beamtet. Vier Tage später verstarb er. Der Fall zeige, wie wichtig es ist, dass eine Verbreitung der Infektion verhindert wird, heißt es aus dem Spital.

USA befürchten bereits bis zu 240.000 Tote
Das Weiße Haus befürchtet nach einer Prognose trotz Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus zwischen 100.000 und 240.000 Tote in den USA. Man arbeite daran, die Zahl niedriger halten zu können, die Bandbreite sei aber möglich, heißt es. US-Präsident Donald Trump bereitete die amerikanische Bevölkerung auf "sehr, sehr schmerzhafte zwei Wochen" vor. Insgesamt gibt es in den USA mehr als 180.000 bestätigte Infektionen. Mehr als 3.800 Menschen starben an dem Virus.

31.03.2020

Neue Fälle in oberösterreichischem Altenheimen

In Oberösterreich sind am Dienstag neue Infektionen in Seniorenheimen bekanntgeworden. Die Zahl der betroffenen Einrichtungen dürfte damit bei mindestens zwölf liegen. Insgesamt ist die Zahl der Neuinfektionen von Montag auf Dienstag im Bundesland etwas zurückgegangen, der Krisenstab des Landes warnte aber eindrücklich davor, von einer Trendumkehr zu sprechen.

Zara-Gründer spendet 63 Millionen an spanische Krankenhäuser

Der Gründer der Modekette Zara, Amancio Ortega, hat spanischen Krankenhäusern im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie medizinisches Material im Wert von 63 Millionen Euro gespendet. Ortega hat sich immer wieder für die Verbesserung des öffentlichen Gesundheitssystems in Spanien engagiert. Vor zwei Jahren hat seine Stiftung 320 Millionen Euro an die Krebshilfe gespendet.

Erste Coronavirus-Infektion in griechischem Flüchtlingslager

In einem griechischen Flüchtlingslager ist erstmals eine Infektion mit dem Coronavirus diagnostiziert worden. Es handelt sich dabei um eine aus Afrika stammende Frau. Der Virus ist bei ihr nach der Geburt ihres Kindes in einem Krankenhaus in Athen festgestellt worden. Das berichtete das griechische Migrationsministerium am Dienstag.

Die Menschen, die mit der Frau Kontakt hatten, sind isoliert worden. Ähnliche Maßnahmen hat man auch im Camp von Ritsona getroffen. In dem Flüchtlingslager leben nach Schätzungen der Athener Medien rund 3.000 Menschen. Aktuell wird noch nachgeforscht, wo sich die Frau angesteckt haben könnte. Weitere Informationen sollte es am frühen Abend in Athen beim täglichen Briefing des Coronavirus-Krisenstabes geben.

22 Todesfälle in Tirol

Die Zahl der Todesfälle in Tirol, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, hat sich am Dienstag auf 22 erhöht. Im Laufe des Tages verstarben drei Personen: Ein 81-jähriger Mann und eine 73-jährige Frau im Bezirk Kufstein, in Osttirol war ein 68-jähriger Mann betroffen. Alle drei litten an Vorerkrankungen, teilte das Land Tirol in einer Aussendung mit.

Bei einer Videopressekonferenz am Nachmittag berichtete Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) von insgesamt 2.395 positiv Getesteten in Tirol. Bei den Neuinfektionen hatte sich aber eine leichte Entspannung abgezeichnet: Die Zahl der genesenen Menschen war in den vergangenen 24 Stunden höher als jene der neu Infizierten. In Tirol überstanden bisher 387 Menschen eine Coronavirus-Infektion. Alleine seit Montag wurden 117 wieder als gesund erklärt. Die Zahl der Neuinfizierten dagegen belief sich nur auf 57.

Maskenpflicht in Supermärkten ab 6.April

Ab spätestens 6. April gelten die neuen Hygienevorschriften für den Handel. In Supermärkten, Drogerien und Drogerimärkten ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske ab dann Pflicht. Das geht aus einem Erlass des Gesundheitsministeriums am Dienstag hervor. "Die zusätzlichen Hygieneregeln sind unverzüglich, spätestens jedoch mit 6. April 2020 umzusetzen", heißt es darin. Davon ausgenommen sind Geschäfte, deren Kundenbereich kleiner als 400 Quadratmeter ist. Dort gelten weiterhin die bisherigen Hygienevorschriften, wie etwa das Einhalten des Ein-Meter-Abstands.

10.000 Menschen in Österreich infiziert

In Österreich sind jetzt über 10.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Tirol hat mit 2.333(Stand 31.03.20, 17:00) die meisten Infektionen zu verzeichnen. Ebenfalls stark betroffen sind Niederösterreich mit 1.629 und Oberösterreich mit 1.599 Fällen. In Wien sind bisher 1.390 Personen positiv getestet worden.

Zwölfjährige in Belgien nach Ansteckung mit Coronavirus gestorben

In Belgien ist ein zwölfjähriges Mädchen in Folge einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. "Das ist ein sehr seltener Fall, aber er erschüttert uns sehr", sagte der für die Corona-Pandemie zuständige Behördensprecher am Dienstag in Brüssel. Demnach hatte das Kind zuvor drei Tage lang Fieber gehabt. Es ist der erste Corona-Todesfall eines Kindes in Belgien. Vergangene Woche hatte der Tod einer 16-Jährigen bei Paris für Aufsehen gesorgt.

Faßmann verspricht trotz "Corona-Semester" Schülern Abschluss

In einer Pressekonferenz am Dienstagvormittag versicherte der Bildungsminister Heinz Faßmann: "Alle können und werden ihren Abschluss machen." Wann die Bildungseinrichtungen zur Gänze wieder öffnen, ist bisher aber noch unklar. Er habe aber Interesse an einer „schrittweisen Rückkehr zur Realität“, so Faßmann. Betroffen seien davon zunächst vor allem Maturanten, so der Bildungsminister. Ob der zuletzt angepeilte Matura-Termin mit Start 19. Mai hält, konnte Faßmann nicht versprechen. Die Entscheidung darüber soll erst nach Ostern fallen.

An den Bundesschulen werden jedenfalls keine Kosten für Horte und ähnliches mehr anfallen, wenn diese Angebote nicht wahrgenommen werden. Zudem wird ein Härtefallfonds mit fast 13 Millionen dotiert, der für die Stornierung von Veranstaltungen wie Skikursen und Sprachreisen verwendet werden soll.

Medizinische Universität Innsbruck will Antikörpertests in Ischgl

Die Medizinische Universität Innsbruck will im Tiroler Corona-Hotspot Ischgl Antikörpertests durchführen. Damit sollen Rückschlüsse möglich werden, wie viele Infektionen asymptomatisch verlaufen. Laut der Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer könnte in Ischgl bereits eine Art lokaler Herdenimmunität entstanden sein. 300 Antikörpertests sollen ab kommender Woche in Ischgl durchgeführt werden.

Tirol: Anzahl der Infizierten erstmals rückläufig

In Tirol, dem wohl am stärksten vom Coronavirus betroffenen Bundesland Österreichs, ist die Anzahl der aktuell Infizierten erstmals rückläufig. Während am Montagvormittag noch 1.984 Personen als infiziert galten, waren es 24 Stunden später am Dienstagvormittag nur mehr 1.914 - wie aus den Zahlen hervorgeht, die das Land veröffentlichte. Der Grund dafür dürfte darin liegen, dass die Zahl jener, die pro Tag genesen, mittlerweile die Anzahl an Neuinfektionen übersteigt.

Salzburg weitet Quarantäne-Maßnahmen aus

Das Land Salzburg weitet die Quarantäne um drei weitere Gemeinden aus. Neben Flachau, dem Großarltal und dem Gasteinertal werden nun auch Altenmarkt im Pongau sowie die Pinzgauer Gemeinden Zell am See und Saalbach unter Isolation gestellt, so der Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Für die 2.800-Einwohner-Gemeinde Flachau, in der bis Montag bereits 62 Personen positiv auf Covid-19 getestet worden sind, wird die Quarantäne noch verschärft. Dort wird künftig auch der Berufsverkehr untersagt.

Fast 10.000 offiziell bestätigte Infektionen in Österreich

Heute dürften wir in Österreich die 10.000er-Marke erreicht haben. Derzeit (Stand: 11:15 Uhr) sind 9.825 Menschen positiv auf Corona getestet worden. 108 Menschen sind an den Folgen des Virus gestorben (Stand: 30.03.2020, 15:00 Uhr).

USA: Zahl der Toten auf 3.000 gestiegen

In den USA ist die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 auf mehr als 3.000 gestiegen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor. Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg demnach auf mehr als 163.000.

Spanien beginnt den „Winterschlaf“

In Spanien ist in der Nacht eine ebenso drastische wie umstrittene Verschärfung der Ausgangssperre in Kraft getreten. Seit Mitternacht dürfen alle Bürger, die nicht in wesentlichen Wirtschaftssektoren tätig sind, nicht mehr zu ihrer Arbeitsstelle fahren. Betroffen sind vor allem das Baugewerbe und weite Teile der Industrie. Zugleich wurden alle Beisetzungszeremonien verboten. Die Teilnehmerzahl bei Bestattungen ist bis auf weiteres auf maximal drei dem Verstorbenen nahestehende Menschen beschränkt.

Statistik

30.03.2020

Auch dritter Test bei Angela Merkel negativ

Auch beim dritten Test von Kanzlerin Angela Merkel konnte keine Infektion auf das neuartige Coronavirus festgestellt werden. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin mit. Er ergänzte: "Die deutsche Bundeskanzlerin wird auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen."

Die aktuellen Zahlen aus Österreich

Die 9500er Grenze ist überschritten worden. Insgesamt sind 9.520 Corona-Fälle bestätigt. Die meisten Fälle sind nach wie vor in Tirol gemeldet, gefolgt von Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und der Steiermark. Die wenigsten Fälle gibt es aktuell im Burgenland. Die Zahl der Toten liegt bei 108.

WHO gegen allgemeinen Mundschutz

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagt der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan am Montag in Genf. Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren.

Seit dem 15. März knapp 179.000 Arbeitslose mehr

Die Coronavirus-Krise hat die Arbeitslosenzahlen im März auf ein Rekordhoch steigen lassen. Vom 15. bis zum 29. März ist die Arbeitslosigkeit in Österreich um rund 179.000 Personen angestiegen, teilte das Arbeitsmarktservice (AMS) am Montagnachmittag mit.

Litauen: Drohnen im Kampf gegen Corona

In der litauischen Hauptstadt Vilnius werden künftig Drohnen im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus eingesetzt. Mit Hilfe der ferngesteuerten Fluggeräte soll überprüft werden, ob sich die Menschen in Grünanlagen und Spielplätzen an die Vorschriften halten und sich nicht zu nahe kommen. Die zum Einsatz kommenden Drohnen werden mit Lautsprechern ausgestattet, um mit Durchsagen an die Regel zu erinnern - oder um die Polizei zu benachrichtigen.

Knapp Hälfte der Jobs in Afrika in Gefahr

Nach Einschätzung der UN-Entwicklungsagentur UNDP, aufgrund der Corona-Krise, sind knapp die Hälfte aller Jobs in Afrika in Gefahr. Die entstehenden Einkommensverluste in den überproportional von der Pandemie getroffenen Entwicklungsländern würden in den nächsten Monaten und Jahren schätzungsweise mehr als 220 Mrd. Dollar (197 Mrd. Euro) betragen,

43 Prozent der Beatmungsgeräte in Österreich frei

Laut den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums stehen derzeit 1.177 von insgesamt 2.723 Beatmungsgeräten für Corona-Patienten zur Verfügung. Das sind knapp 43 Prozent und ein Plus von acht Prozent gegenüber Freitag (35 Prozent).

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Deutschland - vorerst kein Ende der Beschränkungen

In Deutschland sind bis Montagvormittag knapp 60.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mindestens 472 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind bisher bundesweit gestorben. Die deutsche Bundesregierung hat Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Beschränkungen gedämpft. "Derzeit ist die Geschwindigkeit der Ausbreitung des Virus noch deutlich zu hoch, um die Einschränkungen zu lockern." Bayern hat seine wegen des Coronavirus verhängten Ausgangsbeschränkungen bis zum 19. April verlängert.

Bald landesweite Ausgangssperre in Russland?

Nach Moskau könnte es in Russland nun auch landesweit Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie geben. Das empfielt Ministerpräsident Michail Mischustin heute Vormittag. In Moskau und im Umland gelten seit Montag Ausgangssperren. Ausnahmen gibt es nur für den Weg zur Arbeit, zum Supermarkt und zur Apotheke. Erlaubt sind außerdem der Gang zum Müllcontainer und Gassigehen mit dem Hund im Umkreis von 100 Metern um die Wohnung.

AUA-Rekordflug bringt Österreicher aus Sydney zurück

In den kommenden Stunden wird im Auftrag des Außenministeriums ein weiterer Repatriierungsflug durchgeführt, der 300 Österreicher und EU-Bürger aus Australien zurück nach Europa bringen wird. Dabei handelt es sich um einen Rekordflug der AUA. Mit knapp achtzehn Stunden Flugzeit ist es der längste Nonstop-Flug, den die heimische Fluglinie in ihrer Geschichte durchgeführt hat.

Hotels müssen schließen

Diese Maßnahme verkündet Sozialminister Rudolf Anschober bei der heutigen Regierungspressekonferenz. Alle Hotellerie-Betriebe werden somit ab sofort geschlossen.

Geschäfte werden vor Schulen und Unis wieder öffnen

Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärt bei der Regierungspressekonferenz zum Coronavirus, dass man noch weit von der Rücknahme von Schutz-Maßnahmen entfernt ist. Wenn es aber einmal dazu komme, werde man - auch aus volkswirtschaftlichen Gründen - mit den Geschäften starten. Schulen und Unis wären erst später an die Reihe.

Stichproben-Tests bei 2.000 Personen

Derzeit erfolgt eine Stichproben-Testung bei 2.000 Personen. Damit werde man Ende der Woche abschätzen können, wie viele Personen tatsächlich infiziert sind. Auch beim medizinischen Personal werden entsprechende Testungen durchgeführt. Verkündet Bundeskanzler Sebastian Kurz in der heutigen Pressekonferenz.

Überforderung der Intensivmedizin - schon Mitte April?

Bundeskanzler Sebastian Kurz befürchtet, dass schon in rund zwei Wochen Engpässe an den Spitälern auftreten könnten. Mitte April könnte man in einer Situation sein, wo es zu einer Überforderung der Intensivmedizin komme, erklärte der Regierungschef bei seiner Pressekonferenz.

Über 10.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen Maßnahmen

Über 10.000 polizeiliche Anzeigen wegen Verstößen gegen das Anti-Corona-Maßnahmenpaket sind bisher bundesweit ergangen. Allein am vergangenen Wochenende hat es mehr als 2.000 Anzeigen gegeben. Das gab Innenminister Karl Nehammer am Montag in einer Pressekonferenz bekannt. Außerdem kündigt Nehammer ein konsequentes Vorgehen der Polizei gegen Missetäter und entsprechende Strafen an. Das Nichteinhalten des Mindestabstands nannte der Innenminister "katastrophal gefährlich". Wer nach polizeilicher Abmahnung sein Fehlverhalten nicht umgehend einstelle, "wird konsequent angezeigt, wenn er den Anordnungen nicht Folge leistet".

Spaniens "Winterschlaf" beginnt erst Morgen

In Spanien tritt die ebenso drastische wie umstrittene Verschärfung der Ausgangssperre zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erst am Dienstag voll in Kraft. Heute dürften die betroffenen Personen und Unternehmen "die letzten unbedingt erforderlichen Arbeiten" zur Einstellung der Aktivitäten erledigen. Gemäß der Anordnung, müssen alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, bis zum 9. April zu Hause bleiben. Betroffen sind vor allem der Bausektor und weite Teile der Industrie. Die betroffenen Arbeitnehmer sollen ihr Gehalt weiterhin beziehen und die nicht geleisteten Stunden zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Maskenpflicht für Supermärkte ab Mittwoch

In einer Pressekonferenz sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz heute, es seien noch strengere Maßnahmen notwendig. Deshalb werden voraussichtlich ab Mittwoch Masken vor den Supermärkten verteilt. Der Supermarkt darf nur dann betreten werden, wenn die Masken (Mund-Nasen-Schutz) auch getragen werden. Außerdem darf nur noch eine gewisse Anzahl an Menschen in den Supermarkt, um die Abstandsregeln besser einhalten zu können.

Risikogruppen sollen mehr geschützt werden

Ältere Menschen und jene mit schweren Vorerkrankungen sollen im Job verpflichtend freigestellt werden. Das sagt der Gesundheitsminister Rudolf Anschober heute.

Zahl der Todesopfer in Österreich stieg auf über 100

Diese Zahl gibt das Gesundheitsministerium bekannt (Stand 10:30 Uhr). Bei den Erkrankten kratzen wir bereits an der 9.000er-Marke. Fast 50.000 Menschen wurden getestet.

Donausinselfest verschoben!

Das Donauinselfest wird heuer nicht wie geplant stattfinden, sondern verschoben. Das DIF hätte ja vom 26. Juni bis 28. Juni stattfinden sollen. Die neuen Termine sind nun der 18., 19. und 20. September.

Aktuelle Zahlen in Österreich – Stand 7:30 Uhr

Aktuell gibt es in Österreich 8.788 bestätigte Corona-Fälle in Österreich. Im 24-Stunden-Vergleich sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus bundesweit weiter abgeflacht, von Samstag auf Sonntag auf rund 6,8 Prozent. Allerdings wird am Wochenende vermutlich weniger getestet. Die Zahl der Todesopfer lag am Sonntagvormittag bei 86.

Angeblich Maskenpflicht in Supermärkten geplant

Die Regierung plant angeblich eine Maskenpflicht in Supermärkten. Das berichtet die Tageszeitung „heute“. Das Ganze soll schon ab Mitte der Woche vonstattengehen. In einen Supermarkt dürfen Kunden dann nur, wenn sie ihr Gesicht mit Masken schützen. Diese sollen an den Eingängen verteilt werden, heißt es.

In Wien bald ganze Straßen gesperrt?

In Wien könnten bald ganze Straßen für den Verkehr gesperrt werden, um in der Coronavirus-Krise mehr Platz für Fußgänger zu schaffen. Derartige Überlegungen gab Verkehrsstadträtin Birgit Hebein von den Grünen auf Twitter bekannt. Der Koalitionspartner, die SPÖ, dürfte nicht allzu begeistern von diesen Plänen sein.

Trump rechnet in den USA mit mindestens 100.000 Toten

US-Präsident Donald Trump bereitet die Amerikaner auf dramatische Opferzahlen vor. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", sagt Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Zudem kündigt Trump an, die Richtlinien zur sozialen Distanzierung bis Ende April auszuweiten.

29.03.2020

70-Jährige im Salzburger Uniklinikum verstorben
Eine 70-Jährige ist am heute im Salzburger Uniklinikum am Corona-Virus gestorben. Die Frau ist damit der sechste Todesfall im Bundesland Salzburg. Am Wochenende war die Frau bereits die zweite Tote, nachdem am Samstag eine 87-Jährige im gleichen Spital am Virus verstorben ist.

Papst unterstützt UN-Aufruf zu weltweiter Waffenruhe
Papst Franziskus hat angesichts der Corona-Pandemie eine sofortige weltweite Waffenruhe verlangt. Das Kirchenoberhaupt stellte sich heute ausdrücklich hinter einen entsprechenden Aufruf von UNO-Generalsekretär António Guterres. Er sprach sich für die Schaffung humanitärer Korridore aus. Die Diplomatie solle Menschen in Not Hilfe leisten, forderte das Kirchenoberhaupt. Franziskus sprach zum vierten Mal seit dem Ausbruch der Coronavirus-Epidemie in Italien per Video live aus dem Papstpalast zu den Gläubigen.

Deutsche Post bereitet Einschränkungen vor
Die Deutsche Post bereitet sich wegen der Corona-Pandemie auf "weitere Einschränkungen" ihrer Dienstleistungen vor. "Der Umgang mit solchen Einschränkungen ist uns in besonderen lokalen Quarantäne-Gebieten bereits vertraut", so die Deutsche Post.Bisher gebe es keine wesentlichen Einschränkungen der Brief- und Paketversorgung in Deutschland.

Mit Tauchermasken gegen die Atemnot
Der Mangel an Beatmungsgeräten ist eine große Herausforderung in der Corona-Krise, zwingt Ärzte und Krankenpfleger zu kreativen Lösungen. Aus Italien stammt die Idee, dass Corona-Patienten in Notfällen auch mit Hilfe herkömmlicher Tauchermasken künstlich beatmet werden können. Inzwischen haben Krankenhäuser anderswo in Europa die Idee aufgegriffen. In Belgien sind Tests an Patienten geplant.

Italien trauert um sein jüngstes Opfer: 26-Jähriger tot
talien trauert um sein bisher jüngstes Opfer der Coronavirus-Pandemie, den 26-jährigen Andrea Tesei aus Predappio. 500 Personen beteiligten sich an einer Online-Trauerzeremonie für den jungen Mann, der im ehrenamtlichen Bereich aktiv gewesen ist.

838 neuer Tages-Höchstwert an Todesopfern in Spanien
Mit 838 Todesopfern durch das Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien heuet einen neuen traurigen Rekord für das Land gemeldet. Gestern sind es lediglich um sechs Opfer weniger gewesen. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in Spanien ist somit auf insgesamt 6.528 gestiegen.

Vermutlich noch rund 23.500 Österreicher im Ausland
Das Außenministerium hat am Wochenende eine vorläufige Bilanz nach 32 durchgeführten Repatriierungsflügen - gezogen. Von ursprünglich 47.000 Österreichern, die sich bei Ausbruch der Corona-Pandemie im Ausland aufhielten, dürften sich demnach noch rund 23.500 im Ausland befinden.

Rom will Produktionsstopp über 3. April verlängern
Die italienische Regierung will den Produktionsstopp über die beschlossene Frist bis zum 3. April hinaus verlängern. "Jetzt von einer Wiederaufnahme der Produktion zu sprechen, ist unangebracht und verantwortungslos", sagt Regionenminister Francesco Boccia.

Neuer Tokio-Termin wohl im Sommer 2021
Bei der Suche nach einem neuen Termin für die Olympischen Spiele in Tokio zeichnet sich eine Verschiebung auf den Sommer 2021 ab. Nach Berichten aus Japan und den USA könnte der Neustart mit einer Eröffnungsfeier am 23. Juli 2021 erfolgen. Die Schlussfeier wäre am 8. August. Die wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagten Spiele waren ursprünglich für den 24. Juli bis 9. August 2020 geplant gewesen.

Coronavirus breitet sich in Moskau rasant aus
In Moskau steigt die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen rasant. Mehr als 1.000 Menschen hätten sich mit dem hochansteckenden Virus infiziert. Damit entfallen die meisten Fälle in Russland auf die die Millionen-Metropole. Landesweit sind mehr als 1.500 Fälle bekannt. Um die Ausbreitung einzudämmen, sind seit Samstag Einkaufszentren, Restaurants, Bars und größere Parks in Moskau geschlossen.

86 Corona-Tote in Österreich, 931 Erkrankte in Spitälern
Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Österreich ist heute Vormittag auf 8.552 gestiegen. 931 Personen (Stand: 10.00 Uhr) mussten wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in Spitälern behandelt werden, davon 187 auf Intensivstationen. Das teilte das Innenministerium mit. 86 Menschen starben bisher an den Folgen einer Infektion. Mindestens 479 Personen waren inzwischen wieder genesen.

EU wird sich Kritik gefallen lassen müssen
Die EU wird sich laut Bundeskanzler Sebastian Kurz nach der Coronakrise "eine kritische Diskussion und Auseinandersetzung damit gefallen lassen müssen". Das sagt Kurz im Interview mit der "Krone“ . "Es kann nicht sein, dass wir zwei Wochen lang komplett auf uns allein gestellt darum kämpfen müssen, dass ein Lkw mit bereits von uns bezahlten und dringend benötigten Schutzmasken an der deutschen Grenze hängt, weiterfahren darf, und gleichzeitig unsere Kontrollen zu Italien kritisiert werden."

Wiener Ärzte bekommen Nachschub an Schutzausrüstung
Nachschub gibt es ab Montag für die Wiener Ärzte, was die dringend benötigte Schutzausrüstung betrifft, um sich bei der Behandlung von Patienten nicht mit SARS-CoV-2 anzustecken. Die Wiener Ärztekammer wird an 1.740 Wiener Ordinationen insgesamt 8.500 FFP2-Masken mit Ventil sowie 40.000 OP-Masken ausliefern.

NÖ: 4.000 Lehrer in den Osterferien im Einsatz
Rund 4.000 Lehrer haben sich in Niederösterreich freiwillig für den Betreuungsdienst an den Schulen in den Osterferien gemeldet. Die Anmeldefrist für das Betreuungsangebot läuft noch bis morgen. Aktuell würden durchschnittlich 400 Kinder pro Tag die Pflichtschulen im Bundesland besuchen.

Wiens Büchereien machen Zugang zu digitalem Angebot kostenlos
Büchereien stellen ihr digitales Angebot bis auf weiteres kostenlos zur Verfügung. Wenn du noch keine Büchereikarte bei den Stadt Wien – Büchereien hast, kannst du dir ab Montag per E-Mail einen kostenlosen Zugang holen. Die E-Mails werden über einen Werktag gesammelt und die Kunden nach Möglichkeit bereits am folgenden Werktag freigeschalten. Das Angebot ist zeitlich bis zur Wiedereröffnung der Büchereien begrenzt.

Ende der Quarantäne in Heiligenblut
In der Gemeinde Heiligenblut in Kärnten hat die Quarantäne geendet. Ab 7.30 Uhr durften die 88 österreichischen Touristen, rund 50 Beschäftigte aus anderen Gemeinden, sowie die Bürger wieder aus der kleinen Gemeinde am Fuße des Großglockners ausfahren. "Kommt's gut heim, bleibt's gesund und kommt's wieder", so Bürgermeister Josef Schachner.

Spanien schließt alle "nicht lebenswichtigen" Unternehmen
Die spanische Regierung hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Schließung aller "nicht lebenswichtigen" Unternehmen für zwei Wochen angeordnet. Eine ähnliche Regelung gilt auch im ebenfalls hart getroffenen Italien.

Die aktuellen Zahlen aus Österreich
Die 8000er Grenze ist überschritten worden. Insgesamt sind 8.291 Corona-Fälle bestätigt. Das sind um 583 mehr als noch gestern früh. Die meisten Fälle sind nach wie vor in Tirol gemeldet, gefolgt von Oberösterreich, Niederösterreich, Wien und der Steiermark. Die wenigsten Fälle gibt es aktuell im Burgenland. Die Zahl der Toten liegt, wie gestern bei 68.

Chinas Provinz Hubei 4. Tag ohne Neuinfektionen
45 neue Infektionen sind gestern in China registriert worden. Die Provinz Hubei mit der Hauptstadt Wuhan, in der die Pandemie ihren Ausgang genommen hat, hat dagegen den vierten Tag in Folge keine Neuerkrankten gemeldet. Insgesamt sind in China bereits rund 81.500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 3.300 Menschen sind an der Krankheit gestorben.

Keine Quarantäne für New York
Gestern wurde ja noch über eine Abschottung der Städte New York, New Jersey und Connecticut nachgedacht. Das Vorhaben ist aber vom Tisch. US-Präsident Donald Trump schreibt auf Twitter: "Eine Quarantäne wird nicht notwendig sein" - Der Bundesstaat New York gilt ja als Hotspot des Coronavirus.

Infiziertes Baby in Illinois gestorben
In Illinois im US-Bundesstaat Washington wird gerade der Tod eines Babys untersucht, das mit dem Coronavirus infiziert war. In Zusammenhand mit Covid-19 habe es bisher noch keinen Todesfall eines Babys gegeben, deswegen soll eine umfassende Untersuchung die genaue Todesursache feststellen, erklärt das Gesundheitsamt von Washington.

28.03.2020

Erster Toter in Sri Lanka
Jetzt gibt es den ersten Corona-Toten in Sri Lanka. Der 60-Jährige soll an Diabetes gelitten und eine Nierentransplantation gehabt haben. Der Mann war Touristenführer. Ob er sich bei den Touristen angesteckt hat, ist unklar.

Geschäfte in Spanien geschlossen
Jetzt schließt auch Spanien „nicht lebensnotwendige“ Geschäfte! Das teilt Regierungschef Pedro Sanchez heute mit. Zwei Wochen soll die Regelung gelten.

10.000er Schwelle in Italien überschritten
Jetzt ist die Schwelle von 10.000 Todesopfern in Italien überschritten worden. Innerhalb von 24 Stunden sind 889 Menschen verstorben. Die Zahl der Infizierten ist Italien auf über 70.000 angestiegen. Auch das medizinische Personal zahlt einen hohen Preis für seinen Einsatz. Unter den Toten befinden sich 51 Ärzte. Aber es gibt auch erfreuliche Zahlen aus Italien. 12.384 Patienten sind inzwischen wieder gesund.

85-Jährige in NÖ verstorben
In Niederösterreich ist die Zahl der Todesopfer, im Zusammenhang mit dem Coronavirus, auf 17 angestiegen. Eine 85-jährige Frau ist heute im Landesklinikum Hollabrunn verstorben. Sie soll an einer Grunderkrankung gelitten haben.

Aktuelle Zahlen aus Österreich
Bei uns in Österreich sind aktuell knapp 43.000 Tests durchgeführt worden. 7.995 Menschen sind bereits positiv getestet worden. Die meisten Fälle gibt es in Wien, gefolgt von Vorarlberg und Tirol. Die wenigsten Corona-Fälle gibt’s es aktuell im Burgenland. Insgesamt sind in Österreich, Stand 15 Uhr, 68 Menschen verstorben.

Weltweit mehr als 600.000 nachgewiesene Infektionen
Deutlich mehr als 600.000 Menschen haben sich weltweit nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Die renommierte Johns-Hopkins-Universität bezifferte die Zahl der nachweislich Infizierten Samstagmittag (MEZ) mit 614.884. Demnach starben insgesamt 28.687 Erkrankte in Folge oder an der Lungenkrankheit Covid-19, die das Virus auslösen kann.

Ungarische Berufs-Pendler dürfen Grenze passieren
Nach dem Schritt Ungarns, Berufspendler infolge der Einreise für 14 Tage unter Quarantäne zu stellen, hat sich die Lage in der Realität heute Vormittag entspannt dargestellt. Berufspendler durften die Grenzübergänge zum Burgenland in beide Richtungen passieren. Aus dem Büro von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil wurde die Forderung nach einer rechtlichen Grundlage erneuert. Die aktuelle Situation für Tagespendler an der Grenze zu Ungarn basiert lediglich auf einem auf informellem Wege entstandenen Agreement.

Spanien vermeldet 832 Tote binnen 24 Stunden
In Spanien hat die Zahl der Toten durch die Corona-Pandemie einen traurigen Rekordwert erreicht. Binnen 24 Stunden sind 832 Menschen gestorben- so viele wie nie zuvor an einem Tag. Damit sind in Spanien mit Stand Samstagmittag bereits 5.690 Menschen der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Infizierten stieg auf mehr als 72.000.

Drei weitere Todesfälle in Oberösterreich
Drei Menschen sind in nur zwei Tagen am Coronavirus in Oberösterreich verstorben. Alle drei Patienten waren mit 79, 80 und 81 Jahren höheren Alters. Sie haben zum Teil an schweren Vorerkrankungen gelitten, wie die Spitäler Wels-Grieskirchen, Kepler Universitätsklinikum und das Salzkammergut Klinikum Gmunden berichten.

Deutscher nach Skiurlaub in Österreich gestorben
Im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist erstmals ein Patient an Covid-19 gestorben. Es handelt sich um einen 57-jährigen Mann aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, der sich Anfang März im Skiurlaub in Österreich aufgehalten hat.

NEOS wollen Plan B für Matura
Die NEOS fordern einen Plan B für die heurige Matura sowie Hilfe für Jugendliche bei der Lehrstellensuche. Maturanten müssten rasch Klarheit bekommen, damit jeder im Herbst ein Studium antreten könne, so Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre. Derzeit ist geplant, die Zentralmatura zwei Wochen später als geplant durchzuführen.

Finanzierungsrahmen für Kurzarbeit wird aufgestockt
Der staatliche Finanzierungsrahmen für die Kurzarbeit wird aufgestockt - von 400 Mio. auf eine Mrd. Euro. Das hat Finanzminister Gernot Blümel heute angekündigt. Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit schicken müssen, soll es zudem Überbrückungskredite geben. Damit soll gesichert werden, dass auch finanzschwache Firmen die Löhne vorfinanzieren können.

Zehn Millionen Handschuhe aus Malaysia erwartet
Eine AUA-Maschine aus Malaysia wird mit zehn Millionen medizinischen Handschuhen am Abend in Wien-Schwechat landen und die Fachkräfte im Kampf gegen das Coronavirus mit Nachschub stärken. "Die dringend erwartete Lieferung wurde durch den unermüdlichen Einsatz unserer Botschaft in Kuala Lumpur und Botschafter Michael Postl ermöglicht", so das Außenministerium.

Zehn Bewohner in Vorarlberger Pflegeheim Covid-19-positiv
Zehn Bewohner und sechs Mitarbeiter des Sozialzentrum Innerbraz in Vorarlberg sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Isolations- und Schutzmaßnahmen im Pflegeheim sind bereits aktiviert worden. Nach Angaben der Heim- und Pflegeleitung kann der Betrieb trotzdem aufrechterhalten werden. Der Gesundheitszustand aller Personen ist stabil. Weitere Tests sind veranlasst worden.

Schwarzenegger "stolz" auf österreichische Regierung
Arnold Schwarzenegger hat das Vorgehen Österreichs in der Coronakrise gelobt. "Ich bin stolz auf die Regierungsmitglieder, die in dieser Hinsicht großartige Führungspersonen sind", sagte der kalifornische Ex-Gouverneur der "Krone“. Frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen sei "die richtige Entscheidung von Bundeskanzler Kurz und den Entscheidungsträgern" gewesen.

Niederösterreich lässt 250 Pflegebetreuer einfliegen
Um in der Corona-Krise einem Mangel bei 24-Stunden-Betreuern vorzubauen, schlägt das Land Niederösterreich gemeinsam mit der Wirtschaftskammer einen ungewöhnlichen Weg ein. 250 Personen werden am Montag aus Rumänien und Bulgarien eingeflogen, nach einer 14-tägigen Quarantäne sollen sie bis zu sechs Wochen lang im Bundesland tätig sein. Die Kosten für die von der AUA durchgeführten Flüge trägt das Land. Im Rahmen der 24-Stunden-Pflege werden in Niederösterreich derzeit etwa 8.000 Menschen versorgt.

Italiens Premier Conte fordert Wiederaufbauplan für Europa
Der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat in drastischen Worten einen außerordentlichen Wiederaufbauplan für das von der Corona-Krise getroffene Europa gefordert. Sollte die EU nicht sofort Maßnahmen ergreifen, müssten die nächsten Generationen die "immensen Kosten einer zerstörten Wirtschaft" tragen, so Conte. Er sprach sich für die Ausgabe von "European Recovery Bonds" aus, die den Wiederaufbau des sozialen und wirtschaftlichen Netzes in Europa finanzieren sollen.

Italien überlegt Notstandseinkommen für alle Bürger
Angesichts des mehrwöchigen Produktionsstopps infolge der Coronavirus-Epidemie prüft Italien jetzt die Einführung eines "Notstandseinkommens" für alle Bürger. "Wir wollen jedem Bürger ein Einkommen garantieren. Wir können das Notstandseinkommen nennen und es soll solange bezogen werden, bis Normalität wieder eintritt", so Italiens Vize-Wirtschaftsministerin Laura Castelli.

Ö: 7.697 Erkrankte und 68 Todesopfer
7.697 Menschen sind heute Frph (8.00 Uhr) in Österreich mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich einen Anstieg um 835 Fälle bzw. 10,56 Prozent. Das ist das geringste prozentuelle Plus in den vergangenen zwei Wochen. Bestätigte Todesfälle durch Covid-19 gab es 68, das sind um zehn (rund 17 Prozent) mehr als Freitagfrüh. Bisher wurden 42.750 Tests durchgeführt.

Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson sind zurück in L.A.
Tom Hanks und seine Frau Rita Wilson sind gestern nach Los Angeles zurückgekehrt. Das Paar war mehr als zwei Wochen in Australien in Quarantäne, nachdem beide positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Der aus Filmen wie "Forrest Gump" und "Philadelphia" bekannte US-Schauspieler und Wilson wurde lächelnd in einem Auto in der Stadt fotografiert. Hanks habe laut lokalen Medien den Asphalt berührt und getanzt, nachdem er aus einem Privatjet gestiegen war.

Anzeigen nach Geburtstagsparty in der Oststeiermark
Eine Geburtstagsparty eines 40-jährigen Oststeirers ist gestern Abend von der Polizei beendet worden. Er hat mit zumindest acht weiteren Familienangehörigen, Freunden und Bekannten in Markt Hartmannsdorf in einem Nebengebäude seines Wohnhauses gefeiert. Sie wurden wegen des Verdachts der Verwaltungsübertretung angezeigt.

China beendet Isolation der Millionenmetropole Wuhan
In der chinesischen Stadt Wuhan kehrt allmählich der Alltag zurück: Die Isolation der Millionenmetropole, die als Ausgangspunkt der Coronavirus-Pandemie gilt, ist heute beendet worden. Die Einreise in die Hauptstadt der Provinz Hubei ist nun wieder erlaubt, während das Ausreiseverbot noch bis zum 8. April gilt. Der U-Bahnverkehr rollt wieder an und die ersten Einkaufszentren werden in der kommenden Woche ihre Pforten öffnen. In den vergangenen Tagen sind bereits die Banken in Wuhan wiedereröffnet worden und auch die Linienbusse in der Stadt haben ihren Betrieb aufgenommen. Die Bewohner sind aber weiterhin aufgerufen, keine unnötigen Fahrten anzutreten und ältere Menschen sollen den Nahverkehr meiden.

Wiener AKH erhält drei Corona-Stationen
Das Wiener Allgemeine Krankenhaus - mit 1.763 Betten das größte Krankenhaus Österreichs - verfügt ab kommender Woche über drei Corona-Stationen. Demnach wurden am AKH in den vergangenen Tagen drei Stationen geräumt, die Patienten auf andere Stationen verlegt und Umbauarbeiten vorgenommen, um für Covid-19-Erkrankte gerüstet zu sein. Es mussten zusätzliche Lüftungssysteme und Unterdruckvorrichtungen installiert werden.

Trump: Nächste Woche Gespräche zur Maßnahmen-Lockerung
US-Präsident Donald Trump will Anfang kommender Woche mit seinen Experten Gespräche zur möglichen Lockerung der restriktiven Richtlinien im Kampf gegen das Coronavirus führen. Die US-Wirtschaft sollte "sobald wie möglich" wieder offen für Geschäfte sein. Dies müsse allerdings auch "sicher" sein, sagte Trump. "Priorität haben Leben und Sicherheit, dann die Wirtschaft."

27.03.2020

NÖ lässt 24-Stunden-Betreuer einfliegen
Das Land Niederösterreich lässt 281 Betreuerinnen und Betreuer zur 24-Stunden-Pflege einfliegen. Dazu werden am Montag zwei Charterflüge aus Sofia und Temeswar ankommen und nach 14 Tagen Quarantäne sollen die Helfer dann einsatzbereit sein. Derzeit gebe es laut Wirtschaftskammer NÖ noch keinen Notstand und dies soll auch dank der eingeflogenen Arbeitskräfte so bleiben.

Neuer Rekord an Todesfällen in Italien
Italien hat am Freitag seinen eigenen, traurigen Rekord von Corona-Toten gebrochen. Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer stieg innerhalb von 24 Stunden um 919 an. Insgesamt sind dort also schon 9.134 Menschen am Virus gestorben. Noch nie war seit Beginn der Epidemie am 20. Februar die Zahl der Gestorbenen an einem einzigen Tag so stark gestiegen.

Zwei Drittel der Todesfälle in Europa
Etwa jede zweite Infektion mit dem Coronavirus und zwei Drittel der damit verbundenen Todesfälle gehen bisher auf Europa zurück. Wie das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten am Freitag mitteilte, wurden bis Donnerstagvormittag weltweit 467.710 Infektionen mit dem Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Davon waren 232.470 im europäischen Raum. Weltweit starben bis zu dem Zeitpunkt 20.947 Menschen an der Covid-19-Erkrankung, darunter 13.692 in Europa.

Einreisestopp für Asylwerber
Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Corona-Krise hat Österreich de facto einen Einreisestopp für Asylwerber verhängt. Aufgrund der Corona-Epidemie wird Asylwerbern die Einreise verweigert, wenn sie kein gültiges Gesundheitszeugnis vorweisen können. Zuvor hatte Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) in einer Pressekonferenz erklärt, zuletzt hätten nur mehr einige wenige Geflüchtete hierzulande um Asyl angesucht.

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Schon 5.300 Österreicher zurückgeholt
Im Rahmen der "größten Rückholaktion von Österreichern aus dem Ausland aller Zeiten" hat das Außenministerium bereits rund 5.300 gestrandete, heimische Urlauber zurückgeholt. Am Freitag startet ein Notflug aus Peru, der Samstagfrüh in Wien landen wird. Für Sonntag ist ein Rückholflug aus Bali und Malaysia geplant. Weitere Notflüge von den Philippinen, aus Vietnam, Argentinien, Chile und Australien sollen laut Außenamt folgen. Gestern landete ein Repatriierungsflug aus Sri Lanka und Indien.

Spanien: mehr als 4.800 Todesfälle
In Spanien hat sich die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus auf mehr als 4.800 erhöht. Allein in den letzten 24 Stunden sollen 769 weitere Menschen an den Folgen ihrer Infektion gestorben sein. Die Zahl der Infektionsfälle ist unterdessen auf mehr als 64.000 angestiegen. Gemessen an den Todesfällen ist Spanien nach Italien das am stärksten von der Pandemie betroffene Land Europas.

Boris Johnson positiv getestet
Großbritanniens Premierminister Boris Johnson ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet die BBC. Johnson soll leichte Symptome haben und werde sich in Selbstisolation begeben, die Regierungsgeschäfte aber weiterführen. Auf Twitter hat Johnson nun auch selbst bestätigt, dass er infiziert sei.

Österreich gehen die Pfleger aus
Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober droht wegen möglicher Ausfälle von ausländischem Pflegepersonal in wenigen Wochen eine "Akutsituation". Derzeit gebe es in den Bundesländern nur wenige Akutfälle. Es sei jedoch zu erwarten, dass eine derartige Akutsituation in zwei, drei Wochen eintreten könnte. Deswegen werde ein "konkretes Ersatzangebot" erarbeitet.

Pariser Eiffelturm sagt Helfern "Merci"
Aus Solidarität mit den Helferinnen und Helfern im Kampf gegen die Corona-Pandemie wird der Pariser Eiffelturm künftig jeden Abend in besonderem Licht erstrahlen. Ab Freitag soll immer um 20.00 Uhr das Wort "Merci" an das Pariser Wahrzeichen projiziert werden. Von 20.30 bis 23.00 wird der Turm die Pariserinnen und Pariser daran erinnern, zu Hause zu bleiben. Abwechselnd soll auf dem Turm also "Restez chez vous" und "Stay at Home" zu lesen sein.

Mehr als 7.000 Fälle in Österreich
Die Bekanntgabe der aktuellen Coronafälle ist heute vom Innenministerium übernommen worden: Demnach gab es mit Stand 8.30 Uhr 7.040 bestätigte Erkrankungen in Österreich, 58 Menschen sind gestorben, 225 Personen wieder genesen. Weiters wurden 800 Personen aufgrund einer Infektion in Krankenhäusern behandelt, davon 128 auf Intensivstationen.

Anschober: "Peak zwischen Mitte April und Mitte Mai" Gesundheitsminister Rudolf Anschober erwartet, dass Österreich der Höhepunkt der Coronavirus-Infektionen noch bevorsteht. "Je erfolgreicher wir sind, desto geringer ist der Peak, aber desto länger dauert es auch, bis alle Erkrankungen stattfinden. Ich gehe von einem Zeitfaktor irgendwo zwischen Mitte April bis Mitte Mai aus", so Anschober. Die Regierung will heute bewerten, ob die bisher gesetzten Maßnahmen greifen.

Am meisten Infizierte in den USA
Die USA haben nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr bekannte Coronavirus-Infektionen als jedes andere Land. In den USA gab es bis gestern Abend 82.400 bekannte Infektionen, in China rund 81.800 und in Italien etwa 80.600, wie aus einer Übersicht der amerikanischen Johns-Hopkins-Universität hervorging. Weltweit gibt es nun mehr als eine halbe Million bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2.

26.03.2020

500 Spitalsmitarbeiter in Quarantäne
In Salzburg stehen 477 Ärzte, Pfleger und andere Spitalsmitarbeiter in häuslicher Isolation. Damit betreffen rund 24 Prozent aller zuletzt 2.028 registrierten Quarantänefälle im Bundesland Klinikpersonal. Die Zahl der bisher in Salzburg positiv auf Covid-19 getesteten Personen stieg am Donnerstagnachmittag auf 628 (Stand 17.15 Uhr), ein Drittel der nachgewiesenen Infektion trat dabei im Pongau auf.

Flughafen Salzburg stellt auf Stand-by
Der Flughafen Salzburg schraubt seinen Betrieb gegen Null: Ab kommendem Montag soll es nur noch sechs Stunden Betrieb pro Tag geben, am ersten April-Wochenende wird dann wahrscheinlich überhaupt auf Stand-by umgestellt. Aber: Bei konkreten Anfragen könne mit einer Vorlaufzeit von drei Stunden die entsprechend notwendige Betriebsbereitschaft jederzeit wiederhergestellt werden. Die Nutzung des Flughafens für Einsatz- und Rettungshubschrauber bleibt aber unverändert aufrecht.

Härtefallfonds: Anträge ab Freitag 17 Uhr
Der Zuschuss aus dem Härtefallfonds soll den Verdienstentgang oder den Unternehmerlohn abdecken - also den Teil, der einen Unternehmer als Person trifft. Für die Anträge soll es ein Online-Formular geben, die Auszahlung soll laut Finanzminister Gernot Blümel dann im Laufe der nächsten Woche erfolgen. Bei den ersten 1.000 Euro als Soforthilfe reicht ein kopierter Ausweis. Das Interesse dürfte groß sein: Für den WKÖ-Newsletter zum Härtefallfonds haben sich 70.000 Menschen angemeldet.

Weitere 200 Österreicher nachhause geholtt
Die Rückholaktion des Außenministeriums ist weiterhin in vollem Gang. Am Abend wird ein Notflug mit bis zu 200 Personen aus Sri Lanka und Indien landen. Derzeit gibt es zwar nur knapp 700 Covid-19-Fälle in Indien, für die 1,3 Milliarden Einwohner des Subkontinents gilt aber eine strikte, dreiwöchige Ausgangssperre. Raus darf man nur für Einkäufe oder andere wichtige Besorgungen.

49 Corona-Tote in Österreich
Derzeit hält Österreich bei 49 Todesfällen aufgrund Covid-19. Außerdem sind insgesamt 6.398 Fälle bestätigt worden. Damit beträgt die Steigerungsrate seit gestern 15,07 Prozent. Ab heute werden mehrere Großlieferungen an dringend benötigter Schutzausrüstung eintreffen. Bundeskanzler Sebastian Kurz hat dazu gesagt: "Die Lage ist ernst und sie ist weiterhin ernst."

Erstes Todesopfer in Vorarlberg
Im Landeskrankenhaus Hohenems ist ein 79-jähriger Mann an Covid-19 gestorben. Er soll an schweren Vorerkrankungen gelitten haben. Derzeit sind in Vorarlberg 417 Coronavirus-FÄlle bestätigt worden. 29 davon müssen im Krankenhaus behandelt werden, zehn davon auf der Intensivstation.

Nächste Arbeitslosen-Welle im April?
AMS-Chef Johannes Kopf rechnet damit, dass am 1. April viele Kündigungen kommen werden, weil viele Angestellte die Monatsende-Kündigung haben würden. Derzeit verlieren im Schnitt 23.000 Menschen am Tag ihren Job, in Summe ist die Zahl der Arbeitslosen auf über 500.000 gestiegen, ein Rekordwert in der Zweiten Republik.

Nationalrat-Sitzungen in abgespeckter Form
Der Nationalrat wird kommende Woche ein drittes mit der Coronakrise im Zusammenhang stehendes Paket beschließen. Allerdings werden nicht alle Abgeordneten anwesend sein, sondern nur 96 Abgeordnete. Das sind vier mehr als die Hälfte, womit man einen Puffer für Verfassungsgesetze hat, bei denen ja mindestens 92 Mandatare anwesend sein müssen. Für einfache Gesetze reicht ein Drittel.

39 Fälle in Tiroler Ordenshaus
39 der 58 Bewohnerinnen des Mutterhauses der Barmherzigen Schwestern in Zams im Tiroler Bezirk Landeck sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Ordenshaus sei bereits seit 15. März isoliert, die Infektion dürfte aber schon zu einem früheren Zeitpunkt erfolgt sein. Der Verlauf ist bei den meisten Schwestern ein milder. Es besteht derzeit bei keiner die Notwendigkeit einer intensivmedizinischen Betreuung.

Quarantäne über Paznaun und Co. bleibt bis 13. April
Das Land Tirol hat Verordnungen, wonach die Tiroler Skiorte im Paznauntal, St. Anton, St. Christoph und Sölden, komplett isoliert wurden, verlängert. Die Orte werden bis 13. April - bis zum eventuellen Ende der De-facto-Ausgangssperre - unter Quarantäne stehen, sagte LH Günther Platter bei einer Pressekonferenz. Damit stehe die Maßnahme im "Gleichklang" mit den österreichweiten Ausgangssperren.

Zivildienst als Wahlfach oder Praktikum
Der Sonderzivildienst darf auf keinen Fall Nachteile für Studenten bringen. Deshalb hat Bildungsminister Heinz Faßmann heute verkündet, dass der Zivildienst für manche Studiengänge als Wahlfach oder Praktikum angerechnet werden soll. Möglich wäre das laut Faßmann etwa bei Medizin oder Pflegewissenschaft. Er werde das noch mit den Universitäten besprechen. Auch für Studenten, die Studienbeihilfe beziehen, sollen keine Nachteile entstehen. Deshalb könnte das laufende Semester etwa ruhend gestellt werden, so Faßmann.

Wirtschaft wird heuer schrumpfen
Die Ökonomen des Instituts für Höhere Studien (IHS) erwarten einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um mindestens 2 Prozent, das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) rechnet mit minus 2,5 Prozent. Aufgrund der Coronakrise seien dies vorläufige Schätzungen, es gebe ein "großes Abwärtsrisiko". Im vergangenen Dezember hatten die Wifo- und IHS-Experten für 2020 noch ein Plus von 1,2 bzw. 1,3 Prozent prognostiziert.

Über 100 Österreicher wieder gesund
Es gibt auch gute Nachrichten: Über 100 Menschen in Österreich sind inzwischen wieder genesen, nachdem sie sich mit Corona infiziert hatten. Allein in Tirol betrifft dies 59 ehemalige Patienten.

Fast 6.000 Fälle in Österreich
Wie das Gesundheitsministerium mitteilt, ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Land erneut gewachsen. Demnach sind derzeit 5.888 Personen (Stand 8.00 Uhr) mit dem Virus infiziert, 90 Kranke liegen auf der Intensivstation, mittlerweile wurden knapp 36.000 Tests durchgeführt. 42 Menschen sind bislang an Covid-19 gestorben.

Russland stellt Flugbetrieb ein
Die russische Regierung gab bekannt, dass alle Linien- und Charterflüge von und nach Russland ausgesetzt werden. Fluglinien des Landes dürfen nur noch ins Ausland fliegen, um russische Bürger nach Hause zu bringen oder nach einer Sondergenehmigung der Regierung.

Weltweit 450.000 Infizierte
Die Zahl der offiziell bestätigten Infektionsfälle mit dem neuartigen Coronavirus ist weltweit auf mehr als 450.000 gestiegen. Die Zahl der Todesfälle stieg auf mindestens 20.647. Das Coronavirus hat sich inzwischen auf 182 Länder rund um den Globus ausgebreitet. Die meisten Infektionen verzeichnet weiterhin China vor Italien.

25.03.2020

Kontaktlos Zahlen ohne PIN bald bis 50 Euro möglich
Die Kartengesellschaften werden die Obergrenze für kontaktloses Zahlen ohne Eingabe einer PIN-Nummer auf 50 Euro anheben. Bis zu dieser Summe muss an der Kassa kein PIN-Code eingetippt werden. Es wird erwartet, dass dieser Schritt Anfang nächster Woche in Kraft tritt. Vor allem der Handel hatte auf höhere Obergrenzen gedrängt, um eine Corona-Virenübertragung bei Bezahlvorgängen weiter einzudämmen.

Märkte mit gefälschten Medikamenten "überschwemmt"
Angesichts der weltweiten Coronavirus-Krise "überschwemmen" kriminelle Banden nach Angaben von Europol derzeit die Märkte mit gefälschten Medikamenten und Atemschutzmasken. Laut der europäischen Polizeibehörde hat eine Polizeiaktion, die sich Anfang März über 90 Länder erstreckte, zur Sicherstellung von 4,4 Millionen gefälschten Medikamenten geführt.

683 mehr Todesopfer in Italien
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und -Infizierten in Italien ist erneut angestiegen, allerdings weniger stark als gestern. 683 zusätzliche Todesopfer sind heute gemeldet worden. Insgesamt verzeichnet Italien damit 7.503 Covid-19-Tote.

USA überholt Italien bei aktiven Fällen
Die USA haben Italien als globaler Coronavirus-Hotspot abgelöst. Dies geht aus Daten der Johns Hopkins University hervor. Demnach gibt es derzeit 54.405 aktive Coronavirus-Fälle in den USA, während es in Italien 54.030 Fälle sind.

Mehr als 5.000 Österreicher mit 28 Flügen zurückgeholt
Die Rückholflüge von Österreichern, die seit Verschärfung der Corona-Krise im Ausland gestrandet sind, sind weiter in vollem Gang. Mehr als 5.000 wurden schon mit 28 Sonderflügen in ihre Heimat zurückgebracht. Heute sind beispielsweise Flugzeuge aus der Dominikanischen Republik, Kuba und Mexiko gelandet, am Abend wird noch eine Maschine aus Barcelona mit 150 Touristen erwartet.

Erster Häftling infiziert
Es gibt den ersten infizierten Häftling im heimischen Strafvollzug. Betroffen ist die Justizanstalt (JA) Innsbruck, wo ein Neuzugang positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Der Betroffene hatte sich vor Haftantritt im Gemeindegebiet von Ischgl aufgehalten, wo sich Dutzende Personen aus dem In- und Ausland mit SARS-Cov-2 infiziert haben dürften.

5.560 bestätigte Fälle in Österreich
In Österreich hat es heute (Stand 15.00 Uhr) laut den Daten des Gesundheitsministeriums 5.560 Personen gegeben, die nachweislich mit dem neuen Coronavirus infiziert sind

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Erster Covid-19-Todesfall in Salzburg
Nun ist auch im Bundesland Salzburg erstmals ein mit dem Coronavirus infizierter Patient gestorben. Am Uniklinikum Salzburg ist ein 84 Jahre alter Mann der Krankheit erlegen. Der Patient war seit vielen Jahren gesundheitlich schwer beeinträchtigt und hatte mehrere Vorerkrankungen.

Spanien: Mehr Todesopfer als China
Die Zahl der Corona-Todesopfer in Spanien hat jene Chinas überholt. Nach Angaben der Regierung in Madrid sind 3.434 Menschen in Spanien an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Innerhalb eines Tages sind weitere 738 Todesopfer hinzugekommen. Trotz der vor elf Tagen verhängten strikten Ausgangssperre ist die Zahl der Infizierten auf 47.610 angestiegen.

Prinz Charles positiv getestet
Schock bei den Royals: Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der älteste Sohn von Königin Elizabeth II. ist positiv auf den Erreger getestet worden, das teilt seine Londoner Residenz Clarence House heute mit. Der 71-Jährige leidet demnach an nur leichten Symptomen der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, ist aber ansonsten "wohlauf".

Kommt neues Home-Office-Gesetz?
Das Gesundheitsministerium will sich der Problematik rund um eine versicherungstechnische Gleichstellung von Arbeitnehmern im Home Office annehmen. Aktuell sind Zehntausende, die in den eigenen vier Wänden arbeiten, nicht auf die gleiche Weise versichert, wie auf Firmenterrain. Verunfallt ein Arbeitnehmer zu Hause außerhalb seines Arbeitsbereiches, würde er in vielen Fällen keine arbeitsrechtliche Deckung haben und zum Beispiel um lebenslange Rentenzahlungen umfallen. Die AK fordert eine rasche Änderung.

Blümel kündigt Konjunkturpaket an
"Ein Konjunkturpaket wird es wahrscheinlich für die Zeit nach der Krise brauchen", sagt Finanzminister Gernot Blümel. Jetzt werde möglichst wenig Geschäftstätigkeit zugelassen, um das Coronavirus zu bekämpfen, da es darum gehe, Leben zu retten und Arbeitsplätze zu erhalten. Sobald Normalität eingekehrt ist, könne man über Konjunkturankurbelung nachdenken. Vizekanzler Werner Kogler sprach davon, dass der Wirtschaftseinbruch fünf Prozent oder auch mehr ausmachen könne.

Mehr als 5.200 Infizierte in Österreich
Die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen in Österreich steigt weiter stark. Das Gesundheitsministerium zählte am Mittwochfrüh (4.30 Uhr) insgesamt 5.264 positive Fälle und somit gegenüber Dienstagfrüh (8.00 Uhr) eine Zunahme um 778 Infizierte.

Corona breitet sich auch in Afrika aus
Lange blieb es um Covid-19 in Afrika ruhig. Die Hoffnung war groß, dass die Krankheit den Kontinent nicht erreicht. Oder, dass sich das Virus im wärmeren Klima schwerer tut. Doch die Illusion ist zerbrochen. Inzwischen gibt es der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge mehr als 1000 Fälle in mindestens 40 Ländern.

24.03.2020

Kurz hält längere Schulschließungen für möglich
Die Schulen werden angesichts der Coronakrise wohl nicht so bald wieder öffnen. Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärt zur Frage, wie es nach der Sperre bis zunächst nach Ostern weitergehe: "Es kann schon sein, dass die Schule noch deutlich länger geschlossen bleibt." Zuletzt war schon bekannt geworden, dass die Zentralmatura nicht vor Mitte Mai stattfinden wird.

London sucht 250.000 Freiwillige für Gesundheitsdienst
Die britische Regierung will den Nationalen Gesundheitsdienst National Health Service im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mit 250.000 Freiwilligen verstärken. Knapp 12.000 NHS-Mitarbeiter im Ruhestand sind bereits einem Aufruf der Regierung gefolgt, in den aktiven Dienst zurückzukehren.

Youtube drosselt in Corona-Krise Bildqualität auch weltweit
Youtube wird die Bildqualität nun nicht nur in Europa, sondern auch im Rest der Welt senken, um in der Coronavirus-Krise die Netze zu entlasten. Bei Videos wird als Grundeinstellung die Standard-Auflösung statt HD voreingestellt. Die Nutzer können die Videoqualität manuell ändern.

"Dramatischer Anstieg" der Coronavirus-Fälle in New York
Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York schlägt angesichts stark steigender Infizierter in der Corona-Krise Alarm. Der "dramatische Anstieg" auf nun über 25.000 bestätigte Fälle in dem Bundesstaat sei "beunruhigend und astronomisch", so Andrew Cuomo. Im Moment verdoppelten sich die Zahlen in New York alle drei Tage, die Mittel der Behörden sind mit den Ausgangsbeschränkungen weitgehend erschöpft.

743 mehr Todesopfer in Italien, Bilanz steigt auf 6.820
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist heute leider erneut angestiegen. 743 zusätzliche Todesopfer sind heute gemeldet worden. Der Zuwachs war damit höher als in den vergangenen zwei Tagen. Die Gesamtzahl der Todesopfer wegen des Covid-19-Virus in Italien stieg damit auf 6.820.

Ausgangssperre für über 2,6 Milliarden Menschen
Nach der Verhängung einer "vollständigen Ausgangssperre" in Indien haben verschiedene Länder weltweit inzwischen für mehr als 2,6 Milliarden Menschen massive Beschränkungen der freien Bewegung angeordnet. Mit den Maßnahmen soll die Ausbreitung von SARS-CoV-2 eingedämmt werden.

Greta Thunberg geht von Erkrankung aus
Nach ihrer jüngsten Reise nach Deutschland und in andere europäische Länder geht Klimaaktivistin Greta Thunberg davon aus, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Nach ihrer Rückkehr nach Stockholm vor zwei Wochen habe sie sich in einer gemieteten Wohnung fernab von ihrer Mutter und Schwester selbst isoliert, später seien auch Symptome spürbar gewesen.

eBay schränkt Handel mit Atemschutzmasken ein
Die Internet-Verkaufsplattform eBay schränkt den Handel mit Atemschutzmasken und Desinfektionsmitteln ein, um angesichts des deutschlandweiten Mangels an solchen Schutzmitteln Wucherpreise zu verhindern. Man verbietet, aus Naturkatastrophen und ähnlichen Ereignissen Profit zu schlagen.

Hofer verkürzt Öffnungszeiten ab Montag auf 18 Uhr
Hofer wird seine über 500 Filialen in Österreich ab kommenden Montag (30. März) nur noch bis 18 Uhr offen halten. Seit gestern dürfen die Supermarktketten nur noch bis 19 Uhr offen halten. Davor war das grundsätzlich bis 21 Uhr möglich, wobei das nur wenige genutzt haben.

Zahlen in Österreich gehen in Richtung 5.000 Fälle
Die Zahl der nachweislich mit dem neuen Coronavirus infizierten Fälle hat sich in Österreich heute in Richtung 5.000 bewegt. Mit Stand 15.00 Uhr hat das Gesundheitsministerium 4.867 positiv Getestete gemeldet.

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Siebenter Todesfall in der Steiermark
Eine mit dem Coronavirus infizierte Grazerin, Jahrgang 1940, ist heute verstorben. Es handelt sich um den siebenten Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 in der Steiermark

89-jährige Frau in Kärnten gestorben
Eine 89 Jahre alte Frau ist heute im Klinikum Klagenfurt gestorben. Sie war mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich um Kärntens zweiten Todesfall in Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19. Laut Landespressedienst hatte die Frau schwere Vorerkrankungen. Das Erste Todesopfer in Kärnten war ein 65-Jähriger, der ebenfalls im Klinikum gestorben war.

Supermarkt-Beschäftigte bekommen Prämien
Sie werden in der derzeitigen Corona-Krise als Heldinnen und Helden gefeiert: Die Beschäftigten in den Supermarktketten. Nun winken ihnen Prämien. Der Salzburger Handelskonzern Spar hat bereits gut 3 Mio. Euro an die durch den ersten Riesenkundenansturm vorerst besonders getroffenen Mitarbeitergruppen ausgeschüttet. Bei Rewe (Billa, Merkur, Penny, Bipa) bekommen alle 40.000 Beschäftigten in den Filialen, Lagern und der Logistik in den nächsten Tagen einen "Danke-Bonus" auf ihre Mitarbeiterkarte aufgebucht. Auch beim Diskonter Hofer bekommen die Beschäftigten im Verkauf und in der Logistik eine Bonuszahlung, die zusätzlich zum Gehalt ausgezahlt wird.

A1 hat Netzkennung auf "#bleibdaheim" geändert
Der Mobilfunkbetreiber A1 hat auf die Corona-Krise und die von der Bundesregierung gesetzten Maßnahmen reagiert. Seit heute ist für Kunden bei jedem Blick aufs Handy statt der gewohnten Netzkennung "A1" der Appell "#bleibdaheim" zu lesen.

Italienische Tankstellen schließen aus Protest
Die italienischen Tankstellenpächter haben die Schließung der Zapfsäulen angekündigt. Die Tankstellen seien nicht mehr in der Lage, angesichts der Coronavirus-Epidemie die Sicherheit der Mitarbeiter zu garantieren. Die Stationen werden ab morgen auf dem Autobahnnetz und dann auf allen anderen Straßen schließen.

Mehr als 200.000 bestätigte Infektionsfälle in Europa
Europaweit ist die Zahl der offiziell gemeldeten Coronavirus-Infektionsfälle auf mehr als 200.000 gestiegen. Mehr als die Hälfte der Fälle wurden in Italien und Spanien registriert. Die Zahl der Todesfälle ist europaweit auf über 10.700 gestiegen.

Corona-Party: Steirischer FPÖ-Abgeordnete tritt zurück
Der steirische FPÖ-Landtagsabgeordnete Gerhard Hirschmann ist heute nach einer von der Polizei am Wochenende aufgelösten "Corona-Party" von allen politischen Funktionen zurückgetreten. Er wird an keiner Sitzung des Landtags mehr teilnehmen. Sein Mandat wird somit an die nächstgereihte Kandidatin der Wahlkreisliste, Helga Kügerl, übergehen.

Schweden lässt Restaurants offen
Schweden geht beim Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus weiter einen Sonderweg: Restaurants, Cafes und Beisln bleiben in dem skandinavischen Land geöffnet. In den Lokalen ist bis auf Weiteres aber nur noch die Bedienung am Tisch für sitzende Gäste erlaubt.

Olympia: Tokio-Spiele verschoben
Es scheint fix zu sein: Die ursprünglich von 24. Juli bis 9. August geplanten Olympischen Sommerspiele in Tokio sind wegen der Corona-Pandemie verlegt worden. Darauf einigten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und Japan heute nach Telefonkonferenzen. Der Termin steht noch nicht fix, ausgetragen sollen die Spiele aber bis spätesten Sommer 2021 werden.

Zwei weitere Todesfälle in Tirol
In Tirol gibt es zwei weitere Coronavirus-Todesfälle! Die Verstorbenen sind 77 und 89 Jahre alt gewesen und bereits wegen schwerer Vorerkrankungen stationär aufgenommen worden. Im Zuge der Einlieferung in das Krankenhaus Zams sind sie positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Regierung stellt 100 Mio. Euro für Pflege bereit
Die Regierung hat ein Maßnahmenpaket für die Pflege geschnürt. Es sollen 100 Mio. Euro bereitgestellt werden, um "Notsituationen" abzuwenden, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger bei einer Pressekonferenz heute.

Japan bittet um Olympiaverschiebung
Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees, aufgrund der Corona-Pandemie um eine Verschiebung der Sommerspiele in Tokio um ein Jahr auf 2021 gebeten. Bach hat dem bereits zu hundert Prozent zugestimmt. Allerdings muss dies formal noch von der IOC-Exekutive abgesegnet werden, diese will demnächst konferieren.

Erste Kärntner Infizierte ist wieder gesund
Good News aus Kärntern: Die erste Coronavirus-Infizierte ist wieder gesund. Die Frau aus dem Bezirk Völkermarkt hatte sich in Wien angesteckt.

Über 500 Todesfälle in Spanien in einem Tag
In Spanien ist die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus auf fast 2.700 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden sind 514 weitere Menschen an der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen hat sich den Angaben zufolge um fast 20 Prozent auf knapp 40.000 erhöht.

Kurz dämpft Hoffnungen auf baldigen Normalzustand
Bundeskanzler Sebastian Kurz dämpft die Hoffnungen, dass die Corona-bedingten Einschränkungen in unserem Leben rasch der Vergangenheit angehören werden. "Wir werden nach Ostern in einer Phase sein, die der heutigen mehr ähnelt, als der Normalzustand", so Kurz in einer Pressekonferenz.

Kurz will Testkapazitäten auf 15.000 pro Tag erhöhen
Die Bundesregierung wird die Testkapazität in der Coronakrise stark ausweiten! "Es wird gelingen, die Kapazitäten auf rund 15.000 pro Tag auszubauen, und auch durchzuführen, sofern wir die notwendigen Ressourcen erhalten", sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz heute im Kanzleramt. Klarheit darüber, ob die bisher gesetzten Maßnahmen zur Virus-Eindämmung greifen, wird man erst am Freitag haben.

Londoner U-Bahnen trotz Pandemie voll
Trotz schärferer Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind heute viele Londoner U-Bahnen überfüllt gewesen. In zahlreichen Abteilen sind Fahrgäste dicht gedrängt nebeneinander gestanden. Eine Krankenschwester berichtet, dass sie vorsichtshalber lieber 40 Minuten zu Fuß geht als die U-Bahn zu ihrer Klinik zu nehmen. Sie will sich und die Patienten nicht gefährden.

Besuchsrecht für Scheidungskinder geklärt
Dass Scheidungskinder auch in Zeiten der Corona-Beschränkungen beide Elternteile sehen dürfen, haben Justiz-, Familien- und Gesundheitsministerium nun gemeinsam fixiert. Kinder dürfen demnach zu jenem Elternteil gebracht werden, bei dem sie nicht oder nicht hauptsächlich wohnen, weil dies unter die Ausnahmebestimmung für die Betreuung und Hilfestellung von unterstützungsbedürftigen Personen fällt. "Die Polizei weiß Bescheid", so Justizministerin Alma Zadic.

Regierung kauft zwei Mio. Schutzmasken
Nach dem Hilfeschrei der Ärztekammer hat die Regierung laut Medienberichten zwei Mio. OP-Masken gekauft. Spitäler, Ärzte und Apotheker hatten gemahnt, dass sie nicht ausreichend Schutzmasken für die Coronakrise hätten. Spitäler und Bundesländer haben bisher eigenständig Schutzausrüstung angeschafft. Nun berichtet "Österreich" von einem zentralen Einkauf. Laut dem Berliner Virologen Christian Drosten gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Daten für die Wirkung einfacher chirurgischer Masken.

Taxis: 80 Prozent Umsatzeinbruch
Taxiunternehmer erleiden wegen der Coronavirus-Pandemie Umsatzeinbrüche von bis zu 80 Prozent. Es handle sich meistens "um Kleinstunternehmen, die selbst fahren. Viele haben sich selbst ruhend angemeldet und sich arbeitslos gemeldet. Manche größere werden sicher in Kurzarbeit gehen", so Erwin Leitner vom Taxi-Fachverband in der Wirtschaftskammer.

China: Abriegelung von Hubei weitgehend aufgehoben
Ab Mitternacht ist es gesunden Bürgern wieder erlaubt, die Provinz zu verlassen, wie die örtlichen Behörden ankündigten. Hubei gilt als Ausgangspunkt der Pandemie, die Provinz war zwei Monate lang von der Außenwelt abgeschottet.

Über 4.400 Fälle in Österreich
Nach einer Abflachung ist die Zahl der Corona-Infektionen in Österreich wieder stärker gewachsen. Am Abend berichtete das Gesundheitsministerium von 4.400 offiziell bestätigten Infektionen. Das war der Stand von 22:30 Uhr.

23.03.2020

Italien: 601 mehr Todesopfer
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist heute erneut angestiegen, allerdings langsamer als in den vergangenen Tagen. Heute wurden 602 mehr Todesopfer als am Vortag gemeldet. Die Bilanz der Todesopfer hat somit die 6.000-Marke überschritten und ist auf 6.077 angestiegen. Die Polizei wird in italienischen Städten Drohnen zur Überwachung der Ausgangssperre einsetzen.

Finali in Champions League und Europa League verschoben
Europas Fußball-Dachverband hat die Finalspiele in der Champions League der Männer und Frauen sowie das Endspiel der Europa League wie erwartet verschoben. Die ursprünglich für Ende Mai angesetzten Finali werden aufgrund der Coronavirus-Pandemie an einem späteren Zeitpunkt angesetzt.

Tschechien schließt Grenzen für tägliche Berufspendler
Tschechien schließt seine Grenzen nun auch für tägliche Berufspendler, die in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen eine Unterkunft im jeweiligen Land suchen, sagt Innenminister Jan Hamacek.

voestalpine: Kurzarbeit in 50 Gesellschaften in Europa
Die Coronakrise trifft auch den Linzer Stahl- und Technologiekonzern voestalpine hart. Die Nachfrage in den wichtigsten Kundensegmenten ist "innerhalb weniger Tage eingebrochen", deswegen wird in rund 50 europäischen Konzerngesellschaften Kurzarbeit angemeldet, neben Österreich unter anderem in Deutschland, Belgien und Frankreich, so der Konzern.

EU-Länder einig über Aussetzung der Schuldenregeln
Im Kampf gegen die Coronavirus-Krise werden erstmals die europäischen Schulden- und Defizitregeln vorübergehend ausgesetzt. Dem stimmten die EU-Wirtschafts- und Finanzminister heute zu. Sie billigten den Vorschlag der EU-Kommission, die sogenannte Allgemeine Ausweichklausel des Stabilitäts- und Wachstumspakts zu ziehen. Dies soll den EU-Staaten vorübergehend freie Hand für Hilfspakete für Unternehmen und Arbeitnehmer geben. In Erwartung eines "schwerwiegenden Konjunkturabschwungs" wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die Kommission die Aktivierung der Klausel zuvor vorgeschlagen.

FIFA und WHO starten Kampagne "Kick out Coronavirus"
Der Fußball-Weltverband FIFA hat zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO die Kampagne "Kick out Coronavirus" gestartet! Mit einem Video in mehreren Sprachen wollen Fußball-Stars wie Lionel Messi ein Bewusstsein für fünf wichtige Handlungsweisen im Kampf gegen das Virus erzeugen. In dem Video-Clip weisen sie darauf hin, worauf es wirklich ankommt: Händewaschen mit Seife oder Desinfektionsmittel, in den Ellbogen niesen oder husten, nicht in die Augen, Nase oder Mund fassen, Abstand halten und insbesondere bei Unwohlsein zu Hause bleiben.

Erster Test bei Merkel fällt negativ aus
Bei der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel hat es keine Anzeichen für eine Infektion mit dem Corona-Virus gezeigt: Ein erster Test ist negativ ausgefallen. Sicherheitshalber sollten in den kommenden Tagen weitere Tests vorgenommen werden. Merkel hatte sich gestern freiwillig in häusliche Quarantäne begeben.

Mo-So +115.600 Arbeitslose - Viele Kurzarbeitsanträge
Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen weiter: Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Sonntag zusammengerechnet um 115.600 mehr registrierte Arbeitslose als noch am 15. März, sagt AMS-Vorstand Johannes Kop. 41.000 zusätzliche Arbeitslose gibt es im Bereich Gastronomie und Beherbergung, 14.000 am Bau und 11.000 aus dem Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen, hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche.

130 Tonnen Schutzausrüstung aus China in Wien gelandet
Heute sind in Wien-Schwechat zwei AUA-Maschinen aus China gelandet, die 130 Tonnen Schutzausrüstung an Bord hatten. Das Material soll am Dienstag von einem zivilen Frächter in Begleitung von Polizei und Militärpolizei nach Tirol und in weiterer Folge teilweise zur Grenze nach Südtirol gebracht werden, wo es den italienischen Behörden übergeben wird.

Kogler für Verschiebung der Tokio-Spiele
Sportminister Werner Kogler hat sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie für eine Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ausgesprochen. "Ich plädiere im Sinne der Gesundheit aller TeilnehmerInnen, BetreuerInnen und ZuschauerInnen für eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020", so der Vizekanzler.

In mehr als 50 Ländern Bewegungsfreiheit eingeschränkt
Weltweite Ausgangssperren! Im Kampf gegen das Coronavirus gelten rund um den Globus inzwischen für mehr als eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder -beschränkungen. Weltweit schränkten mittlerweile mehr als 50 Länder und Gebiete die Bewegungsfreiheit ihrer Bürger ein. Zugespitzt hat sich die Krise in den USA. Der Bundesstaat New York ist bisher mit mehr als 15.000 SARS-CoV-2-Infektionen landesweit am schlimmsten betroffen, in der Metropole sind die meisten Geschäfte und viele Restaurants geschlossen.

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Ö: Trend bei Neuinfektionen leicht gestiegen
Die bestätigten Infektionen sind innerhalb eines Tages von 3.244 auf 3.924 gestiegen, wie aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich eine Zunahme von 20,26 Prozent.

Von der Leyen fordert freien Warenverkehr an EU-Grenzen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat wegen der Grenzkontrollen in Europa erneut vor Engpässen beim Warenangebot gewarnt und Verbesserungen für den Güterverkehr angemahnt. Alle Transporte müssten auf grünen Spuren in höchstens 15 Minuten die Grenze passieren können.

Erster Todesfall unter Mitarbeitern des EU-Parlaments
Die Verwaltung des Europaparlaments meldet einen ersten Todesfall durch das neuartige Coronavirus. "Mit großem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass ein Kollege des Europaparlaments an Covid-19 gestorben ist", heißt es in einer Email an die Mitarbeiter des Parlaments.

Rund 4.000 schon Österreicher zurückgeholt
An die 4.000 Österreicher sind seit Beginn der Coronavirus-Krise mit bisher dutzenden Notflügen in ihre Heimat zurückgeholt worden. Heute Abend startet och ein Notflug aus Washington DC, der Dienstagfrüh in Schwechat landen soll. Am Dienstag gibt es außerdem Repatriierungsflüge aus Mexiko, Kuba sowie der Dominikanischen Republik.

Prada stellt Atemschutzmasken und Arztmäntel her
Kein Scherz! Wegen der Coronavirus-Epidemie in Italien stellen auch die berühmten Modemarken ihre Produktion um. So startet der Mailänder Luxuskonzern Prada mit der Produktion von 80.000 Arztmänteln und 110.000 Atemschutzmasken für die Sanitäter der Region Toskana. Das Material wird in einer Prada-Fabrik nahe Perugia hergestellt.

Suche nach Impfstoffen läuft auf Hochtouren
Die Suche nach Medikamenten und Impfstoffen gegen das neuartige Coronavirus läuft auf Hochtouren! In Europa laufen klinische Tests von vier Arzneimitteln an insgesamt 3.200 Infizierten. China will erstmals einen möglichen Impfstoff gegen Covid-19 testen.

Anschober erteilt flächendeckenden Coronavirus-Tests Absage
Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat der Forderung von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nach flächendeckenden Testungen zum Coronavirus eine Absage erteilt. "Eine flächendeckende Testung wird von unserem Fachbeirat als nicht sinnvoll bewertet und ist auch aufgrund der Ressourcen nicht umsetzbar", so Anschober. Man sei aber bereits dabei, die Zahl der Tests in Österreich schrittweise massiv zu erhöhen - im Laufe der vergangenen Woche wurde sie bereits verdoppelt.

TikTok setzt HD-Streaming aus
Nach den großen Videostreaming-Diensten folgt Tiktok! Auch diese App schraubt ihre Datenmengen in Europa runter. Zunächst sollen für 30 Tage keine Inhalte mehr in HD-Qualität abgespielt werden. Ähnliche Vorkehrung hatte bereits Youtube getroffen. TikTok mit seinen kurzen Videos ist vor allem bei jüngeren Nutzern populär.

Merkel machte Test
"Der Bundeskanzlerin geht es gut." Das sagt der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert Außerdem ist die Kanzlerin auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Seibert äußert sich nicht dazu, wann das Testergebnis vorliegen soll.

Schon 14 europäische Länder kontrollieren Grenzen
In der Corona-Krise haben mittlerweile 14 europäische Staaten Grenzkontrollen im eigentlich kontrollfreien Schengenraum eingeführt. Über das Wochenende ist Belgien dazukommen. Neben Österreich haben somit elf weitere EU-Staaten Kontrollen bei der Brüsseler Behörde gemeldet. Hinzu kommen die Schweiz und Norwegen, die ebenfalls zum Schengenraum gehören.

Wien: Anzahl der Anrufe beim 1450 deutlich reduziert
Die Anzahl der Anrufe bei der Gesundheitshotline 1450 geht zurück! In Wien haben sich zuletzt täglich rund 2.800 Betroffene dort gemeldet. Noch Anfang letzter Woche sind es sogar deutlich über 20.000 gewesen. Laut Stadt rufen inzwischen viel weniger Menschen an, die sich nur informieren möchten.

Deutsche Regierung: Milliarden-Hilfspaket
Die deutsche Bundesregierung hat in einer Sondersitzung Nothilfen im Umfang von mehreren hundert Milliarden Euro gebilligt, um die Folgen der Corona-Krise abzumildern. Das Maßnahmenpaket soll Familien, Mieter, Beschäftigte, Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise unterstützen.

Erste Miliz-Teilmobilmachung in der Geschichte läuft an
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden erstmals in der Geschichte Teile der Miliz mobilgemacht! Es werden 3.000 Mann einberufen, das sind zehn Prozent aller Milizsoldaten. Es werden nur Jägerkompanien (rund 200 Mann) einberufen und keine ganzen Bataillone. Die Einberufungsbefehle werden noch im April zugestellt, Dienstbeginn ist am 4. Mai.

Tiroler Todesfälle: Ältere Hochrisikopatienten
Die beiden ersten Tiroler Coronavirus-Todesfälle haben ältere Hochrisikopatienten betroffen! Im Fall eines 78-Jährigen, der in St. Anton am Arlberg verstorben ist und an einer schweren Herzerkrankung gelitten hat, ist ein "ursächlicher Zusammenhang zwischen der Infektion und Todesursache" nicht feststellbar. Bei der zweiten Verstorbenen handelt es sich um eine 86-Jährige mit Vorerkrankungen.

IKEA spendet 50.000 Schutzmasken
IKEA Österreich hat heute 50.000 chirurgische Schutzmasken gespendet! 20.000 gingen an die Salzburger Landeskliniken SALK, 30.000 Stück an die Wiener Ärztekammer für die niedergelassenen Ärzte. Diese stammen aus den Beständen, die während der Vorbereitung auf die Vogelgrippe vor mehr als zehn Jahren beschafft worden sind.

Erstmals zwei Todesfälle in Tirol
In Tirol gibt es die beiden ersten Coronavirus-Todesfälle. Das hat Landeshauptmann Günther Platter heute mitgeteilt. In beiden Fällen handelt es sich um Patienten mit Vorerkrankungen. Nähere Infos zum Alter der Verstorbenen gibt es noch nicht. Details folgen in Kürze!

Zahl der Tests wird massiv erhöht
Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat heute angekündigt, dass die Coronavirus-Tests "in den kommenden Wochen massiv erhöht" werden. Die Zahl der Testungen ist bereits in den vergangenen Tagen kontinuierlich angestiegen." Mit der Ausweitung der Kapazitäten wird auch Spitalspersonal in Zukunft regelmäßig und verstärkt getestet", sagt Anschober.

Fast 2.900 Anzeigen wegen Corona-Maßnahmengesetz
Wegen Verstößen gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz hat es laut Innenminister Karl Nehammer bis gestern 2.893 Anzeigen gegeben! "Wir haben nach wie vor das Bild, dass 95 Prozent der Bevölkerung sensationell kooperieren (...) und fünf Prozent, die das noch nicht begriffen haben. Und da geht die Polizei sehr konsequent vor", so Nehammer. Erneut bittet er, dass sich alle Menschen an die Vorgaben halten, also nur rausgehen, wenn es notwendig ist, und einen Sicherheitsabstand einhalten sollen.

Menschen kaufen Webcams und Brotbackautomaten
Die Coronaviruskrise mit ihren Ausgangssperren hat das Kaufverhalten der Österreicher stark verändert. Nicht nur Nudeln, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel wurden gehamstert. Auch die Nachfrage nach Webcams ist rasant gestiegen, berichtet das Preisvergleichsportal Geizhals. Ebenso beliebt: Brotbackautomaten, Gefriergeräte und Fieberthermometer. Wegen des verstärkten Homeoffice ist auch die Nachfrage nach Geräten, die man dabei braucht, binnen einer Woche in die Höhe geschnellt.

AUA verlängert Pause bis Mitte April
Die AUA lässt ihre Flugzeuge länger am Boden als bisher angenommen. Weil sich die weltweiten Einreisestopps aufgrund des Coronavirus nicht gelockert hätten und es wenig Nachfrage nach Flugreisen gebe, werde der Linienflugbetrieb erst am 19. April wieder aufgenommen. Alle rund 7000 Mitarbeiter sind bis dahin auf Kurzarbeit. Bislang hatte es geheißen, der Flugbetrieb würde am 28. März wieder aufgenommen werden.

3.611 Fälle in Österreich
Mit Stand Montag 8 Uhr gibt es in Österreich 3.611 Corona-Fälle. Der Trend der Zuwachsraten nimmt nach einer Abflachung am Sonntag damit wieder zu. Das bedeutet im 24-Stunden-Vergleich nämlich eine Zunahme von 19,33 Prozent, nach dem geringsten täglichen prozentuellen Zuwachs von 15 Prozent am Vortag.

Wird auch Olympia verschoben?
Immer mehr deutet darauf hin, dass auch die Olympischen Sommerspielen in Tokio verschoben werden. Bis lang haben Japan und das Internationale Olympische Komitee dies abgelehnt. Nun zieht man es in Erwägung und will in den nächsten Wochen eine Entscheidung treffen. Unterdessen hat Kanada mitgeteilt, keine Sportler zu schicken, sollten die Spiele stattfinden.

22.03.2020

Angela Merkel in Quarantäne
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel befindet sich in häuslicher Quarantäne! Sie hatte Kontakt mit einem Arzt, der später positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Auch in der häuslichen Quarantäne wird Merkel ihre Dienste als Bundeskanzlerin fortsetzen.

Offiziell bisher 16 Corona-Todesfälle in Österreich
Bis heute 15.00 Uhr sind in Österreich offiziell insgesamt 16 Todesfälle aufgrund des neuartigen Coronavirus registriert worden. Darunter ist auch das erste Todesopfer in Kärnten. Die Zahl der Infizierten gab das Gesundheitsministerium am Nachmittag mit 3.244 an.

WHO will mehr Tests
Weltweit haben sich mehr als 300.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 13.000 sind bisher aufgrund der durch das Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. In Europa bleibt die Lage in Italien und Spanien am dramatischsten. Erste Todesfälle wurden heute aus dem Kosovo und Rumänien vermeldet. Die Weltgesundheitsorganisation WHO fordert mehr Tests, um Infizierte besser isolieren zu können.

Krankenhaus Hallein unter Quarantäne gestellt
Das Krankenhaus Hallein muss wegen drei Mitarbeiter des Pflegepersonals, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, unter Quarantäne gestellt werden. Der Betrieb des Spitals ist für die Patienten zwar weiter gewährleistet, es werden jedoch keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Ausgenommen von der Quarantäne ist nur die Geburtshilfe.

Immer mehr für Olympia-Verschiebung
Die Stimmen für eine möglichst sofortige Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio werden immer mehr! Neben der Athletenvereinigung "Global Athlete" haben sich heute auch die Olympischen Komitees von Kroatien und Serbien gegen die nach wie vor im Sommer geplante Austragung ausgesprochen. Außerdem wurde bekannt, dass kommende Woche eine außerordentliche IOC-Exekutivkomiteesitzung angesetzt werden soll.

Amazon schränkt Auswahl in Italien und Frankreich ein
Amazon nimmt in Italien und Frankreich in der Coronavirus-Krise keine Bestellungen mehr für einige Artikel an, die nicht für das tägliche Leben wichtig sind. Das hängt auch damit zusammen, dass die Mitarbeiter in den Verteilzentren mehr Abstand voneinander halten, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.

57-jähriger Mann in OÖ zuhause gestorben
Das Coronavirus hat in Oberösterreich ein zweites Todesopfer gefordert. Gestern Abend ist ein 53-jähriger Mann aus dem Bezirk Linz-Land zuhause an einem Herzstillstand gestorben. Die Infektion mit dem Virus ist erst nach seinem Tod festgestellt worden. Der Mann hatte ebenfalls Vorerkrankungen und litt bereits seit mehreren Tagen unter Atembeschwerden.

Zwei weitere Todesfälle in Wien
In Wien hat es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben: Am Sonntag sind zwei 81-Jährige, eine Frau und ein Mann, im Krankenhaus an den Folge der Erkrankung gestorben. Die Zahl der nachgewiesen mit SARS-CoV-2 infizierten Wiener ist auf 413 gestiegen (Stand: 13.00 Uhr).

Britische Risikopatienten sollen 3 Monate in Quarantäne
Wegen der Coronavirus-Pandemie sollen sich in Großbritannien 1,5 Millionen Risikopatienten drei Monate lang in Quarantäne begeben. "Die Menschen sollten zu Hause bleiben, unser staatliches Gesundheitssystem schützen und Leben retten", fordert Großbritanniens Staatssekretär für kommunale Angelegenheiten, Robert Jenrick, heute auf.

400 neue Todesfälle in Spanien innerhalb eines Tages
In Spanien sind innerhalb von 24 Stunden fast 400 weitere Menschen an Covid-19 gestorben! Es sind 394 neue Todesfälle registriert worden, so die Regierung. Dies sei ein Anstieg um rund 30 Prozent. In Spanien sind bereits 1.720 Menschen gestorben.

Tschechische Grenzen monatelang geschlossen
Die tschechischen Grenzen sollen wegen der Coronavirus-Gefahr "viele Monate" für Ein- und Ausreisende geschlossen bleiben, mindestens aber ein halbes Jahr. Das sagt der Leiter des tschechischen Coronavirus-Krisenstabs Roman Prymula. Ausländer dürfen ausreisen, aber nicht wieder einreisen.

Erster Todesfall in Kärnten gemeldet
In Kärnten ist heute der erste Todesfall in Zusammenhang mit dem Coronavirus bekanntgeworden. Es handelt sich dabei um einen 65-jährigen Patienten im Klinikum Klagenfurt. Er hatte schwere Vorerkrankungen und war mit dem Coronavirus infiziert.

Betagter Patient in St. Pölten gestorben
Die Landeskliniken-Holding hat heute einen weiteren Coronavirus-Toten in Niederösterreich gemeldet. Ein 1939 geborener Mann ist im Universitätsklinikum St. Pölten gestorben. Der positiv auf Covid-19 getestete betagte Patient hatte eine Grunderkrankung und war intensivmedizinisch betreut worden, so ein Sprecher.

Madrid verlängert Ausgangssperre um zwei Wochen
Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung nach Medienberichten den Notstand und die Ausgangssperre im ganzen Land um zwei Wochen bis zum 12. April verlängern.

„In der Krise wächst Österreich zusammen“
„Ich bin begeistert. Am Beginn der Krise habe ich mir gewünscht: Österreich braucht jetzt einen neuen Zusammenhalt. Und jetzt ist er auf beeindruckende Weise da: Menschen helfen und unterstützen in allen Bereichen - bereits Zehntausende sind aktiv und täglich werden es mehr. Genau dieses Miteinander, diesen Zusammenhalt braucht es jetzt“, so Gesundheitsminister Anschober heute.

Steirische Polizei beendet "Corona-Party"
Die Polizei hat gestern Abend eine "Corona-Party" in Heiligenkreuz am Waasen (Bezirk Leibnitz) beendet. Nach einer anonymen Anzeige ertappten die Beamten vier Männer im Alter von 26 bis 37 Jahren in einem Vereinslokal. Bisher wurden in der Steiermark wegen Verletzungen der Ausgangsbeschränkungen 378 Anzeigen erstattet.

Außenminister ruft Österreicher zu rascher Heimkehr auf
3.500 Österreicher sind seit Beginn der Coronakrise zurückgeholt worden! Außenminister Alexander Schallenberg appelliert bei einer Pressekonferenz heute an die Österreicher, die noch im Ausland sind, sich zu beeilen: "Diese Notflüge wird es nicht zeitlich unbegrenzt geben können", so Schallenberg. Eine neue Webseite soll die Heimreise erleichtern. Unter https://heimflug.austrian.com/ kannst du dich informieren.

422 bestätige Corona-Fälle in NÖ
Am stärksten betroffen sind die Bezirke Amstetten, Korneuburg und Tulln. Horn ist der bisher einzige Bezirk in Niederösterreich ohne bestätigten Corona-Fall.

Aktuelle Corona-Fälle in Österreich
Bei uns in Österreich ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle (Stand 8:00 Uhr) inzwischen auf 3.026 angestiegen! Die Zahl der Todesopfer ist auf 9 gestiegen. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiter in Tirol mit 626 erfassten Erkrankten, gefolgt von Oberösterreich mit 606. Aus den übrigen Bundesländern wurden aus Niederösterreich 422, aus Wien 369 positive Tests gemeldet. Es folgen die Steiermark (393), Vorarlberg (249), Salzburg (209), Kärnten (98) und das Burgenland (54). Mit 21.368 Testungen wurden innerhalb eines Tages knapp 3.000 zusätzliche durchgeführt.

Trump will Malaria-Medikament einsetzen
US-Präsident Donald Trump wirbt für den Einsatz eines Malaria-Medikaments bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankten. Der Wirkstoff Chloroquin könne in Kombi mit dem Antibiotikum Azithromycin "einer der größten Durchbrüche der Geschichte der Medizin sein", so Trump. Die Kombination solle "SOFORT" eingesetzt werden, fordert er gestern über Twitter. "Was haben wir zu verlieren?", fragt er bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. Kritiker warnen jedoch, dass der Einsatz eines Medikaments für einen neuen Zweck nie ohne Risiken ist.

Erste Corona-Fälle im Gazastreifen
Auch im blockierten Gazastreifen ist das Coronavirus jetzt angekommen. 2 Rückkehrer aus Pakistan sollen infiziert sein, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Sie sollen über Ägypten eingereist sein und sind bereits unter Quarantäne gestellt worden.

Anzahl der Testungen in Österreich gestiegen
Bis Samstag sind 18.545 Testungen durchgeführt worden. In den vergangenen 24 Stunden eine Höchstzahl von 2.932 Testungen. Die Neuerkrankungen sind in diesem Zeitraum auf 20 Prozent angestiegen. Jetzt muss sich die Zahl der Neu-Infizierten in der kommenden Woche aber absenken, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Kriterien für eine Testung sind: Klare Symptome, die Zugehörigkeit einer Risikogruppe, enger Kontakt zu einem bestätigten Fall oder die Entscheidung eines Mediziners.

Bundesrat gibt Grünes Licht für zweites Corona-Paket
Der Bundesrat hat dem zweiten Gesetzespaket zur Bekämpfung der Coronakrise in Österreich am Samstag zugestimmt. Wie schon im Nationalrat am Freitag, fiel der Beschluss für das Covid-19-Paket einstimmig aus. Für ein Inkrafttreten fehlen jetzt noch die Unterschriften von Bundespräsident und Bundeskanzler und die anschließende Kundmachung im Bundesgesetzblatt. Mit dem Corona-Paket werden 39 Gesetze novelliert und fünf neu eingeführt, dementsprechend breit sind die Anwendungsbereiche gestreut.

Zwei Ortsteile in Vorarlberg unter Quarantäne
Jetzt stehen in Vorarlberg zwei Ortsteile von Nenzing unter Quarantäne, das teilt die Landespressestelle gestern Abend mit. Betroffen sind Nenzing-Dorf und Beschling. Grund für die Maßnahme, soll der Anstieg der bestätigten Coronavirus-Fälle sein. Bis 3. April ist das Betreten und Verlassen der Ortsteile verboten. Menschen, die in Nenzing wohnen, dürfen einmal einreisen, müssen sich aber dann auch bis zum 03.04. in Quarantäne begeben. Für die allgemeine Versorgung ist gesorgt.

Ausgangssperre für Milliarden in Indien
Für 14 Stunden müssen die Menschen in Indien heute zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt von 07:00 - 21:00 Uhr Ortszeit. Gleichzeitig soll die Zeit genutzt werden, Indiens Kapazitäten im Kampf gegen das Coronavirus besser einzuschätzen. In Indien sind aktuell 315 Menschen infiziert, vier sind bisher gestorben.

Coronavirus breitet sich weltweit rasant aus
Immer mehr Länder schotten sich ab und verhängen Ausgangssperren. Trotzdem verbreitet sich das Coronavirus rasant. Laut Angaben von US-Experten haben sich mittlerweile schon mehr als 300.000 Menschen infiziert. Knapp 13.000 Covid-19 Tote gibt es bisher, berichten Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins gestern. Allein in den USA ist die Zahl der Infizierten binnen einer Woche auf 24.000 Fälle angestiegen.

Italien stellt nicht notwendige Produktion ein
Rom ordnet angesichts 800 Toter innerhalb von 24 Stunden die Schließung aller nicht lebensnotwendigen Produktionen an. Supermärkte, Banken, Post und Apotheken seien aber ausgenommen, sagt Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte gestern Abend.

21.03.2020

Apres-Ski Gäste sollen sich melden
Das Land Tirol bittet jetzt alle, die von 8. bis 15.März Bars und Apres Ski Lokale im Zillertal besucht haben, sich zu melden. 9 Lokale sollen betroffen sein, außerdem zwei Hotels und eine Pension.

21 neue Corona-Fälle im Burgenland
Im Burgenland ist die Zahl der Corona-Fälle um 21 gestiegen, damit gibt es aktuell 51 Infizierte. Fast die Hälfte der Neuinfizierten kommt aus dem Bezirk Oberwart, 5 ding in Neusiedl am See dazugekommen. Der deutliche Anstieg hängt damit zusammen, dass gerade besonders viele Tests ausgewertet werden. Insgesamt befinden sich gerade 385 Menschen in häuslicher Quarantäne, unter ihnen auch Leute, die mit Infizierten Personen Kontakt hatten, aber keine Symptome zeigen.

Erneut Rekordanstieg der Todesopfer in Italien
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten ist in Italien erneut rasant angestiegen. 793 Todesopfer sind heute in Italien gemeldet worden. So viele wie nie zuvor innerhalb eines Tages. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in Italien auf 4.825 an. Die Zahl der Infizierten liegt aktuell bei 42.681.

Ausgangssperre in der Türkei
Die Türkei verhängt eine Ausgangssperre für Menschen, die über 65 Jahre alt sind und für jene, die an einer chronischen Krankheit leiden. Um Mitternacht tritt die Verordnung in Kraft.

39 neue Corona-Fälle in der Steiermark
Heute Samstag sind in der Steiermark 39 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Das Land Steiermark meldet jetzt insgesamt 389 Infizierte. Die meisten Fälle gibt es im Bezirk Graz-Stadt.

Italiener in der Steiermark tot aufgefunden
In Leoben ist ein 38-jähriger Italiener tot aufgefunden worden. Eine Coronavirus-Infektion kann nicht ausgeschlossen werden. Ein Test und eine Obduktion sind angeordnet worden, um die Todesursache zu klären.

Gernot Blümel will nach Krise sparen
Nach der Corona-Krise muss gespart werden, das stellt heute ÖVP-Finanzminister Gernot Blümel klar. Dass der Schuldenabbau aber schnell gehen wird, damit rechnet der Finanzminister nicht. Man könne "innerhalb von zehn Jahren mit den Schulden ordentlich herunterkommen."

Ägypten schließt Moscheen und Kirchen
Auch Ägypten reagiert. Hier werden jetzt die Moscheen und Kirchen geschlossen. Vorerst sollen die religiösen Einrichtungen für 2 Wochen geschlossen bleiben.

Eishockey-WM in der Schweiz abgesagt
Jetzt ist auch bekannt, dass die Eishockey WM in der Schweiz von 8. Bis 24. Mai abgesagt wird. Unklar ist auch noch, ob die Titelkämpfe nachgetragen werden. Das soll zu einem späteren Zeitpunkt beschlossen werden.

London bringt hunderte Obdachlose in Hotelzimmern unter
In London werden jetzt hunderte Obdachlose in Hotels untergebracht, um sie vor dem Coronavirus zu schützen. Dafür stehen rund 300 Zimmer in zwei Hotels zur Verfügung. Die Maßnahme ist zunächst auf zwölf Wochen befristet.

Neue Zahlen aus Ö:
Bei uns in Österreich ist die Zahl der bestätigten Fälle (Stand: 15 Uhr) inzwischen auf 2.814 geklettert. Todesfälle wurden hierzulande bisher 8 gemeldet

Zweimal heiraten wegen Virus
Wer in den nächsten Tagen und Wochen im spanischen Santander seine Hochzeit geplant hat, braucht nicht auf eine große Feier zu verzichten: Die Stadtverwaltung kündigt an, dass sich Paare, die ihre Trauung aus diversen Gründen nicht verschieben können, zwei Mal das Jawort geben können - während der Krise mit den nötigen Schutzvorkehrungen und später noch einmal im Beisein von Familie und Freunden.

Malta schließt Flugraum: Insel isoliert
Seit heute ist der Flugraum über Malta geschlossen! Damit steht Malta mit seinen rund 490.000 Bewohnern wegen der Coronavirus-Epidemie unter Quarantäne.Für Warentransport, humanitäre Flüge und zur Heimführung von Ausländern steht der internationale Flughafen noch offen.

Spaniens und Belgiens Corona-Opferzahlen drastisch gestiegen
In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle weiter drastisch an! Bis heute Nachmittag hat das Gesundheitsministerium fast 25.000 Infizierte gemeldet - 5.000 mehr als gestern. Die Zahl der Toten ist auf mehr als 1.300 nach 1.000 am Freitag geklettert. Die Zahl neuer Infektionen ist auch in Belgien stark angestiegen. Mit 559 neuen Ansteckungen ist die Gesamtzahl auf 2.815 Infizierte seit dem Ausbruch des Virus gestiegen. Allein am Freitag sind 30 Betroffene gestorben, was die Gesamtzahl der Todesopfer in Belgien auf 67 erhöht hat.

1.400 Ex-Zivis helfen aus, Rotes Kreuz vermittelt Kräfte
Zivildienstministerin Elisabeth Köstinger rechnet mit einer "massiver Verschärfung der Lage im Pflegebereich" in Folge der Corona-Krise. Um das Problem in den Griff zu bekommen, werden aktive Zivildiener länger dienen müssen und ehemalige einen Freiwilligen-Dienst machen. Für letzteres haben sich bisher 1.400 Männer gemeldet. Sie werden mithilfe des Roten Kreuzes den Einrichtungen zugeteilt. Das Gesundheitssystem funktioniere, aber die Lage sei "sehr angespannt".

EU will Schuldenregeln wegen Krise aussetzen
Die Europäische Union will aufgrund der Coronavirus-Pandemie ihre Budgetregeln aussetzen! Die EU-Kommission möchte die Ausnahmeklausel bei den Vorschriften zur Haushaltsführung aktivieren, damit den EU-Staaten genügend Mittel für die Eindämmung der Infektionen und zur Stützung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. EU-Mitglieder sind unter normalen Bedingungen angehalten, die Neuverschuldung zu kürzen, bis ein ausgeglichener Haushalt erreicht wird.

Wien: Knapp 300 Anzeigen in 24 Stunden
Knapp 300 Anzeigen in Wien an nur einem Tag! Regelverstöße gegen das Covid-19-Maßnahmengesetz haben bereits zu zahlreichen Anzeigen geführt. Freitagvormittag sind es noch 550 Anzeigen seit dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen gewesen. Heute Vormittag sind es bereits 842. "Das ist aber auch ganz logisch und kein Wunder bei dem schönen Wetter", betont die Wiener Polizei. Grundsätzlich sei es nach wie vor sehr ruhig und die Menschen würden sich zum größten Teil sehr kooperativ verhalten.

Weitere 22 Mio. Euro für Forschung
Die Bundesregierung stellt im Kampf gegen das Coronavirus weitere 22 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung! Finanziert werden sollen damit vor allem klinische Studien zur Erprobung von Medikamenten und Wirkstoffen gegen die Covid-19-Erkrankung und Forschungsprojekte, um Spitäler keimfrei zu halten.

Mehr als 30 Kilometer langer Grenzstau ab Nickelsdorf
Viel Geduld heißt es wieder einmal auf der A4! Nach einer kurzfristigen Entspannung der Lage gestern hat sich heute Vormittag vor dem Grenzübergang Nickelsdorf erneut ein massiver Stau gebildet. Die Kolonne stehender Lkw auf der Ostautobahn erstreckt sich mehr als 30 Kilometer bis zur Ausfahrt Bruck/Leitha.

83-jährige Frau in der Steiermark gestorben
Das ist bereits der fünfte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in der Steiermark! Wie die Landessanitätsdirektion in einer Aussendung mitteilt, ist letzte Nacht eine Frau gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert gewesen ist. Die 83-Jährige aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld hatte mehrere Vorerkrankungen und war in stationärer Behandlung im LKH Graz West.

Entwarnung aus dem Nationalrat!
Neben dem infizierten Abgeordneten Johann Singer hat sich kein weiterer angesteckt. Der ÖVP-Funktionär war bereits in den vergangenen Tagen in Krankenstand, aber noch bei der Sitzung vor knapp einer Woche anwesend. Zehn ÖVP-Abgeordnete und ein Klub-Mitarbeiter des ÖVP-Klubs sind nun auf das Coronavirus getestet worden. Alle Tests sollen laut Parlament negativ ausgegangen sein.​

Italien verschärft Ausgangssperre
Nach zigtausenden Anzeigen verschärft Italien jetzt die Ausgangssperre! Freizeit-Aktivitäten außer Haus sollen komplett verboten werden. Im ganzen Land werde man Parks, Grünflächen und Spielplätze schließen. Die neue Verordnung der italienischen Regierung soll bis mindestens 25. März gelten. Innerhalb von nur einem Tag sind in Italien 627 Corona-Tote gemeldet worden.

Wiener Polizei spielt "I am from Austria"
Punkt 18:00 Uhr geht es los: Die Wiener Polizei spielt bei ihren Streifenfahrten seit gestern Abend das Lied "I am from Austria" von Rainhard Fendrich. "Es ist eine charmante Art Danke an alle zu sagen, die mithelfen und zuhause bleiben", heißt es seitens der Polizeipressestelle. Die Aktion soll zumindest bis über das Wochenende fortgesetzt werden.

Betreuungsangebote in Schulen auch in Osterferien
Einige Schulen sollen auch in den Osterferien für Betreuungszwecke offen haben! Grund dafür: Viele Eltern werden weiterhin als Personal in Spitälern, bei der Rettung oder der Polizei gebraucht. Nach Angaben von Bildungsminister Heinz Faßmann sollen allerdings nicht alle Schulen, sondern nur die, bei denen Bedarf herrscht, offen haben

2.666 Infektionen in Österreich
Die Zahl der offiziell bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich ist bis heute (Stand 8.00 Uhr) auf 2.666 geklettert. Das sind um 463 mehr als gestern früh, was eine Steigerung von 21 Prozent innerhalb von 24 Stunden bedeutet. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiterhin in Tirol mit 568, gefolgt von Oberösterreich mit 507, so das Gesundheitsministerium.

Prüfung von Masken aus Vogelgrippe-Zeit mega-aufwendig
Sind die Masken aus der Vogelgrippe-Zeit 2006 etwa noch zu gebrauchen? Das Bundesheer hat seit Februar tausende Grippemasken aus dieser Zeit auf ihre Tauglichkeit geprüft und sie trotz überschrittenem Haltbarkeitsdatum (2016) für brauchbar befunden. Dieser Befund ist in einem extrem aufwendigen Verfahren erfolgt. Insgesamt wurden 1,6 Millionen Masken für den Gebrauch freigegeben.

Amis decken sich mit Waffen ein
In den USA führt die Krise auch zu einem Ansturm auf Waffen und Munition! Der Munitionshändler Ammo.com teilt mit: "Wir haben einen signifikanten Anstieg der Verkäufe verzeichnet, der direkt mit der Zunahme von Covid-19 und seiner Verbreitung im ganzen Land zusammenhängt." Menschen hamstern nicht nur Toilettenpapier und Grundnahrungsmittel, sondern "auch Munition in einem noch nie da gewesenen Ausmaß".

Wieder keine Neuinfizierten in China
China meldet bereits den dritten Tag in Folge keine Neuinfizierten im Inland! Allerdings hat die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland eingereist sind, um 41 zugenommen. Entwarnung gibt es zwar noch keine: Insgesamt sind in China über 81.000 Fälle bekannt. Aber die Wirtschaft scheint sich dort langsam wieder zu normalisieren und viele Mitarbeiter sollen schon wieder an ihre Arbeitsplätze zurückgekehrt sein.

"Jung" heißt nicht "symptomfrei"
Sowohl in Italien als auch in Deutschland gibt es immer mehr jüngere Corona-Patienten. Die jüngsten Erkrankten mit Symptomen sind etwa 20 Jahre alt. Auch ein junger Patient sei nicht geschützt davor, einen schweren Verlauf zu haben, warnen deutsche Mediziner.

Ostern wird nicht verschoben
Das hat der Vatikan entschieden. Trotz der weltweiten Corona-Krise werde das Osterfest wie geplant am 12. April stattfinden. Papst Franziskus wird aber auf die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag verzichten.

20.3.2020

Erster Todesfall im Burgenland
Nun gibt es auch im Burgenland den ersten Corona-Todesfall. Im Krankenhaus Oberpullendorf ist ein 73-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf gestorben. Er soll auch an Vorerkrankungen gelitten haben. Im Burgenland gab es bis Freitagnachmittag insgesamt 31 bestätigte Krankheitsfälle.

Zweites Corona-Paket beschlossen
Mit dem Gesetzespaket, das einstimmig beschlossen worden ist, werden 44 Gesetze entweder novelliert oder neu eingeführt. So werden in der Justiz diverse Fristen sistiert, der Bildungsminister kann in die Autonomie der Hochschulen eingreifen (indem er Termine für Aufnahmeprüfungen selbstständig festlegen kann) und durch das Paket wird auch der Verbrauch von Urlaub verpflichtend. Die meisten der Krisenregelungen wurden zeitlich befristet. Um ein möglichst rasches Inkrafttreten zu ermöglichen, wird der Bundesrat schon morgen tagen.

Italien: 627 Tote in nur einem Tag
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer in Italien ist wieder sprunghaft angestiegen. 627 mehr Todesopfer als am Vortag wurden am Freitag in Italien gemeldet. Das entspricht einem Rekordanstieg bei der Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie! Die Bilanz der Todesopfer in Italien klettert damit auf 4.032 Personen. Insgesamt sind dort nun schon 37.860 Menschen positiv getestet worden.

Tirol verlängert Ausgangssperre
Auch das Land Tirol hat heute die Quarantäne-Verordnung für alle 279 Gemeinden bis zum 13. April verlängert. Damit gilt die Verordnung gleich lange wie die österreichweiten Ausgangsbeschränkungen, die bereits zu Mittag von der Bundesregierung bis Ostermontag ausgedehnt wurden. Ursprünglich hätte die Tiroler Verordnung am 5. April aufgehoben werden sollen.

Mehr Tote in Italien als in China
In Italien sind inzwischen mehr Menschen durch das Virus gestorben als in China. Bis Freitag sind in Italien über 3.400 Todesfälle gemeldet worden, in China waren es bis dahin rund 3.250. Unter den positiv getesteten Fällen in Italien sollen sich auch rund 300 Kinder befinden. Bei ihnen soll es aber bisher keine Todesfälle und keine schweren Verläufe gegeben haben.

Über 1.000 Tote in Spanien
In Spanien steigen die Zahlen weiter drastisch an! Mittlerweile sind fast 20.000 Corona-Fälle gemeldet worden. Das sind 16 Prozent mehr als noch am Vortag. Die Zahl der Toten ist in Spanien auf über 1.000 angestiegen. Am Stadtrand von Madrid soll nun ein provisorisches Krankenhaus mit mehr als 5.500 Betten entstehen, und zwar auf einem Messegelände.

Zwei Männer in Wien gestorben
In Wien sind zwei Männer im Alter von 93 bzw. 76 Jahren am Coronavirus gestorben. Beise sollen in schlechtem Allgemeinzustand gewesen sein und sich bereits seit einigen Tagen in Krankenhäusern befunden haben. Damit steigt die Zahl der Toten durch das Coronavirus in Wien auf sechs.

London holt Ärzte aus Pension
Zuerst wurde zu wenig getan, jetzt versucht man doch noch Herr der Lage zu werden: In Großbritannien werden nun zehntausende ehemalige Ärzte und Pflegekräfte aufgefordert, aus dem Ruhestand zurückzukehren. Allein in England und Wales sollen mehr als 65.000 Menschen angeschrieben werden, die in den vergangenen drei Jahren ausgeschieden sind. Auch Medizinstudenten und angehende Pflegekräfte, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen, werden rekrutiert.

97.500 Arbeitslose mehr
Die Corona-Krise lässt die Arbeitslosigkeit in Österreich weiter steigen. Seit dem Start der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Donnerstag zusammengerechnet um 97.500 mehr Arbeitslose als noch Sonntagabend. Laut AMS-Vorstand Johannes Kopf haben sich über 18.000 Unternehmen wegen der neuen Covid-19-Kurzarbeitsregelung beim Arbeitsmarktservice gemeldet.

Lehrerin und Kindergartenpädagogin erkrankt
In der Stadt Salzburg sind eine Lehrkraft und eine Kindergartenpädagogin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zur Vermeidung einer weiteren Verbreitung von Covid-19 wurde per Verordnung über die insgesamt 227 betroffenen Schüler, Lehrer, Kindergartenkinder und Kindergartenmitarbeiter eine häusliche Quarantäne verhängt. Bei der Schule handelt es sich um das Bundesgymnasium Zaunergasse, beim Kindergarten um den Kindergarten Scherzhausen. Beide Gebäude stehen nicht unter Quarantäne.

Noch ein Todesfall in Niederösterreich
Im Universitätsklinikum St. Pölten ist in der Nacht auf heute ein 81-Jähriger gestorben. Er war am Donnerstag in die Intensivstation des Krankenhauses eingeliefert worden und positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Mann ist das dritte Covid-19-Todesopfer in Niederösterreich.

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Nächster Corona-Todesfall
Im Landesklinikum Melk ist heute eine 96-Jährige gestorben! Die Frau war verunfallt und erkrankt. Dann sei auch noch der positive Covid-19-Test gefolgt. Die Patienten wurde am Mittwoch nach Melk eingeliefert. Sie ist das zweite Coronavirus-Todesopfer in Niederösterreich.

ÖVP-Abgeordneter positiv getestet
Der Nationalrat hat seinen ersten Corona-Fall. Laut Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka wurde der VP-Abgeordnete Johann Singer positiv getestet. Singer war zwar weder heute noch gestern im Hohen Haus anwesend, jedoch bei der Sitzung vergangenen Sonntag.

Erstkommunionen und Firmungen verschoben
Die römisch-katholische Kirche in Österreich verschiebt aufgrund der Corona-Krise alle Erstkommunionen und Firmungen. Zudem wird die für 5. Juni geplante "Lange Nacht der Kirchen" in Absprache mit den anderen Kirchen für dieses Jahr abgesagt.

Das "Corona-Kurzarbeitsmodell" ist da
Seit gestern kann das neue Kurzarbeitsmodell per Formular beantragt werden. Diese sind beim Arbeitsmarktservice online erhältlich. Damit sollen die Unternehmen ihre Arbeitnehmer behalten und nicht kündigen, auch wenn durch die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus der Umsatz stark reduziert ist oder ganz entfällt. Laut AMS gibt es bisher eine "hohe Nachfrage" von Unternehmensseite.

Ausgangsbeschränkungen bis Ostermontag
Die "Ausgangsbeschränkungen" zur Eindämmung des Coronavirus werden bis Ostermontag (13. April) verlängert. Damit werden die strengen Einschränkungen des öffentlichen Lebens in ganz Österreich gut drei Wochen fortgesetzt. Das gab die Bundesregierung am Freitagvormittag im Bundeskanzleramt in Wien bekannt. Ziel ist, die Kontakte im öffentlichen Raum möglichst zu minimieren, um das Virus einzudämmen.

Erneut keine Neuinfektion in China
Den zweiten Tag in Folge meldet das Land keine Ansteckungen im Inland. Allerdings gebe es 39 neue Infektionsfälle unter einreisenden Menschen. Dabei handelt es sich oft um Chinesen, die aus dem Ausland zurückkehren. Um das Virus weiter einzudämmen, müssen alle Einreisenden in der Volksrepublik für 14 Tage in Quarantäne.

Nun 2.203 Fälle in Österreich
Bis Freitag (Stand 8.00 Uhr) ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich auf 2.203 gestiegen. Die meisten Covid-19-Fälle gibt es weiterhin in Tirol mit 490, gefolgt von Oberösterreich mit 399, berichtete das Gesundheitsministerium. Aus Niederösterreich wurden 317 positive Test gemeldet, in Wien lagen Daten über 277 bestätigte Ansteckungen vor, in der Steiermark waren es 299, in Salzburg 147, im Burgenland 32, in Vorarlberg 179 und in Kärnten 63. Bisher wurden 15.613 Testungen durchgeführt.

Ausgangssperre in Kalifornien
Der US-Bundesstaat Kalifornien hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie eine allgemeine Ausgangssperre verhängt. Die Ausgangssperre gilt seit gestern Abend. Kalifornien ist mit 39 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.

Handel nur bis 19 Uhr offen
Die Sozialpartner haben sich auf Schutzmaßnahmen für Handelsangestellte geeinigt: Geschäfte dürfen nur noch bis 19 Uhr offen haben. Risikogruppen und schwangere Mitarbeiter sollen keinen Kundenkontakt mehr haben. Die Mitarbeiter an den Kassen und im Geschäft werden mit Masken, Handschuhen und Plexiglas geschützt.

Verwirrung um Home-Office-Pflicht
Es kommt nun doch keine Pflicht zum Home Office. Eine entsprechende Verordnung, die im Rechtsinformationssystem des Bundes veröffentlicht wurde, wird widerrufen und überarbeitet, heißt aus dem Gesundheitsministerium. Es wird "keine verpflichtende Telearbeit" geben.

19.3.2020

Nächstes Corona-Paket
Der Nationalrat hat am Abend den Weg zum nächsten großen Paket zur Bekämpfung der Coronakrise eingeschlagen. In zwei kurzen Nationalratssitzungen ohne Redebeiträge wurde das von der Koalition eingebrachte Werk, das gut 40 Gesetze ändert, dem Budgetausschuss zugewiesen. Damit kann es aller Voraussicht nach am Freitag vom Nationalrat und am Samstag vom Bundesrat durchgewunken werden. So werden die Regeln für die Kurzarbeit fixiert, ebenso die Modalitäten für die Vergabe der Mittel aus dem mit bis zu einer Milliarde dotierten Härtefonds für Kleinunternehmer.

Neuer Todesfall in Wien
In Wien ist heute eine 94 Jahre alte Frau durch das Coronavirus ums Leben gekommen. Es handelt sich um den vierten bestätigten Todesfall durch die Infektionskrankheit in der Hauptstadt. Die Frau soll an Vorerkrankungen gelitten haben und hatte einen allgemein schlechten Gesundheitszustand. Sie war eine Bewohnerin der Betreuungseinrichtung Haus Hohe Warte, wo mehrere Fälle von Covid-19 aufgetreten waren und befand sich seit mehreren Tagen im Kaiser-Franz-Josef-Spital in Behandlung.

74.000 mehr Arbeitslose in Österreich
Seit dem Start der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag bis Mittwoch zusammengerechnet um 74.000 mehr Arbeitslose als noch Sonntagabend. Das geht aus aktuellen Zahlen des AMS hervor. Von den 74.000 neuen Arbeitslosen würden 29.000 aus dem Tourismus, 8.000 vom Bau und 6.500 hauptsächlich aus der Leiharbeitsbranche stammen, so der AMS-Chef Johannes Kopf. Ab sofort können Unternehmen die neue Kurzarbeitsregelung in Anspruch nehmen und beim AMS beantragen.

Intensivstation in Zell am See vorläufig gesperrt
Im Tauernklinikum Zell am See (Pinzgau) ist die Intensivstation vorübergehend nicht in Betrieb. Ein Patient aus Deutschland war vor rund einer Woche nach einem Sturz über die Stiege mit schweren Kopfverletzungen ins Spital eingeliefert worden. Nachdem sich sein Zustand verschlechterte, wurde er nach Salzburg ins Uniklinikum verlegt und dort schließlich positiv auf Covid-19 getestet. Laut Krankenhaus hatte der Mann keine Symptome gezeigt. Aus Sicherheitsgründen wurden in Zell am See sechs Pflegekräfte, fünf Ärzte, zwei Röntgenassistenten und eine Reinigungskraft in häusliche Quarantäne geschickt.

Österreichisches Gesundheitsministerium informiert online
Seit heute gibt es ein spezielles Corona-Informationsportal, auf dem das Gesundheitsministerium laufend die Daten aktualisiert. Dargestellt werden die aktuelle Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen, Corona-Fallzahlen für jeden einzelnen politischen Bezirk, die Schwere der Erkrankung sowie die Alters- und Geschlechtsverteilung der Erkrankten.
Hier kommst du direkt zum Corona-Informationsportal!

Deutschland: 13.900 Erkrankte und 44 Tote
In Deutschland sind bisher mehr als 13.900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus bekannt. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit mehr als 4.700, Bayern mit mehr als 2.200 und Baden-Württemberg mit mehr als 2.180 Fällen. 44 Infizierte sind bundesweit gestorben.

Innsbrucker Flughafen stellt Betrieb ein
Ab Montag wird der Flughafen Innsbruck bis auf Weiteres schließen. Für Notfälle sei man laut Geschäftsführung aber jederzeit einsatzbereit. Die Mitarbeiter sollen ab 1. April in Kurzarbeit geschickt werden. Dies sei die einzige Möglichkeit gewesen, wie man vorerst alle Mitarbeiter halten könne. Auch die Geschäfte sind von der kompletten Schließung des Terminals betroffen, genauso wie der Mietwagen-Verleih. Einzig die Polizeistation am Flughafen bleibt geöffnet.

Österreich: Mehr als 2.000 Infizierte
Laut Gesundheitsministerium ist die Zahl heute Nachmittag auf 2.013 angestiegen. Die meisten Fälle gibt es nach wie vor in Tirol mit 464 Fällen, gefolgt von Oberösterreich mit 371. Unterdessen ist in Wien ein weiterer Todesfall bestätigt worden: Jene 48-Jährige, die von ihrer Familie in häuslicher Isolation tot aufgefunden worden ist, soll am Coronavirus gestorben sein. Auf die Frau sollen mehrere Risikofaktoren zugetroffen haben.

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AUA-Flugbetrieb seit heute eingestellt
Die Austrian Airlines hat heute den Linienflugbetrieb wegen der Corona-Krise eingestellt. Es sei ein "denkwürdiger und trauriger Tag", so Vorstandschef Alexis von Hoensbroech. Der Flugbetrieb stehe, die Dauer sei aber nicht absehbar. Man habe sich "eingewintert". Die 82 Flugzeuge und die Mitarbeiter seien weltweit verstreut gewesen. "Wir haben alle unsere Crews zuhause, wir haben alle unsere Maschinen zuhause". Die Maschinen werden aber weiter gewartet.

Parks und Spielplätze bleiben vorerst offen
"Wir werden - derzeit - keinen zentralen Erlass für Schließungen machen", so Gesundheitsminister Rudolf Anschober - dies könne sich aber noch ändern. Gemeinsam mit Innenminister Karl Nehammer appellierte er dringend an die Bevölkerung, die 1-Meter-Abstandsregel einzuhalten. Einzelne Gemeinden können freilich strengere Regeln erlassen, betonte man auf Nachfrage im Gesundheitsressort. Diese dürfen nach eigenem Ermessen Spielplätze oder Parks schließen.

Reha- und Kurhäuser schließen am Wochenende
Laut Gesundheitsminister Rudi Anschober werden die Rehakliniken und Kuranstalten erst am Wochenende schließen. Dringende Rehabilitationen sollen aber weitergeführt werden. Ursprünglich wollte man die Schließung bereits am Donnerstag umsetzen, dies wurde aber heute in einer Pressekonferenz aufgehoben. Der entsprechende Erlass werde gerade erarbeitet und soll erst ab dem Wochenende gültig sein, so Anschober.

Oliver Pochers Frau wurde positiv getestet
Die Ehefrau von TV-Komiker Oliver Pocher (42), Amira, hat sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt. Das Paar machte die Erkrankung am Donnerstag über die sozialen Netzwerke öffentlich. "Amira ist positiv auf Corona getestet worden! Dementsprechend muss ich davon ausgehen, dass es mich auch erwischt hat!", schrieb Pocher auf seiner Facebook-Seite. Man halte sich nun strikt an die Quarantäne-Regeln, erklärte die Pochers in einem Video. "Wir werden uns nirgendwo mehr draußen irgendwo sehen", kündigte der Moderator an.

Teile der Londoner U-Bahn stillgelegt
Bis zu 40 Stationen sollen nach Angaben der Verkehrsbetriebe geschlossen werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Auch der Verkehr mit Bussen ist eingeschränkt worden. Das Sars-CoV-2-Virus verbreitet sich in der Millionenstadt London schneller als in anderen Regionen Großbritanniens. Es wird erwartet, dass die Metropole in den nächsten Tagen zur Sperrzone erklärt werden könnte.

1.843 Fälle in Österreich
Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Österreich ist auf 1.843 gestiegen (Stand: Donnerstag 8 Uhr). Die höchste Zahl registriert weiterhin Tirol mit 437, im benachbarten Vorarlberg waren es 138. Aus Niederösterreich wurden 283 positive Test gemeldet, in Wien lagen Daten über 231 bestätigte Ansteckungen vor, in der Steiermark waren es 233, in Oberösterreich 345, in Salzburg 110, im Burgenland 21 und in Kärnten 45. Bisher wurden 13.724 Testungen durchgeführt.

Norditalien: Sport im Freien wird eingeschränkt
Die norditalienische Emilia Romagna schränkt Aktivitäten im Freien weiter ein. So wurden alle Parks und Grünflächen in der Region geschlossen. Radfahren ist lediglich zum Erreichen des Arbeitsplatzes, oder zum Einkaufen erlaubt. Beim Joggen und Spaziergehen mit Hunden müssen die Bürger unweit des eigenen Wohnorts bleiben.

China: Keine inländischen Neuinfektionen
Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Jänner hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen - was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 34 neue "importiere Fälle" registriert.

Tirol isoliert sich selbst
In dem stark betroffenen Bundesland wird eine weitere drastische Maßnahme gesetzt. Landeshauptmann Günther Platter informierte darüber, dass alle 279 Gemeinden unter Quarantäne gestellt werden. Es ist nur eine Fahrt in den nächsten Ort erlaubt, sofern es im eigenen Ort keinen Arzt, keine Apotheke, kein Lebensmittelgeschäft oder keine Bank gibt.

18.3.2020

Facebook will User verstärkt informieren
Facebook will seinen Usern einen direkteren Zugang zu verifizierten Informationen über das Coronavirus geben. Ein "Coronavirus-Informationszentrum" soll in den kommenden 24 Stunden Nutzern in den USA und anderen Ländern prominent angezeigt werden, so Gründer und Chef Mark Zuckerberg.

Montag und Dienstag um 49.000 Arbeitslose mehr
Die Corona-Krise hat bereits jetzt starke Auswirkungen auf die Arbeitslosigkeit in Österreich. Seit dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es Montag und Dienstag zusammengerechnet 49.000 Arbeitslose mehr als noch Sonntagabend. Davon betroffen sind großteils Beschäftigte aus „dynamischen Bereichen“. 20.000 Personen kommen aus Beherbergung und Gastronomie, 4.500 vom Bau und 3.900 aus dem Bereich Personalbereitstellung. Ende Februar gab es Arbeitslose und Schulungsteilnehmer zusammengerechnet rund 399.360 Personen ohne Job in Österreich.

Italien: Mehr als 2.900 Tote
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer ist heute wieder kräftig angestiegen. 2.978 Todesopfer sind gemeldet worden – das sind um 475 mehr als gestern. Noch nie zuvor ist die Zahl der Toten an nur einem einzigen Tag so stark gestiegen. Die Zahl der Infizierten ist auf 28.719 gestiegen. Mittlerweile sind in ganz Italien 4.025 Menschen wieder genesen. Die Lombardei - die am stärksten betroffene Region - warnt, dass es keine Plätze mehr auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in der Region gibt. Gleichzeitig bemüht sich die Lombardei, neue Plätze auf den Intensivstationen zu schaffen.

Ab Mitternacht: Grenzkontrollen zu Deutschland
Österreich führt auch an der Grenze zu Deutschland Corona-Grenzkontrollen samt Gesundheitschecks durch. Diese gelten ab Mitternacht. Wie schon an den Grenzen zu Italien, Schweiz und Liechtenstein werden alle kleineren Grenzübergänge geschlossen. Das hat heute eine Sprecherin von ÖVP-Innenminister Karl Nehammer mitgeteilt. Deutschland kontrolliert bereits seit Dienstag seine Grenze zu Österreich. Einreisen darf man nur mehr mit „triftigem Reisegrund“, wie z.B.: Berufspendler.

25 Millionen mehr Arbeitslose weltweit befürchtet
Durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie könnte die Zahl der Arbeitslosen weltweit in diesem Jahr um fast 25 Millionen steigen. Das geht aus einer Analyse der Weltarbeitsorganisation (ILO) hervor. Wie die UN-Organisation mitteilt, könne es glimpflicher ausgehen – allerdings nur, wenn die Länder weltweit gemeinsam Lösungen finden, um die Weltwirtschaft zu stützen. Im besten Falle würde sich die Zahl auf 5,3 Millionen zusätzliche Arbeitslose begrenzen lassen.

103-Jährige überlebt Coronavirus-Infektion
Good news gibt’s aus dem vom Coronavirus stark betroffenen Iran: Eine 103-jährige Frau hat die Virusinfektion überstanden. Laut Staatsmedien ist die Patientin im Krankenhaus behandelt worden. Nachdem sie sich „vollständig erholt“ hat, durfte sie das Krankenhaus wieder verlassen.

Türkei schließt Grenzen zu Griechenland und Bulgarien Wie mehrere Medien berichten schließt die Türkei wegen des Coronavirus ab Mitternacht ihre Grenzen zu Griechenland und Bulgarien. Ankara hatte ja erst kürzlich seine Grenzen zur EU trotz des Flüchtlingspakts mit Brüssel wieder geöffnet.

Ärztin in Tulln an COVID-19 erkrankt
Eine Ärztin wurde heute am Universitätsklinikum Tulln in Niederösterreich positiv auf das Coronavirus getestet. 70 weitere Mitarbeiter wurden mit ihr außer Dienst gestellt. Zudem wurden Gynäkologie und Geburtenhilfe, die Kinderabteilung sowie die Neonatologie vorübergehend geschlossen.

Tschechen dürfen nur mit Mundschutz ins Freie
Ab morgen darf die tschechische Bevölkerung nur noch mit Mundschutz in die Öffentlichkeit. Außerdem dürfen zwischen 10.00 und 12.00 Uhr nur Menschen über 65 Jahre einkaufen gehen. Das hat die Regierung nun bekannt gegeben. Zudem hat Tschechien von China 150.000 Coronavirus-Schnelltests gekauft. Diese sollen vor allem in der vom Virus schwer betroffenen Region Olomouc eingesetzt werden. Mit den Tests kann innerhalb von 20 bis 25 Minuten eine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden. Durchgeführt soll der Schnelltest von der Polizei, dem Militär und großen Spitälern werden.

Wiener Ämter stellen Parteienverkehr ein
Bezirksämter und Dienststellen der Stadt, die Parteienverkehr mit Antragstellungen anbieten, sind auf Online-Betrieb und Telefonservice umgestellt worden. Nur in dringenden Fällen kann ein persönlicher Termin vereinbart werden.

Mitglieder der Wiener Stadtregierung an Corona erkrankt
Die Wiener Wohnbau- und Frauenstadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Ihr geht es gesundheitlich gut, sie zeigt nur leichte Symptome und befindet sich in Heimquarantäne. Alle ihre Kontaktpersonen wurden bereits informiert.

Italien will Aktivitäten im Freien verbieten
Trotz Appellen von italienischen Politikern halten sich weiterhin zahlreiche Bürger in Italien im Freien auf. Nun prüft Italien die Möglichkeit ein komplettes Verbot für Aktivitäten im Freien. "Wir haben die Möglichkeit für Sport im Freien offen gelassen, weil uns dies die Wissenschaftler geraten hatten. Doch wenn der Appell an die Bürger, zu Hause zu bleiben, ignoriert wird, müssen wir ein komplettes Ausgangsverbot einführen", so Italiens Sportminister Vincenzo Spadafora in einem TV-Interview.

Wieder Kursrutsch an Wiener Börse
Auch heute Nachmittag ist die Wiener Börse weiter abgerutscht. Kurz nach 14 Uhr ist der österreichische Leitindex ATX um 8,04 Prozent auf 1.626,33 Punkte eingebrochen. Die Coronavirus-Krise hat aber auch die internationalen Börsen weiter im Griff. Der deutsche DAX ist zuletzt 5,4 Prozent im Minus gelegen.

USA will Grenzen zu Kanada schließen
Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus will nun die USA vorübergehend ihre gemeinsame Grenze mit Kanada schließen. Das gilt für „nicht unbedingt notwendigen“ Verkehr, wie heute US-Präsident Donald Trump auf Twitter mitteilt. Der Handel soll davon nicht betroffen sein. Weitere Details würden folgen.

Kärntner Kaserne wegen Verdachts geschlossen
Weil vier sich vier Soldaten mit dem Virus infiziert haben könnten, bleibt die Goiginger Kaserne in Bleiburg geschlossen. Die Soldaten aus Tirol waren zu einem Fortbildungskurs. nach Bleiburg angereist. Bei ihnen wurde leicht erhöhte Temperatur gemessen, sie werden nun auf das Coronavirus getestet. Bis das Testergebnis da ist, sitzen die vier und weitere 100 Soldaten in der Kaserne fest. Sollten die Tests positiv ausfallen, wird die Kaserne für 14 Tage unter Quarantäne gestellt.

Salzburger Gemeinden unter Quarantäne
Im Bundesland Salzburg werden wegen des Coronavirus zwei ganze Täler und die Gemeinde Flachau unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind das Gasteinertal mit den Gemeinden Bad Gastein, Bad Hofgastein und Dorfgastein sowie das Großarltal mit den Kommunen Großarl und Hüttschlag.

Song-Contest abgesagt
Der Eurovision Song Contest 2020 in Rotterdam ist abgesagt! Künstler aus 41 Ländern hätten daran teilgenommen. Die Veranstaltung wurde wegen der Coronavirus-Krise in diesem Jahr komplett abgesagt.

43.000 Italiener in einer Woche angezeigt
Strenge Kontrollen in Italien: Die italienischen Behörden kontrollieren die Einhaltung der Vorschriften zur Eindämmung der Coronavirus-Epidemie. In einer Woche wurden 43.000 Personen wegen Verstößen gegen die Quarantäne-Vorschriften angezeigt. Insgesamt wurden über eine Million Menschen kontrolliert.

Fußball-Bundesliga pausiert bis Anfang Mai
Die Pause in der heimischen Fußball-Meisterschaft dauert bis Anfang Mai! Dafür wird die Saison bis Ende Juni verlängert, das teilt die Bundesliga nach einer Videokonferenz mit allen Clubs in der höchsten Spielklasse mit. "Die Verlängerung der Saison in den Juni hinein gibt nun auch die Möglichkeit, die Saison solange wie möglich, bis Anfang Mai zu unterbrechen", heißt es.

76-Jähriger im Landesklinikum Melk gestorben
Im Landesklinikum Melk ist gestern ein 76-jähriger Patient gestorben, der positiv auf das Coronavirus getestet war. Es hat sich um einen Patienten "mit einer massiven Grunderkrankung" gehandelt. Der Niederösterreicher wurde Montagabend nach Melk eingeliefert. Er war zuvor im Universitätsklinikum St. Pölten hinsichtlich verschiedenster schwerer Grunderkrankungen behandelt worden und habe dafür keine intensivmedizinische Behandlung mehr gewollt, so der Ärztliche Direktor Rupert Strasser.

Matura-Start voraussichtlich am 19. Mai
Die heurige Zentralmatura soll nach den derzeitigen Plänen am 19. Mai mit dem Fach Deutsch starten. Die Termine bzw. die Reihenfolge der anderen Klausurarbeiten sind laut der Matura-Seite des Bildungsministeriums noch nicht festgelegt.

Grenzübergang Nickelsdorf für einige Nationen geöffnet
Der Grenzübergang auf der Ostautobahn (A4) in Nickelsdorf ist jetzt wieder für Rumänen, Serben und Bulgaren geöffnet worden. Diese Regelung wurde getroffen, um den Stau an der Grenze wegzubekommen und gilt laut Innenministerium bis Donnerstag 5.00 Uhr. Eine Blockade der A4 durch verärgerte Autofahrer hatte zuvor für eine angespannte Lage gesorgt.

Regierung bereitet bis zu 38-Milliarden-Hilfspaket vor
Die Bundesregierung bereitet wegen der durch das Coronavirus ausgelösten Krise ein bis zu 38 Milliarden großes Hilfspaket vor! "Wir wollen alles Menschenmögliche tun, um massenhafte Arbeitslosigkeit zu verhindern", so Bundeskanzler Sebastian Kurz heute bei einer Pressekonferenz nach dem Ministerrat. "Koste es was es wolle" lautet das Motto. Alle Infos dazu findest du hier.

Drei weitere Tote durch Coronavirus in Österreich
Heute sind drei weitere mit dem Coronavirus infizierte Menschen in Österreich gestorben. In der Steiermark sind in der Nacht auf heute zwei infizierte Männer, beide 80 Jahre alt, gestorben. in Linz ist eine mit dem Virus infizierte 27-Jährige gestorben. Wie die KAGes mitteilte war ein Patient akut wegen eines anderen lebensbedrohlichen Gesundheitsproblems ins Krankenhaus gebracht worden. Der andere Mann hatte schwere Vorerkrankungen und war bereits seit der Vorwoche in stationärer Behandlung. Die Frau in Linz war wegen schwerer Vorerkrankungen bereits länger in Behandlung gewesen.

Strabag stellt alle Baustellen ein
Österreichs größter Baukonzern stellt österreichweit rund 1.000 Baustellen ein! Der Baubetrieb wird heute eingestellt – voraussichtlich bis zum 22.3.2020. Die Mitarbeiter werden "höchst vorsorglich", beim Frühwarnsystem des AMS zur Kündigung angemeldet, so die Strabag. Die Strabag hat in Österreich rund 11.000 Mitarbeiter.

Gemeinde Flachau heute wahrscheinlich unter Quarantäne
Jetzt ist die nächste Gemeinde dran: Auch die Salzburger Gemeinde Flachau (Pongau) wird heute im Laufe des Tages wegen des Coronavirus möglicherweise unter Quarantäne gestellt. Der Bürgermeister der Pongauer Gemeinde, Thomas Oberreiter, hat das auf der Gemeindehomepage bereits angekündigt. Anlass dürfte eine Apres-Ski-Party letztes Wochenende gewesen sein, an der offenbar auch Personen mit inzwischen positivem Corona-Test teilgenommen haben. Dies wird gerade geprüft.

Zwei weitere Todesfälle in der Stmk
In der Steiermark gibt es offenbar zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Laut Medienberichten handelt es sich um zwei Männer, beide 80 Jahre alt. Beide sollen infiziert gewesen und im Krankenhaus gestorben sein. Jetzt wird untersucht, ob sie an Vorerkrankungen gelitten haben. Wir halten dich auf dem Laufenden.

LKW mit Schutzausrüstung darf nach Österreich
Deutschland hat erste Ausfuhrgenehmigungen für medizinische Schutzausrüstung erteilt. Erste Lkw damit seien auf dem Weg nach Österreich, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hatte demnach bei ihrem deutschen Amtskollegen Peter Altmaier darauf hingewirkt, dass "es zu einer Aufhebung der deutschen Exportkontrollen für Schutzausrüstung kommt".

Nickelsdorf: Lage angespannt
Die Lage am Grenzübergang Nickelsdorf zu Ungarn bleibt kritisch: Ungarn öffnete seine Grenzen in der vergangenen Nacht zwar kurzzeitig für rumänische und bulgarische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Reisende aus anderen Ländern stehen aber weiter an der Grenze. Manche versuchten erneut mit Sitzblockaden die Straße abzusperren.

Österreichweit 1.471 Infizierte
Mit Stand Mittwoch 8 Uhr waren in Österreich 1.471 Menschen positiv auf Corona getestet, so die aktuellen Zahlen aus dem Gesundheitsministerium. Spitzenreiter ist weiter Tirol mit über 350 Fällen. Es folgen Oberösterreich, Niederösterreich und die Steiermark.

Matura wird verschoben
Der Haupttermin der Matura wird um mindestens zwei Wochen später stattfinden, als bisher geplant, so Bildungsminister Heinz Faßmann. Die Verlegung betrifft sowohl die vom 5. bis 13. Mai geplante schriftliche Zentralmatura als auch die mündlichen Reifeprüfungen.

Tiroler Orte Sölden und St. Christoph unter Quarantäne
Die Tiroler Orte Sölden im Ötztal sowie St. Christoph am Arlberg sind aufgrund des Coronavirus unter Quarantäne gestellt worden. Die Gemeinden werden bis 2. April isoliert. Aus Sölden liegen drei positive Testungen vor, wo ein Bezug zu einer Schirmbar nicht ausgeschlossen werden kann.

17.3.2020

Applaus für die Helfer
Nach den Balkonkonzerten vom Wochenende sind einige Österreicher heute Aufrufen zu Applaus für die Helfer in der aktuellen Corona-Krise gefolgt. Um 18.00 Uhr haben die Teilnehmer der auf Social Media organisierten Aktion eine Minute lang aus Fenstern und von Balkonen für Mitarbeiter in Gesundheitsberufen, dem Einzelhandel, der Post, dem öffentlichen Dienst und viele andere Berufe geklatscht. Zu der "Initiative Applaus für die Helferinnen und Helfer" hatte unter anderem das Rote Kreuz aufgerufen.

Italien testet Rheuma-Medikament gegen Covid-19
Das in der Gelenksrheuma-Therapie verwendete Medikament Tocilizumab soll bei 330 italienischen Coronavirus-Patienten gegen die neuartige Krankheit getestet werden. Dies teilt Nicola Magrini, Direktor der Medikamenten-Behörde AIFA, heute mit. Die Testphase beginnt am Donnerstag. "Die ersten Zahlen sind vielversprechend", so Magrini. Mehrere Großkonzerne haben für das italienische Gesundheitssystem gespendet.

Tausende Spital-Mitarbeiter in Norwegen in Quarantäne
In Norwegen sind tausende Mitarbeiter der Krankenhäuser in Quarantäne. Allein in der Region Südost, die die Hauptstadt Oslo einschließt, können 4.000 Angestellte nicht zur Arbeit kommen, weil sie sich mit dem Virus Covid-19 angesteckt haben könnten. Bei 62 Mitarbeitern war das Virus festgestellt worden, so die zuständige Gesundheitsverwaltung.

EU-Gipfel zur Eindämmung von Coronavirus
Der Europäische Rat der Staats- und Regierungschefs berät in einer Videokonferenz über die Coronavirus-Krise. Dabei soll es um einen zunächst auf 30 Tage befristeten Einreisestopp an den EU-Außengrenzen gehen, welchem die EU-Regierungen zustimmen müssten. Weitere Themen sind unter anderem Maßnahmen zur Eindämmung des Virus und die Bereitstellung von medizinischer Ausrüstung. Auch die Unterstützung von Forschungsaktivitäten sowie die Begrenzung der wirtschaftlichen Folgen der Krise sollen diskutiert werden.

Daimler setzt Produktion teilweise aus
Nach VW legt jetzt auch Daimler einen Großteil seiner Produktion in Europa lahm. Davon betroffen ist die Fertigung von PKW, Transportern und Nutzfahrzeugen. Das soll zunächst für zwei Wochen gelten.

47.000 Österreicher noch im Ausland
Es wird die "größte Rückholaktion in der Geschichte", wie ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg heute mitteilt: 47.000 Österreicher sind noch in mehr als 100 Länder unterwegs. Gestern hätten sich 30.000 Österreicher registriert, heute ist die Zahl nach oben korrigiert worden. Das Außenministerium verspricht „alles menschenmögliche“ zu unternehmen, um die Österreicher zurückzuholen.

SPÖ-Politiker Drozda isoliert sich
Weil der frühere SPÖ-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda im Skiurlaub in Lech am Arlberg war, begibt er sich in Heimisolation. Das hat er heute mit der Parlamentsdirektion abgesprochen. Der SPÖ-Abgeordnete weist keine Symptome auf, wie Medien berichten. Noch am Sonntag hatte Drozda an der Nationalratssitzung teilgenommen, näheren Kontakt zu anderen SPÖ-Mitgliedern soll er aber in jüngster Zeit nicht gehabt haben.

French Open im Tennis verschoben
Auch die Veranstalter des berühmtesten Sandplatzturniers im Tennis – nämlich die French Open – reagieren jetzt auf die Corona-Krise und verlegen das Turnier in den Herbst. Das Grand-Slam-Event soll nun vom 20. September bis zum 4. Oktober stattfinden. Ursprünglich waren die French Open vom 24. Mai bis 7. Juni geplant.

Milizsoldaten werden mobilisiert
Mit Mai wird das Bundesheer zur Eindämmung des Coronavirus rund 3.000 Milizsoldaten mobilisieren. Das Heer übernimmt zudem die Überwachung von Botschaften, damit die Polizei Kapazitäten freispielen kann, wie ÖVP-Verteidigungsministerin Klaudia Tanner heute mitteilt. Die 2.000 Grundwehrdiener, deren Dienst um zwei Monate verlängert wird, sollen analog zu den Zivildienern zusätzlich zur Entschädigung (228 Euro) eine Anerkennungsprämie von 190 Euro pro Monat bekommen.

Rückkehrer aus Risikogebieten müssen in Quarantäne
Ab morgen müssen Rückkehrer aus Coronavirus-Auslandsrisikogebieten 14 Tage in Heimquarantäne. Davon betroffen sind alle Einreisende aus europäischen Staaten, für die es laut Außenministerium eine Reisewarnung gibt. Ein entsprechender Erlass soll morgen Früh verabschiedet werden und sofort gelten. Das hat heute Grünen-Gesundheitsminister Rudolf Anschober mitgeteilt.

McDonald's sperrt Standorte in Österreich zu
Auch McDonald’s hat seit gestern seine Restaurants in ganz Österreich geschlossen. „Gemeinsam schaffen wir das. Wir freuen uns, dich bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen“, teilt die Fast-Food-Kette gestern mit. Trotzdem kann man vereinzelt noch über die großen Lieferservice-Anbieter Mjam und Lieferando je nach Liefergebiet Essen bestellen.

Weniger Ältere erkrankt
In Österreich erkranken weniger ältere Menschen. Der Großteil der Infizierten ist zwischen 35 und 55 Jahre alt. Das hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober von den Grünen heute bei einer Pressekonferenz mitgeteilt. Da vor allem in Italien besonders viele Menschen aus der Risikogruppe am Coronavirus erkranken, ist die Sterberate dort so immens hoch.

Tirol richtet Sorgenhotline ein
Das Land Tirol hat jetzt eine eigene Hotline eingerichtet, um die Bevölkerung psychisch im Umgang mit der aktuellen Situation zu unterstützen. Wenn. du psychische Unterstützung brauchst, kannst du dich dorthin wenden, Sozialberater und Psychotherapeuten betreuen dich dann. Die „Sorgenhotline“ für alle Tiroler ist unter 0800 400 120 von 8.00 bis 20.00 Uhr erreichbar.

Ungarn öffnet kurz Grenze
Nachdem Ungarn ja über Nacht ohne Vorwarnung die Grenzen dicht gemacht hat, ist es vor dem Grenzübergang Nickelsdorf im Burgenland zu einem Mega-Stau gekommen. Jetzt will Ungarn die Grenze heute um 21 Uhr bis morgen 5 Uhr Früh öffnen, damit rumänische und bulgarische Staatsbürger diese gestaffelt passieren können.

Casinos in Las Vegas machen dicht
Wegen der Corona-Krise schließen einige legendäre Casinos im Glücksspiel-Eldorado in Las Vegas. Der Branchen-Gigant MGM Resorts schließt bis auf Weiteres alle seine Casinos, darunter das Bellagio, das MGM Grand, das New York-New York und das Luxor. Auch der Betreiber Wynn Resorts wollte seine Casinos Wynn Las Vegas und Encore ebenfalls ab Dienstagabend schließen. Die Casinos Sands und Caesars Palace wollen laut Medienberichten zumindest vorerst mit Einschränkungen geöffnet bleiben.

Fußball-EM auf 2021 verschoben
Jetzt ist es fix: Die für 12. Juni bis 12. Juli dieses Jahres geplante Fußball-EM in zwölf Ländern findet erst im nächsten Jahr von 11. Juni bis 11. Juli statt. Diesen Beschluss hat die UEFA nach ihrer wegen der Coronavirus-Pandemie einberufenen Krisenkonferenz heute gefasst.

1.332 bestätigte Infektionen in Österreich
Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in Österreich ist im Lauf des heutigen Tages auf 1.332 Fälle (Stand 15.00 Uhr) angestiegen, so das Gesundheitsministerium. Die Zahl der eindeutig in Zusammenhang mit SARS-CoV-2 stehenden Todesfälle liegt diesen Daten zufolge weiter bei drei.

Nach Bundesländern gab es in Niederösterreich 216 Fälle, in Wien 166, in der Steiermark 171, in Tirol 328, in Oberösterreich 248, in Salzburg 66, im Burgenland elf, in Vorarlberg 99 und in Kärnten 27. Bisher wurden 10.278 Testungen durchgeführt. Neun vormalige Patientinnen und Patienten gelten wieder als gesund, zwei in Tirol, fünf in Wien und zwei in Niederösterreich.

Brussels Airlines stellt Flüge bis 19. April ein
Viele Flugzeuge siehst du derzeit nicht am Himmel! Jetzt stellt auch die Lufthansa-Tochter Brussels Airlines alle Flüge von 21. März bis 19. April ein. Die Lufthansa erklärte zuletzt, in der ganzen Gruppe fielen ab Dienstag bis Mitte April bis zu 90 Prozent der Langstreckenflüge und 80 Prozent der Kurzstreckenflüge aus.

880 Betten in der Messe Wien stehen bereit
In der Messe Wien in der Leopoldstadt hat die Stadt Wien eine Betreuungseinrichtung für Menschen eingerichtet, die am Corona-Virus erkrankt sind. Das Angebot richtet sich an Covid-19-Erkrankte, die milde oder moderate Krankheitsverläufe haben und in sogenannte Heimabsonderung, also Quarantäne, müssen – das aus unterschiedlichen Gründen aber nicht möglich ist.

VW stoppt Produktion
Volkswagen stellt als erster deutscher Großkonzern wegen der Virus-Pandemie seine Produktion ein! Europas größter Autobauer kündigte an, die meisten deutschen und europäischen Werke zunächst für zwei bis drei Wochen stillzulegen, weil absehbar sei, dass die Lieferketten kommende Woche reißen würden.

REWE Group: Filialen von 8-9 Uhr frei halten
BILLA, MERKUR und PENNY möchten den Risikogruppen einen entspannten Lebensmittel-Einkauf bieten und bitten die Bevölkerung daher, die Filialen von 8-9 Uhr freizuhalten. Zu den Risikogruppen gehören laut Gesundheitsministerium Menschen ab 65 Jahren sowie Menschen mit chronischen Vorerkrankungen.

So hilfst du mit deinen Online-Bestellungen!
Vor allem kleinere Unternehmen sind von der Corona-Krise derzeit besonders stark betroffen. Wenn du online bestellen möchtest, kannst du auch gerne heimischen und kleineren Unternehmen helfen. Hier findest du die Links zusammengefasst!

Trump plant Corona-Hilfen über 850 Mrd. Dollar
Inmitten der Coronavirus-Krise strebt die US-Regierung laut Medienberichten ein großes Konjunkturpaket an. Insgesamt sollten dafür 850 Milliarden Dollar bereitgestellt werden, das berichtet die „Washington Post“. Etwa 50 Milliarden seien für die von der Krise besonders hart getroffene Luftfahrtbranche vorgesehen.

Verschiebung der Fußball-EM auf 2021 offenbar fix
Die Verschiebung der Fußball-EM von 2020 auf 2021 wegen der Coronavirus-Krise ist offenbar fix! Wie der norwegische Verband twittert, wird die kontinentale Endrunde im kommenden Jahr von 11. Juni bis 11. Juli über die Bühne gehen. Von der UEFA gibt es noch keine offizielle Stellungnahme.

900 Soldaten in Corona-Krise im Einsatz
Das Bundesheer ist aktuell in der Corona-Krise mit rund 900 Soldaten im Einsatz. Der Großteil der Soldaten hilft in den Supermarklagern für die Lebensmittelversorgung. Auch die ersten Beschäftigten aus Handelsbranchen, die derzeit geschlossen haben, wechseln in den Lebensmittelhandel. 400 Mitarbeiter der Möbelketten Kika und Leiner werden in den nächsten Wochen in Supermarktketten tätig sein. Interesse am freiwilligen Zivildienst haben bisher 2.500 Ex-Zivildiener gezeigt.

2.000 neue Fälle in Spanien innerhalb eines Tages
In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter drastisch an: Binnen eines Tages wurden fast 2000 neue Fälle gezählt, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte.

Hollywood-Studio streamt Filme kurz nach Kinostart
Kino gehen spielt es ja momentan nicht, deshalb geht Universal Pictures als erstes Hollywood-Studio wegen der Coronavirus-Krise den ungewöhnlichen Weg, mehrere neue Filme auch per Streaming verfügbar zu machen. Der Preis wird in den USA allerdings mit 20 Dollar für eine Leihdauer von 48 Stunden deutlich höher als bei den typischen Heimvideo-Zeitfenstern ausfallen.

Frankreich: 15-tägige Ausgangssperre begonnen
Auch Frankreich setzt jetzt drastische Maßnahmen: Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat eine landesweite Ausgangssperre begonnen. Die Menschen dürfen für zunächst 15 Tage nur noch das Haus verlassen, wenn es unbedingt notwendig ist. Das hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in einer TV-Ansprache angekündigt. Wer vor die Tür will, muss nun ein entsprechendes Formular bei sich tragen.

Zwei Ärzte am Wiener AKH positiv getestet
Zwei Anästhesisten am Wiener AKH sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betroffenen haben letztes Wochenende an einem Ärztekongress in Zürs am Arlberg teilgenommen und dürften sich dabei infiziert haben. Ihr Gesundheitszustand sei "gut". Medienberichte, denen zufolge Abteilungen gesperrt worden seien, hat das AKH als unrichtig zurückgewiesen.

Gesamte Vorarlberger Arlbergregion unter Quarantäne
Jetzt steht auch die gesamte Vorarlberger Arlbergregion - die Gemeinden Lech, Klösterle, Warth und Schröcken - unter Quarantäne. "Die Region wurde um 12.00 Uhr abgeriegelt", erklärt Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP). Das Gebiet darf bis 3. April von niemandem mehr betreten oder verlassen werden. Die Versorgung wird sichergestellt.

Kurz dankt Österreichern und ruft zum Durchhalten auf
Bundeskanzler Sebastian Kurz bedankt sich bei der Bevölkerung für die Unterstützung bei der Bewältigung der Coroanavirus-Krise: "Ich bitte Sie, alle Österreicherinnen und Österreicher, dass sie sich weiter strikt an die Maßnahmen und Empfehlungen halten. Bleiben Sie weiter zu Hause und schützen sie vor allem die ältere Generation. Bitte bedenken Sie stets, egal ob beim Einkaufen im Supermarkt oder in anderen Stresssituationen: wir sind ein Team, das Team Österreich. Stehen wir alle zusammen!"

Intensivstationen geschlossen
Eine Wiener Ärztin hat sich offenbar am Arlberg in Tirol mit dem Corona-Virus infiziert. Sie wurde positiv getestet. Die Folge: Am AKH Wien wurden drei Intensivstationen geschlossen. 100 Mitarbeiter sind in Quarantäne. Die Frau hat mindestens drei Menschen angesteckt. Ähnlich die Situation am Uniklinikum in Salzburg. Da ist eine Ärztin der Augenklinik positiv getestet worden. Neun andere Ärzte aus ihrem Umfeld befinden sich in Quarantäne. ​

Dramatische Szenen am Grenzübergang Nickelsdorf
Ungarn hat ohne jede Vorwarnung in der Nacht die Grenzen dicht gemacht. Derzeit dürfen nur ungarische Staatsbürger von Österreich aus einreisen. Es gibt einen Mega-Stau, es hängen vor allem viele Rumänen und Bulgaren fest, die eigentlich in Deutschland oder Frankreich arbeiten und einfach nur heim wollen.

Airline Alitalia wird verstaatlicht
Die italienische Regierung will die Fluggesellschaft Alitalia verstaatlichen, deren wirtschaftliche Schwierigkeiten durch die Coronavirus-Krise massiv verstärkt wurden. Wegen der Corona-Krise sind weltweit unzählige Flüge ausgefallen, Fluggesellschaften in aller Welt haben dadurch massive Einbußen.

Viertes Todesopfer
In Wien hat das Virus ein weiteres Todesopfer gefordert. Eine unter 50-jährige Frau ist laut einem Bericht von krone.at an dem Virus gestorben. Es ist nicht bekannt, ob sie an Vorerkrankungen litt. Die Frau befand sich in Heimquarantäne. Die Hilfe durch den Notarzt kam leider zu spät.

Arzttermin nur in dringenden Fällen
Bitte geh zu keinem Arzt, wenn es nicht dringend notwendig ist, und verschiebe die Termine! Das empfiehlt die Ärztekammer! Angesichts der aktuellen Corona-Situation sei es wichtig, Ärzte und Pfleger so gut es geht zu schützen. In die Praxen sollte man daher nur mit einer Voranmeldung kommen. Und wenn es nur um eine Krankmeldung geht: Die kannst du ab sofort auch elektronisch und telefonisch bekommen.

16.3.2020

Magna Graz stellt Produktion für zwei Wochen ein
Der Fahrzeugbauer Magna Steyr in Graz stellt wegen des Coronavirus seine Produktion für zwei Wochen ein. "Das Werk ist vor allem durch den Mangel an verfügbaren Teilen für die Gesamtfahrzeugproduktion betroffen", heißt es in einer Aussendung. Daher wird der Betrieb ab Dienstag, bis 30. März vorübergehend eingestellt.

Kanada erlässt Einreiseverbot für Ausländer
Jetzt erlässt auch Kanada ein Einreiseverbot für Ausländer. Dies gilt aber zunächst nicht für US-Amerikaner, so Ministerpräsident Justin Trudeau. Er hat alle Kanadier im Ausland zur sofortigen Heimreise aufgerufen: "Wenn Sie im Ausland sind, ist es Zeit, dass sie nach Hause kommen".

WHO: Pandemie größte Gesundheitskrise unserer Zeit
Die Weltgesundheitsorganisation hat die Coronavirus-Pandemie als "größte Gesundheitskrise unserer Zeit" eingestuft. "Zeiten wie diese bringen das Beste und das Schlimmste in den Menschen zum Vorschein", sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Es gibt inzwischen mehr Infizierte und mehr Todesfälle im Rest der Welt als in China. Bei jedem Verdachtsfall müsse ein Test gemacht werden, mahnt der WHO-Chef.

Zahl der Toten in Italien um 349 auf 2.158 gestiegen
Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien wächst weiter, allerdings weniger schnell als in den vergangenen Tagen. Am Montag wurden 2.158 Todesfälle gemeldet, das sind 349 mehr als am Sonntag. Am Sonntag war die Zahl der Todesopfer um ein Hoch von 368 Personen gegenüber dem Vortag gestiegen.

Pflegerin in Vorarlberg positiv getestet
In Altach ist eine Pflegemitarbeiterin des Sozialzentrums positiv auf das Coronavirus getestet worden. Alle 33 Heimbewohner stehen deshalb für zwei Wochen unter Quarantäne, sie sind bisher symptomfrei. 19 Personen aus dem Pflegestab wurden sofort ausgetauscht. Für die Heimbewohner bedeutet das, dass sie in ihren Zimmern bleiben und getrennt essen müssen.

Auch Spanien schließt seine Grenzen
Auch das Urlaubsland Spanien schließt wegen der Coronavirus-Krise jetzt seine Grenzen: An allen Grenzübergängen werden die Kontrollen um Mitternacht wiedereingeführt, kündigt Innenminister Fernando Grande-Marlaska an. Die Maßnahme wird zunächst für die Dauer des 15-tägigen, am Sonntag in Kraft getretenen sogenannten Alarmzustandes gelten.

Rezepte per Telefon erhältlich
Ab sofort genügt für die Ausstellung von Rezepten ein Anruf beim Arzt. Übermittelt wird diese dann per E-Mail oder Fax an die nächste Apotheke, die der Patient auswählt. Der Patient kann die Medikamente dann selbst abholen oder eine Vertrauensperson damit beauftragen. Im Notfall und bei lebenswichtigen Medikamenten kann auch die Apotheke diese zum Patienten nach Hause bringen.

Kinderklinik-Mitarbeiterin in Innsbruck CoV-positiv
Eine Pflegemitarbeiterin der Kinderklinik in Innsbruck hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Mitarbeiterin ist im Bereich der Onkologie tätig und war vom vergangenen Mittwoch bis Samstag immer nachts im Dienst. Sie befindet sich derzeit mit leichten Symptomen zu Hause. Derzeit wird in der Kinderklinik die weitere Vorgehensweise besprochen. Alle Eltern der Kinder der betroffenen Station wurden bereits informiert.

Wien hebt Kurzparkzonen auf
Ab morgen hebt die Stadt Wien die bestehende Kurzpark-Regelung auf. Damit kannst du auch ohne Parkschein bzw. Anrainerpickerl dein Auto abstellen. Auch die maximale Abstellzeit muss vorerst nicht beachtet werden. Anrainer- und Behindertenparkplätze sowie Ladezonen, Halte- und Parkverbote gelten aber weiterhin. Die Aufhebung wird für die Dauer der „Coronavirus-Ausnahmesituation“ gelten.

Innsbruck, Bregenz und Eisenstadt setzen die Kurzparkzonenregelungen außer Kraft. In Linz werden die Kurzparkzonen bis auf Weiteres aufgehoben, in Wels und Steyr bleiben die Kurzparkzonen aufrecht. Auch die Stadt Graz stellt die Überwachung sämtlicher Kurzparkzonen ein.

Deutschland schränkt öffentliches Leben ein
Die deutsche Regierung greift nun zur Eindämmung des Coronavirus drastisch ins öffentliche Leben ein. Zahlreiche Geschäfte sollen geschlossen werden. Ausgenommen davon sind Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien sowie Tankstellen, Banken, Poststellen und der Großhandel. Es sollen aber Hygiene- und Zugangsauflagen erlassen werden. Außerdem sollen Einrichtungen wie Bars, Clubs, Opernhäuser, Theater und Museen sowie Casinos, Bordelle und Sport- und Spielplätze geschlossen werden. Restaurants und Hotels sollen geöffnet bleiben – allerdings nur von 6.00 bis 18.00 Uhr.

EU schließt Außengrenze
Nun setzt auch die EU im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie weitere Maßnahmen: Einreisen in die EU sollen ausgesetzt werden. Das hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen mitgeteilt. Das soll für alle nicht absolut notwendigen Reisen und zunächst für 30 Tage gelten.

Unterstützung bei der Kinderbetreuung
Nicht jeder kann ins Home Office gehen – bei vielen stellt sich die Frage: Wer passt auf die Kinder auf? Die Großeltern sind gleichzeitig durch die besondere Gefährdung durch Corona keine Option. Das Unternehmen hokify stellt Eltern eine Plattform zur Verfügung, um sie bei der Suche nach einer Kinderbetreuung zu unterstützen. Hier findest du die Angebote.

Ärztin am Wiener AKH positiv getestet
Eine Anästhesistin ist am Wiener AKH positiv getestet worden! Unter welchen Umständen sich die Ärztin mit dem Coronavirus infiziert hat, ist Gegenstand der Untersuchungen. Die Ermittlung von Kontaktpersonen ist im Gange. Die Medizinerin befindet sich momentan in Heimquarantäne.

Salzburg wie leer gefegt
Ein Blick ins touristische Salzburg: Die Altstadt mit ihren Plätzen, Gassen und Brücken präsentiert sich weitgehend wie leer gefegt. In der Innenstadt sind am Nachmittag kaum Menschen auf der Straße gewesen, die Geschäfte bleiben konsequent geschlossen.

Soldaten helfen in Supermarkt-Lagern aus
Die Supermarkt-Mitarbeiter gehen momentan an ihre Grenzen. Das Bundesheer wird für die Hilfseinsätze in der Coronakrise bis zu 3.200 Soldaten aufstellen müssen, "die sich aus Berufssoldaten bis hin zur Miliz zusammensetzen", so Ministerin Klaudia Tanner (ÖVP). Anlass war der Besuch bei Soldaten, die derzeit in St. Pölten und Wiener Neudorf in den Lebensmittellagern der großen Supermarktketten aushelfen. Ziel ist es, die Supermarkt-Mitarbeiter, die die letzten Tage im Dauereinsatz gestanden sind, zu entlasten.

Hotline-Mitarbeiter werden aufgestockt
Zehntausende von Anrufen verzeichnet die Hotline 1450 österreichweit täglich! Durch das hohe Aufkommen hängst du oft lange in der Warteschleife, nach einiger Zeit wird dir per Tonband ein Rückruf versprochen - der jedoch manchmal nicht kommt. Jetzt werden neue Mitarbeiter geschult. Melde dich bitte nur bei medizinischen Anfragen.

Wiener Prater schließt
Auch der Wiener Prater ist aufgrund der aktuellen Maßnahmen zum Coronavirus ab sofort geschlossen. Der Prater kann und möchte seinem Motto "Im Prater ist immer was los" zum derzeitigen Zeitpunkt nicht gerecht werden. Die Schließung wurde vorerst bis zum Sonntag, 22. März, angeordnet.

Supermärkte: Beschäftigte über Belastungsgrenze
Derzeit gibt es viele "verzweifelte Anrufe" von Supermarkt-Mitarbeitern! Viele der 160.000 Beschäftigen im Lebensmitteleinzelhandel sind aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung und den Vorratskäufen in den Filialen über der Belastungsgrenze. Manche Supermarktketten planen, mehr Mitarbeiter einzustellen. Die Vorsitzende der Gewerkschaft der Privatangestellten Barbara Teiber fordert erneut eine Beschränkung der Rand-Öffnungszeiten auf 8.30 bis 18.00 Uhr. Damit könne noch immer die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln gewährleistet werden.

US-Börsen stürzen im Frühhandel ab
Die US-Börsen sind heute im Eröffnungshandel vor dem Hintergrund der Corona-Krise regelrecht abgestürzt. Der Dow Jones ist um 14.47 Uhr um 11,96 Prozent auf 20.421,33 Punkte eingebrochen. Wenn der Dow auf diesem Niveau schließen würde, wäre das der drittgrößte Verlust seiner Geschichte.

Stromverbrauch in Wien ein Fünftel niedriger als sonst
Durch die Coronavirus-Krise ist der Stromverbrauch derzeit deutlich niedriger als normal - heute in Wien seit 6 Uhr Früh insgesamt um rund 20 Prozent geringer als an gewöhnlichen Werktagen. Grund ist die Schließung der Geschäfte bzw. der reduzierte oder teils schon ganz eingestellte Betrieb in Büros, Restaurants und Hotels, erklärt die Wien Energie.

Schulen fast leergefegt
Die Schulen sind so gut wie ausgestorben! Am ersten Tag ohne regulären Unterricht aufgrund des Coronavirus sind nur wenige Kinder in die Schulen gekommen. An den Volksschulen, AHS-Unterstufen, Neuen Mittelschulen (NMS) und Sonderschulen, wo Betreuung angeboten wird, geht man laut Bildungsministerium davon aus, dass nur rund fünf bis sieben Prozent der Schüler anwesend waren. Umgekehrt sind dafür die digitalen Lernplattformen wie Eduthek, LMS oder Moodle aufgrund erhöhter Zugriffszahlen überlastet gewesen.

Bereits 1.000 Freiwillige für Zivildienst gemeldet
Bereits knapp Tausend ehemalige Zivildiener sind bisher dem Aufruf der Regierung nachgekommen, sich freiwillig für den außerordentlichen Zivildienst von April bis inklusive Juni zu melden. In den kommenden Tagen werden außerdem die ersten Zivildiener, deren Dienst in Kürze enden würde, verlängert.

Spanien: Ausgangssperre soll länger als 15 Tage dauern
Zwei Wochen reichen nicht aus, um "den Kampf zu gewinnen". Am Samstagabend ist in Spanien ja der Alarmzustand ausgerufen worden. Die Ausgangssperre soll länger als die zunächst angepeilten 15 Tage dauern. Zwei Wochen würden "nicht ausreichen, um den Kampf zu gewinnen", sagt Transportminister Jose Luis Abalos in einem Radiointerview mit dem Sender RTVE.

AUA stellt Flugbetrieb ein, nur noch Rückholflüge
Die Austrian Airlines stellt ihren regulären Flugbetrieb am Donnerstag ein! Der vorerst letzte Flug mit der Flugnummer OS 066 wird am 19. März in den Morgenstunden aus Chicago in Wien landen. Ein Lang- und ein Mittelstreckenflugzeug bleiben für Hilfsflüge im Einsatz, hieß es. Vorerst sind alle Flüge bis zum 28. März gestrichen. Auch Laudamotion stellt den Flugbetrieb bis zum 9.4. ein.

Hotlines, Tipps und Unterstützung
Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus wirft viele Fragen und Unsicherheiten auf. Viele Organisationen haben deshalb heute neue Hotlines eingerichtet oder Unterstützung angesichts der aktuellen Lage angeboten. Hier findest du die neuen Hotlines.

Wiener Bevölkerung bei Kontrollen kooperativ
Die Wiener Bevölkerung hält sich an die verhängten "Ausgangsbeschränkungen“! Seit heute führt die Polizei ja Kontrollen durch. "Alle halten sich daran", sagt Sprecher Patrick Maierhofer, "es gilt miteinander, nicht gegeneinander." Die Beamten legen ihr Hauptaugenmerk auf Kommunikation und Information und würden die Wiener auf die Gefährlichkeit der derzeitigen Situation hinweisen. Bisher hat es keinen "polizeirelevanten Vorfall" gegeben. Bei Einsätzen mit Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind oder sein könnten, wird ein eigenes Kompetenzteam der Bereitschaftseinheit der Polizei herangezogen. Es gibt Beamte, die über Schutzanzüge, Masken und Handschuhe verfügen. Für alle anderen Polizisten gelten die normalen Hygienevorschriften.

Lebensretter-App in Wien ausgesetzt
Ab sofort bekommen Ersthelfer keine Meldungen über Herzkreislaufstillstände! Seit mehr als vier Jahren gibt es ja die Lebensretter-App, die automatisch Ersthelfer in der Umgebung eines Notfalls alarmiert. Wegen des Coronavirus setzt die Berufsrettung Wien die Weitergabe von Daten über Herzkreislaufstillstände bis auf Weiteres aus. Das geschehe "zum Schutz der Lebensretter", um für sie "das Risiko einer Ansteckung zu minimieren", heißt es auf der Facebook-Seite zur App.

Mehr als 1.000 bestätigte Fälle in Österreich
Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Österreich ist heute Vormittag auf mehr als 1.000 Fälle angestiegen! Aktuell gibt es 1.018 Covid-19-Erkrankungen, so Detlef Polay, Sprecher des Einsatzstabs im Innenministerium. Acht Patienten sind wieder genesen.

Bargeldversorgung gesichert
Die Bargeldversorgung und der Zahlungsverkehr in Österreich sind gesichert, das versicherten Finanzminister Gernot Blümel, Nationalbank-Gouverneur Robert Holzmann und der Obmann der Bankensparte, Andreas Treichl, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz im Bundeskanzleramt in Wien.

Aktuell 959 positiv Getestete
Die Zahl der Infektionen in Österreich ist mit Stand Montag, 8.00 Uhr, auf 959 angestiegen. 8.490 Tests wurden laut Gesundheitsministerium bisher landesweit durchgeführt. Die meisten bestätigten Fälle wurden aus Tirol gemeldet (254). Es folgen Oberösterreich (196), Niederösterreich (150) und Wien (122).

Steirerin an Covid-19 gestorben
Eine mit dem Coronavirus infizierte Steirerin, Jahrgang 1944, ist in der Nacht auf heute laut Landessanitätsdirektion Steiermark gestorben. Die Frau befand sich in stationärer Behandlung und hatte mehrere Vorerkrankungen.

15.3.2020

Deutschland schließt teilweise Grenzen
Deutschland schließt jetzt teilweise seine Grenzen! Ab Morgen 8 Uhr Früh sollen die Schließungen gelten. Betroffen davon sind die Grenzen zu Frankreich, zur Schweiz und Österreich. Es soll auch verschärfte Kontrollen und sogar Zurückweisungen geben. Der Warenverkehr soll gesichert bleiben, auch Pendler dürfen die Grenzen passieren.

Zivildiener werden gesucht
Jetzt werden freiwillige Zivildiener gesucht! Der Dienst von allen Zivil- und Grundwehrdienern, die derzeit im Einsatz sind, wird verlängert. Zusätzlich werden ehemalige Zivildiener aufgerufen, sich freiwillig für den Dienst in der Corona-Krise zu melden. Insgesamt werden bis zu 3.200 ehemalige Soldaten und Zivildiener gesucht. Sollten sich nicht genügend sein, werden sie zwangsweise einberufen.

Ausgangssperre in Tirol
In Tirol kommt es im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu einer weiteren drastischen Maßnahme: Landeshauptmann Günther Platter kündigte in einer Erklärung an, eine "Verkehrsbeschränkung" zu verordnen, de facto also eine Ausgangssperre. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen beziehungsweise zur Arbeit müssten.

Restaurants müssen ganz zusperren
Update zu den Corona-Maßnahmen! Ab Dienstag gilt in Österreich ein Versammlungsverbot. Das hat Bundeskanzler Sebastian Kurz soeben im Nationalrat verkündet. Bedeutet: Spielplätze und Sportplätze müssen zumachen, genauso wie Restaurants! Sie sollen nicht bis 15 Uhr offen bleiben, sondern ebenfalls ab Dienstag komplett geschlossen werden. Und noch etwas hat der Bundeskanzler mitgeteilt: Ehemalige Zivildiener und die Miliz werden eingezogen.

Gottesdienst via Live Stream
Wegen des Coronavirus gibt es ja auch für Kirchen, Moscheen und andere Gebetshäuser Einschränkungen. Der Wiener Stephansdom und viele Kirchen sollen aber offen bleiben, um für private Gebete und Beichten zur Verfügung zu stehen. Und wer nicht auf den Gottesdienst verzichten möchte, kann diesen auch von Zuhause aus verfolgen. Jeden Tag um 12 Uhr soll die Messe aus dem Stephansdom live gestreamt werden.

"Maßnahmen nicht überzogen"
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Krise sind nicht überzogen! Das betont jetzt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Man stehe vor der größten Herausforderung in Österreich seit dem Zweiten Weltkrieg und jeder Bürger müsse seinen Beitrag leisten, um die Ausbreitung zu stoppen. Geh also wirklich nur aus dem Haus, wenn es unbedingt nötig ist, mahnt der Kanzler.

Nationalrat beschließt Krisengesetze
Das Parlament wird heute auch gesetzlich auf die Corona-Krise reagieren. Um 9 Uhr starten die Verhandlungen im Nationalrat. Die neuen Gesetze zur Corona-Krise sollen noch heute beschlossen und vom Bundespräsidenten abgesegnet werden, damit die Maßnahmen (u.a. bzgl. Wirtschaft, Gastronomie und Handel) wie geplant schon morgen in Kraft treten können.

Heiligenblut von Quarantäne überrascht
Die Quarantäne-Maßnahmen haben Heiligenblut in Kärnten völlig überrascht! Bürgermeister Josef Schachner beklagt, dass es „keine Kommunikation“ gegeben habe. Er selbst hätte erst gestern von den Maßnahmen erfahren. Die Einwohner von Heiligenblut müssen 14 Tage lang in Quarantäne bleiben. Zwei Personen sind dort positiv auf das Virus getestet worden, ihnen geht es aber gut, so der Bürgermeister.

Good News aus Ostasien
Während wir noch vor dem Höhepunkt der Ausbreitung stehen, scheint sich die Lage in Ostasien etwas zu beruhigen! In Südkorea sind am gestrigen Samstag nur 76 Neuinfektionen gemeldet worden, am Freitag soll es dort zum ersten Mal seit dem Beginn des Ausbruchs im Jänner mehr Genesungen als neue Infektionen gegeben haben. Auch in China ist die Zahl der Neuinfektionen nur leicht gestiegen: Es gibt 20 neue Fälle, bei 16 davon handelt es sich aber um Menschen, die aus dem Ausland nach China zurückgekehrt sind.

Trump negativ getestet
Das Testergebnis von Donald Trump ist negativ ausgefallen. Das hat sein Leibarzt gestern Abend bekannt gegeben. Der US-Präsident soll ja mit mindestens zwei infizierten Menschen Kontakt gehabt haben. So hat er etwa mit einer brasilianischen Delegation vor rund einer Woche zu Abend gegessen, wovon eines der Mitglieder später am Coronavirus erkrankt ist. Trump selbst weist keine Symptome auf.

14.3.2020

Übungsaufgaben zählen zur Note
Die Übungs- und Wiederholungsaufgaben, die von den Schülern ab kommender Woche zuhause erledigt werden sollen, fließen in die Note ein. Das hat das Bildungsministerium in einem Schreiben an die Schuldirektoren festgehalten. Die Übungsaufgaben sollen wie eine Hausübung gewertet werden beziehungsweise in die Mitarbeitsnote einfließen.

EM 2020 könnte abgesagt werden
Die Fußball-Europameisterschaft könnte dieses Jahr ins Wasser fallen! Am Dienstag will die UEFA eine Krisensitzung abhalten, bei der entschieden wird, ob die EURO 2020 wegen der Corona-Krise abgesagt wird oder nicht. Die EM sollte eigentlich von 12. Juni bis 12. Juli stattfinden, könnte aber ins kommende Jahr verlegt werden.

Spanien verhängt Ausgangsverbot
Nach Italien plant auch Spanien wegen der Coronavirus-Pandemie laut einem Entwurf für ein Dekret eine landesweite Ausgangssperre. Die Regierung weist die Bevölkerung an, zu Hause zu bleiben, wie aus dem Dokument hervorgeht, das Reuters am Samstag einsehen konnte. Ausnahmen seien nur Notfälle oder wenn die Menschen Lebensmittel und Medikamente einkaufen beziehungsweise zur Arbeit müssten.

Regierung plant Milliardenpaket
Die Regierung wird zur Bewältigung der Coronakrise bis zu vier Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Wer gegen die ab Montag geltenden Maßnahmen verstößt und sein Geschäft unerlaubt öffnet, dem drohen Strafen von bis zu 30.000 Euro. Entsprechende Gesetzesentwürfe werden heute ins Parlament eingebracht.

Heiligenblut unter Quarantäne
Nun steht auch die Kärntner Gemeinde Heiligenblut unter Quarantäne. Das teilte die Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau mit. Ausländische Gäste dürfen aus dem Skigebiet abreisen, für Österreicher ist die An- und Abfahrt gesperrt.

Tirol offiziell Risikogebiet
Tirol wird vom deutschen Robert Koch Institut nun als Risikogebiet eingestuft. Das Bundesland steht damit auf einer Liste etwa mit Italien, dem Iran oder der Provinz Hubei in China. Deutsche, die in Österreich waren, und in ihr Land zurückkehren, müssen in Quarantäne.

Corona-Gesetze werden beschlossen
Damit das öffentliche Leben ab Montag wie geplant auf ein Minimum reduziert werden kann, sind neue Gesetze notwendig: Diese beschließt das Parlament im Eiltempo. Heute und morgen finden Sitzungen statt, dann fallen die Beschlüsse und der Bundespräsident unterschreibt, damit die Gesetze übermorgen Montag schon in Kraft treten können.

13.3.2020

Groß-Lazarett in Messehalle Wien wird vorbereitet
Da ein weiterer Anstieg von Corona-Virus-Patienten erwartet wird, trifft Wien nun Vorkehrungen, damit im Bedarfsfall genügend Krankenbetten zur Verfügung stehen. Die Messehalle in Wien-Leopoldstadt wird deshalb für ein Großlazarett vorbereitet. Das hat Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) heute bekannt gegeben. In der Halle A werden ab nächster Woche 880 Betten zur Verfügung stehen. Die Maßnahme sei für Patienten gedacht, die einen leichten Verlauf der Krankheit hätten, aber nicht zu Hause pflegerisch oder medizinisch betreut werden können.

LKW-Fahrverbot am Wochenende aufgehoben
Österreichweit dürfen LKW ab sofort drei Wochen lang an den Wochenenden fahren. Diese Sonderregelung tritt in Kraft, um die Versorgungssicherheit mit medizinischen Produkten und Waren des täglichen Bedarfs zu gewährleisten. Die Aufhebung des Verbots gilt vorerst bis 3. April.

Bekanntgabe neuer Maßnahmen
Wie Bundeskanzler Sebastian Kurz soeben bekanntgegeben hat, wird ab Montag das öffentliche Leben in Österreich weitgehend stillstehen.

  • Unternehmen sollen - sofern möglich - auf Teleworking umsteigen
  • Restaurants, Bars und Cafés dürfen nur noch bis 15:00 geöffnet bleiben
  • Geschäfte bleiben geschlossen
  • Lebensmittelgeschäfte, Drogeriemärkte, Post, Banken & Apotheken sind ausgenommen
  • Flugverbindungen von/nach Spanien,Frankreich und die Schweiz werden gestrichen, an den Grenzen zur Schweiz wird es Kontrollen geben
  • Tirol: das Paznauntal und St.Anton am Arlberg werden unter Quarantäne gestellt

Die Bevölkerung ist also aufgerufen, ab Montag so weit wie möglich zuhause zu bleiben und nur in Ausnahmefällen nach draußen zu gehen. Lebensmittelgeschäfte, Drogerien & Apotheken sind von dieser Regelung ausgenommen, sie bleiben geöffnet!

Casinos schließen - Kurzarbeit droht
Mit heute 17 Uhr werden schließen die Casinos Austria in Österreich alle Casinos und allle 19 WINWIN-Standorte. Die Sperre soll vorerst bis zum 3. April andauern. 2.000 Beschäftigte wurden beim AMS zur Kurzarbeit angemeldet.

Länderspiel Wales gegen Österreich abgesagt
Jetzt fällt auch das Fußball-Länderspiel Wales gegen Österreich dem Coronavirus zum Opfer und wird abgesagt. Das hat der ÖFB nun bekannt gegeben. Das Testspiel gegen die Türkei am 30. März soll wie geplant stattfinden, jedoch als „Geisterspiel“ – also ohne Fans. Angesichts der aktuellen Entwicklung kann sich das aber noch ändern.

Alle Schulen ab Montag zu
Ab Montag dürfen alle Schüler daheimbleiben. An den Oberstufenschulen wird ohnehin kein Unterricht mehr vor Ort stattfinden, an Volksschulen, AHS-Unterstufen und Neuen Mittelschulen gelten alle Schüler, die nicht kommen, automatisch als entschuldigt. Das teilte das Bildungsministerium der APA mit. Am Mittwoch gibt es dann auch wie geplant keinen regulären Unterricht mehr. Schüler unter 14 Jahren ohne Betreuungsmöglichkeit daheim werden am Schulstandort betreut.

Tirol: Hotelschließungen
Wie jetzt bekannt wurde, sind in Tirol ausnahmslos alle Hotels von den Schließungen betroffen.

Weitere Promi-Fälle
Nachdem Tom Hanks und seine Ehefrau ihre Corona-Diagnose gestern öffentlich gemacht haben, befindet sich nun auch der kanadische Regierungschef Justin Trudeau in Quarantäne, da sich seine Frau infiziert hat. Zu den Infizierten zählt nun auch der australische Innenminister Peter Dutton. In Österreich hat sich Karl Habsburg, der Enkel des letzten Kaisers, infiziert. Seit Donnerstag befindet er sich in seinem Haus in Niederösterreich in Quarantäne.

Verkündung neuer Maßnahmen
Die Regierung wird am Nachmittag weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ankündigen. Die Pressekonferenz wird um 14:00 Uhr stattfinden.

Aktuelle Zahlen (Stand 10:00)
437 Personen sind in Österreich bisher positiv auf das neuartige Coronavirus getestet worden.
Tirol: 141
Niederösterreich: 63
Wien: 74
Steiermark: 44
Oberösterreich: 68
Salzburg: 20
Burgenland: 6
Vorarlberg: 17
Kärnten: vier
6.582 Personen wurden getestet
4 Personen sind genesen
1 Patient ist bisher verstorben

Gefängnisse bekommen Isolationsabteilungen
In Österreichs Justizanstalten werden aufgrund des Coronavirus eigene Isolationsabteilungen gebildet. Das teilte Justizministerin Alma Zadic der APA mit. Diese sind für Neuzugänge in den Haftanstalten gedacht. In der Regel werden die Neo-Häftlinge in Einzelzellen untergebracht. Treten innerhalb von 14 Tagen keine Symptome auf, werden sie in den normalen Strafvollzug verlegt. Auch ist in einem von Zadic erstellten Erlass eine weitere Einschränkung der Besuchskontakte vorgesehen.

Soziale Kontakte weiter einschränken
Im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie setzt die Regierung weitere Maßnahmen. Diese sollen heute bekanntgegeben werden. Es gehe darum, die Kontakte bei großen Menschenkonzentrationen zu reduzieren, sagte Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Ziel sei es, ab Montag das soziale und gesellschaftliche Leben auf ein Minimum zu reduziert, hatte auch Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärt. Ausgangssperren zur Eindämmung der Erkrankungen sind für Wiens Gesundheitsstadtrat Peter Hacker "undenkbar". Ebenfalls wichtig: Die Lebensmittelgeschäfte werden NICHT betroffen und die Versorgungssicherheit weiterhin gegeben sein.

12.3.2020

Weltweite Reisewarnung
Österreich hat seine Reisewarnungen drastisch erhöht. Alle Länder weltweit werden auf „Hohes Sicherheitsrisiko“ gesetzt, also Sicherheitsstufe 4 von 6. Das hat ÖVP-Außenminister Alexander Schallenberg heute Abend mitgeteilt. Es sei ein außergewöhnlicher, aber notwendiger Schritt, heißt es. Ausgenommen von der Maßnahme sind jene Länder, die schon zuvor auf Stufe 5 oder 6 gereiht waren.

Tirol schließt Skigebiete
Am Sonntag beendet Tirol vorzeitig die Skisaison. Alle Skigebiete müssen schließen. Auch die Beherbergungsbetriebe müssen ab Montag zusperren. Damit soll die Ausbreitung des Virus eingedämmt werden. Die Gäste sollen am spätestens am Montag abreisen.

Rekordverlust an Wiener Börse
Die Wiener Börse hat heute mit einem Rekordverlust geschlossen. Der ATX ist um 13,65 Prozent auf 1.991,22 Einheiten gefallen. Das hat es in seiner Geschichte noch nie gegeben. Grund dafür sind die nicht abschätzbaren Auswirkungen durch die Ausbreitung des Coronavirus.

Über 1.000 Corona-Tote in Italien
Das Coronavirus in Italien breitet sich weiterhin rasant aus. Mittlerweile gibt es 1.016 bestätigte Todesfälle. Auch die Zahl der Infektionen steigt weiter an – im ganzen Land sind 15.113 Menschen am neuartigen Coronavirus erkrankt.

Besuchsverbote in Spitälern
Die Regierung hat weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus bekannt gegeben: Jetzt werden in Spitälern und Seniorenheimen Besuchsverbote verhängt. Ausnahmen gibt es für Kleinkinder und im palliativen Bereich. Der grüne Gesundheitsminister Rudolf Anschober erwartet zudem einen Anstieg auf 400 bestätigte Corona-Fälle bis heute Abend.

Sonderurlaub für Eltern
Bis zu drei Wochen Sonderurlaub können Arbeiter mit Betreuungspflichten für Kinder unter 14 Jahre von ihrem Arbeitgeber bekommen. Das hat heute ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz bekannt gegeben. Die Entscheidung über den Urlaub trifft der Arbeitnehmer. Wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter freistellen kann, übernimmt der Staat ein Drittel der Lohnkosten in den nächsten Wochen bis Ostern.

Bundesheer setzt Stellungen aus
Ab Montag bis 17. April werden die Stellungen des Bundesheers ausgesetzt. Die betroffenen Termine sollen später nachgeholt werden – ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest. Laut Verteidigungsressort werden die betroffenen Stellungspflichtigen eine neuerliche Ladung per Post erhalten.

Einreisestopp in der Slowakei
Die Slowakei verhängt jetzt im Kampf gegen das Coronavirus ein Einreiseverbot für fast alle Menschen aus dem Ausland. Lediglich Menschen aus Polen dürfen ins Land einreisen. Auch internationale Flughäfen, Schulen, Vergnügungsstätten und kulturelle Einrichtungen sollen geschlossen werden.

Tschechien schließt Grenzen zu Österreich
Wegen der Coronavirus-Krise schließt die tschechische Regierung nun ihre Grenzen für Reisende aus Österreich, Deutschland und 13 weiteren Länder. In Prag hat Regierungschef Andrej Babis einen 30-tägigen Notstand aus.

Gemeinderatswahlen in Vorarlberg und der Steiermark abgesagt
Die für kommenden Sonntag geplanten Gemeinderatswahl in Vorarlberg sind wegen der Coronavirus-Krise verschoben. In der Steiermark hätten diese am 22. März stattfinden sollen. Der vorgezogene Wahltag in der Steiermark morgen Freitag wird aber nicht abgesagt.

Keine Gottesdienste mehr Die Kirchen und Religionsgesellschaften setzen ab kommenden Montag öffentliche Gottesdienste und Versammlungen weitestgehend aus. Das ist das Ergebnis nach einem Gespräch der Vertreter der Religionsgemeinschaften mit Regierungsmitgliedern.

Telefonische Krankschreibungen
In Österreich können Ärzte ab jetzt (für die Dauer der Corona-Krise) ihre Patienten auch telefonisch krankschreiben. Rezepte können fotografiert und verschickt werden.

1. Todesfall in Österreich
In Wien gibt es einen ersten Corona-Todesfall. Ein 69-Jähriger ist im Kaiser-Franz-Josefspital gestorben, er hat an einer Vorerkrankung gelitten.

Italien: Geschäfte zu
Italien verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Virus-Verbreitung: Nun sind auch alle Geschäfte und Lokale geschlossen.

Zentralmatura verschoben
Bildungsminister Heinz Faßmann hat angekündigt, neben den Schulschließungen auch die Zentralmatura zu verschieben.

USA-Einreisestopp
US-Präsident Trump hat einen 30-tägigen Einreisestopp für Europäer verhängt.

Aktuelle Zahlen (Stand 8:00)
Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Österreich liegt nun bei insgesamt 302 Wien: 58
Niederösterreich: 51
Steiermark: 27
Tirol: 81
Oberösterreich: 50
Salzburg: 13
Burgenland: 4
Vorarlberg: 15
Kärnten: 3

Getestete Personen: 5.869
Genesene Personen: 4

(APA/red) Linktitel

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